Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Projekte / Kurznachrichten aus der weltweiten Missionsarbeit von Freundes-Dienst / Juni 2015

Juni 2015

Haiti / Zentralamerika
Brot des Lebens – Brot zum Leben


Freundes-Dienst Haiti erreicht sehr viele Menschen mit dem Wort Gottes. Sei es durch viele tausend Traktate und Schriften, die verbreitet werden, sei es durch die FD-Schulen und -Ausbildungszentren, sei es durch die Freundes-Dienst Gemeinde in Port-au-Ciel – der Herr bestätigt Sein Wort, das in Klarheit und mit brennendem Herzen verkündet wird. Der Freundes-Dienst Landesleiter Haiti, Pastor Chavanne Dorvil ist sehr dankbar für alle Unterstützung im Gebet und Geben unserer lieben Missionsfreunde in Europa. Nur dank Eurem treuen Mittragen ist dieser segensreiche Dienst möglich.
Es ist wunderbar und gewaltig zu sehen, wie der HERR die Hingabe Seiner  Kinder, sei es in der Fürbitte und mit Spenden, sei es auf dem Missionsfeld durch das Verteilen der Schriften, durch die mündliche Wortverkündigung und durch die Schularbeit reich bestätigt und segnet. Zahlreiche Menschen bekehren sich!
Die Herausforderungen in Haiti sind sehr groß. Viele Glaubensgeschwister leiden Mangel und haben lange nicht jeden Tag etwas zu essen, aber dennoch sind sie freudige Zeugen für unseren Erlöser.
Die Bitte im «Unser Vater» – «Unser tägliches Brot gib uns heute» – hat in Haiti, einem der ärmsten Länder der Erde, eine ganz besondere Bedeutung. Es ist nicht einfach eine Formel oder Gebetsfloskel, sondern die aufrichtige und tiefe Bitte, häufig die Bitte ums Überleben. In den letzten Wochen durften wir verschiedene Notaktionen für hungerleidende Glaubensgeschwister durchführen.
In großer Dankbarkeit und mit strahlenden Gesichtern bezeugen sie, wie der HERR ihre Gebete durch diese Gaben erhört hat. Ganz herzlichen Dank allen Missionsfreunden, die dies möglich gemacht haben und auch in Zukunft möglich machen.

Weißrussland
Die Botschaft des Friedens – auch in Kasernen


Wir danken dem HERRN für den segensreichen Dienst, den Freundes-Dienst unter der Leitung von Igor Kissilow in Weissrussland tun kann. Von Weissrussland aus werden auch zwei Zweigstellen in Russland betreut. Der Hunger nach Gottes Wort ist sehr groß und die Reaktionen auf die verteilten Traktate sind Grund zu großer Dankbarkeit.
Wir preisen den HERRN für Sein Wirken, für die Bekehrungen und den reichen Segen, den der HERR schenkt. Mit Gottes Hilfe werden auch in Militärkasernen sowie in Heimen und Gefängnissen die Menschen durch FD-Traktate und -Schriften mit der Frohen Botschaft erreicht. Bereits sollten wieder neue Schriften gedruckt werden. Leider ist es seit einiger Zeit nicht mehr möglich, nach Russland oder Weissrussland christliche Schriften auf normalem Wege einzuführen. Diese Länder sind für die Einfuhr des Wortes Gottes geschlossen. Die einzige Möglichkeit, damit Traktate, Kalender und Schriften in diesen Ländern verbreitet werden können, ist die Produktion in den Ländern selber.
Dies allerdings ist mit bedeutend höheren Kosten verbunden. Dennoch wollen wir alles daran setzen, dass noch mehr Menschen auch in Weissrussland, in Russland und weiteren GUS-Ländern mit dem Wort Gottes erreicht werden können und die Freiheit, den Frieden, die Freude, die Erlösung, die allein Jesus Christus geben kann, persönlich erfahren.
Herzlichen Dank für alle Fürbitte für Igor Kissilow und sein Team sowie für die  Traktatverteiler und Glaubensgeschwister in den verschiedensten Gemeinden, die FDSchriften weitergeben. Möge der HERR weiterhin reich segnen mit viel Ewigkeitsfrucht.

Togo / Westafrika
Ganzheitliche Heilung im Missionszentrum


Seit vielen Jahren ist das Freundes-Dienst-Missionszentrum in Togo ein Ort des Segens – in vielerlei Hinsicht. Christen der unterschiedlichsten Gemeinden und Kirchen treffen sich zu geistlichen Rüstzeiten und Gebetszeiten, zur Motivation und Ausrüstung zum persönlichen Zeugendienst, beispielsweise durch Anleitung im Traktate Verteilen.
Vom Freundes-Dienst-Zentrum in Togo aus werden auch viele tausend  Traktate in Togo selber, bis hin in die abgelegensten Regionen des Landes, aber auch in den Nachbarländern verteilt. Viele Menschen wurden so mit dem Evangelium Jesu Christi erreicht und haben Jesus Christus als persönlichen Erlöser und HERRN angenommen.
Viele der Besucher im Freundes-Dienst-Zentrum haben die Neugeburt erlebt  und sind neu gestärkt und ausgerüstet in den Alltag zurück gegangen. Wir preisen den HERRN für Sein Wirken und danken Ihm auch für die praktischen Möglichkeiten des tätigen Glaubens, die Er uns durch das Freundes-Dienst-Zentrum schenkt. Mädchen von der Strasse – die meisten von ihnen Waisenkinder – erhalten beispielsweise in unserem kleinen Waisenhaus ein Zuhause und bekommen die Möglichkeit einer Berufsausbildung als Schneiderin. Der Wasserbrunnen im Missionszentrum und die kleine Mühle, mit der wir auch für die Bevölkerung der umliegenden Dörfer Getreide mahlen können, sind zudem wertvolle und wichtige Hilfen für die Menschen der Gegend. Viele kommen so zum Missionszentrum und viele gehen reich beschenkt mit dem Evangelium und der Liebe Gottes in Wort und Tat wieder nach Hause.

