Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Projekte / Kurznachrichten aus der weltweiten Missionsarbeit von Freundes-Dienst / August 2015

August 2015

Bénin: Den Lauf vollendet

Als 1962 Evangelist Josef Schmid das Evangelium Jesu Christi im westafrikanischen Bénin (damals: Dahomey) vielen Menschen verkündigte, bekehrte sich auch Pascal Akplogan. Der junge Mann wollte sein Leben ganz dem HERRN weihen. Es war sein Wunsch, seinem Erlöser dienen zu können, und so setzte er sich in unserer Missionsarbeit ein. Sowohl bei der Schriften-verbreitung als auch bei praktischen Aufgaben packte Pascal Akplogan gerne an, wenn er es nur für den Herrn Jesus und das Reich Gottes tun konnte. Mit Freuden diente er dem Sohn Gottes im Missionswerk Freundes-Dienst. Während Jahren leitete er die FD-Zweigstelle in Bénin. Trotz manchen gesundheitlichen Schwierigkeiten war er selber häufig mit Traktaten unterwegs und brachte den Menschen die Frohe Botschaft. Gross war seine Freude über jede Schriftensendung, die von der Missionszentrale in der Schweiz aus nach Afrika geschickt wurde.
So war es für ihn selbstverständlich, dass er selber die Schriften, die mit den Containern vor wenigen Monaten angekommen und für Bénin bestimmt waren, in Togo abholte und nach Bénin transportierte. Nach einer langen Krankheitszeit und dem Verlust seiner lieben Frau konnte er in den letzten Jahren wieder erstarken und war glücklich und dankbar, dem HERRN so vielfältig dienen zu können.
Am 9. Juli hat ihn unser allmächtiger HERR in die himmlische Heimat abberufen. Wir danken dem HERRN für den segensreichen Dienst unseres lieben Bruders und langjährigen Mitarbeiters Pascal Akplogan, der nun vom Glauben zum Schauen kommt. Bitte betet für die Hinterbliebenen sowie um Weisheit, Klarheit und Leitung für die nächsten Schritte in der FD-Missionsarbeit in Bénin.

 

Flüchtlinge: Das Beste geben

Mit unbeschreibbarer Brutalität terrorisiert der IS (Islamische Staat) die von ihm eroberten Gebiete, ganz besonders in Syrien und Irak. Mit grosser Besorgnis reagiert die Weltöffentlichkeit und die UNO darauf, wenn der IS historisch wichtige Städte einnimmt und Weltkulturerbe zu zerstören droht. «Man müsse unbedingt etwas dagegen unternehmen und handeln», werden Stimmen laut. So verwerflich solche Zerstörungen sein mögen, so sind sie doch nichts gegen die Brutalität und Grausamkeit, das Gemetzel und den Terror, den der IS, die islamistischen Extremisten ganz besonders gegenüber den Christen anwenden. Tausende von Christen werden massakriert, hingerichtet, grausam gequält; und die Weltöffentlichkeit schweigt. Sie sorgt sich vielmehr um Weltkulturerbe, als um das Leben Tausender Christen.
Lasst uns ganz besonders für unsere Glaubensgeschwister in den von islamistischen Gruppen besetzten Gebieten, im Irak und Syrien, aber auch in Somalia und Nigeria, in Mali und anderen Ländern in der Fürbitte einstehen. Zehntausende von Flüchtlingen erreichen in diesen Wochen und Monaten Europa. Auch diese Menschen gilt es mit dem Evangelium zu erreichen. Freundes-Dienst unterstützt und setzt sich verschiedentlich ein für die syrischen Flüchtlinge und Flüchtlinge aus weiteren Ländern, die nach Europa kommen.
Wir wollen ihnen das Beste und Wichtigste geben, das es gibt, nämlich die frohe Botschaft der Erlösung in unserem Herrn Jesus Christus. Wir sind dankbar für alle arabischen Glaubensgeschwister in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, mit denen wir zusammen arbeiten und wo wir gemeinsam das Evangelium verkündigen können. Ein grosses Gebetsanliegen ist auch die Herstellung von Johannes-Evangelien, Traktaten und Schriften in Arabisch. Danke für Eure Fürbitte und Unterstützung.

 

Niederlande: Neuer Aufbruch 

Die Leiter von Freundes-Dienst Niederlande, Jan und Wil Visser, berichten von einer erfreulichen Zunahme der bestellten Traktate in der letzten Zeit. Seit Jahrzehnten ist Freundes-Dienst auch in den Niederlanden tätig und seit Jahren tut das Ehepaar Visser den Dienst treu und mit Freude und Hingabe. Möge unser HERR alle neu dazugekommenen Traktatverteiler stärken und ausrüsten im Dienst und möge Er auch weiteren Christen die Wichtigkeit des Verteildienstes aufzeigen.
Nachdem die Zahl der verteilten Traktate eher ins Stocken geraten war, freuen wir uns um so mehr über den neuen Aufbruch, den der HERR schenkt. Verschiedene Traktate müssen nachgedruckt werden, und weitere neue Traktate sollen erscheinen. Der Nachdruck ist bereits angelaufen, die Arbeiten für die Entstehung weiterer neuer Traktate sind im Gange.

 

FD-Schulen: Gott tut Wunder

Mit großer Freude und Dankbarkeit können wir berichten, dass der HERR in Seiner Gnade und Allmacht eingegriffen hat. Bis Ende des Schuljahres sind die nötigen Geldmittel knapp zusammen gekommen, damit wir alle Schulen in Togo / Westafrika weiterführen dürfen.
Wir haben einen Gott, der Wunder tut! Ganz herzlich danken wir allen Missionsfreunden, die in besonderer Weise für dieses Anliegen gebetet und gespendet haben.
Die Zukunft unserer Schulen in Togo wie auch der Schulen in Haiti / Zentralamerika ist nach menschlichen Kriterien allerdings recht unsicher. Wir bitten den HERRN um Gnade und Weisheit für jeden Schritt. Unser Herr Jesus Christus wirkt so wunderbar in den Schulen an den Kindern und durch die Schulen auch an vielen Familien. Er bringt sichtbare Veränderung ins Herz und Haus. Der Sohn Gottes, der Wunder tut, kann auch ein weiteres Wunder tun und die nötigen Mittel für das neue Schuljahr und die nötigen Bau- und Reparaturarbeiten (Schuldach, Toiletten, Brunnen) geben. «Danket dem Herrn aller Herren, denn seine Güte währet ewiglich. Der allein große Wunder tut» (Ps. 136,3-4).


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.