Große Verteilaktionen –
Hunderte Bekehrungen


Ein wichtiger Arbeitszweig ist auch die medizinische Versorgung, welche vom Missionszentrum aus getan wird. Unsere Apotheke ermöglicht, dass für die Menschen der Region Medikamente zur Verfügung stehen. Und unser medizinisches Ambulatorium mit einer kleinen Bettenstation und einer Geburtenabteilung ist für viele kranke Menschen die notwendige Hilfe in ihrer großen Not. Die Mitarbeiter unseres Ambulatoriums versorgen nicht nur die Patienten, sondern führen auch Impfkampagnen durch, womit schon vielen Kindern das Leben gerettet werden konnte.
Wir preisen den HERRN für diese Möglichkeit, den Menschen praktisch zu helfen und ihnen dabei auch die wichtigste Medizin zur Heilung ihrer Seele, das Wort vom Kreuz, zu bringen. So haben in unserem Missionszentrum und medizinischen Ambulatorium schon viele Kinder das Licht der Welt erblickt und wurden in ihren ersten Tages des Lebens begleitet und noch viel mehr Menschen haben das neue Leben in Jesus Christus erblickt, die Neugeburt empfangen und wurden in ihren ersten Schritten des Glaubens begleitet. Wir danken dem HERRN für Sein Wirken und allen Missionsfreunden, die im  Gebet und mit ihrer Unterstützung diesen wertvollen und gesegneten Dienst ermöglichen.Unsere beiden Container mit mehreren Millionen Traktaten, Schriften, Evangelien, Bibelkursen und Bibeln und vielen Hilfsgütern, Schulmaterial, Schulbänken, Medikamenten und Verbandmaterial sind gut in Togo / Westafrika angekommen. Mit großer Freude und brennenden Herzen werden die Traktate verteilt. Einzelne Christen, verschiedene Gruppen und ganze Gemeinden sind auf den Straßen und Plätzen, in den Städten und Dörfern unterwegs und verteilen Freundes-Dienst-Traktate. Die biblisch  fundierten und christuszentrischen Traktate in ansprechender Aufmachung schildern kurz, klar und einfach den Weg des Heils und führen Viele zum Erlöser. Unsere Mitarbeiter berichten, dass sich Hunderte Menschen zum Herrn Jesus Christus bekehrt haben. Mit feurigem Eifer geben unsere Glaubensgeschwister Traktate weiter. Sie sehen die Wichtigkeit des persönlichen Zeugendienstes, erkennen die wunderbare Möglichkeit, die durch die Traktate gegeben ist, und sind bereit, sich aufzumachen und den guten Samen des Wortes Gottes auszubreiten. Auch die Kinder in den Gemeinden decken sich mit Traktaten ein und verteilen diese im Alltag. Lasst uns für diese großangelegten Verteilaktionen in diesen Wochen beten und den HERRN um Sein mächtiges Wirken bitten. Mögen noch viele Menschen ihr Leben dem Sohn Gottes übergeben.

Ukraine
Verhärtete Fronten – offene Herzen

In den letzten Wochen wird nicht mehr so viel über den nach wie vor schwelenden Konflikt und die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine berichtet. Die Situation, besonders im Osten des Landes, ist schwierig. Wir sind sehr dankbar, dass mit Gottes Hilfe viele FD-Traktate im ganzen Land verteilt werden können. Freundes-Dienst Ukraine unter der Leitung von Rostislaw Schkinder gibt das Wort Gottes sowohl in ukrainischer als auch in russischer Sprache weiter.
Die schwierige Situation, die ungewisse Zukunft und teilweise die persönliche Betroffenheit von Familien, lässt viele Herzen offener sein für das Wort der Wahrheit. Die Menschen sehnen sich nach dem, was wirklich zählt, was Gültigkeit hat und wahre Sicherheit gibt. Die Bibel, Gottes Wort, ist die Antwort auch auf die Fragen in dieser Situation.
Wir preisen den HERRN für die offenen Herzen, die vielen Möglichkeiten und die klaren Entscheidungen, die Er auch in der letzten Zeit geschenkt hat. Bitte beten Sie für die Ukraine, dass das Wort Gottes weiter laufen kann und noch viele Menschen mit der Frohen Botschaft erreicht werden können.

FD-Schulen in Afrika
Gottes Hilfe – auch durch Kinder

Durch unsere Sozialwerke werden viele Tausend Menschen mit dem Evangelium Jesu Christi erreicht und erfahren die Liebe Gottes in Wort und Tat. Zur Ehre des HERRN dürfen wir bezeugen, wie Gott herrlich wirkt. Durch unsere Schulen haben schon viele Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern und Grosseltern, Onkel und Tanten und deren Familien, die Frohe Botschaft der Erlösung im Sohn Gottes vernommen, und zahlreiche haben sich bekehrt und die Neugeburt erlebt.

Tief berührt
Im Auftrag Gottes haben wir die Sozialwerke begonnen. Mit Gottes Hilfe und durch Sein sichtbares Eingreifen kann es möglich werden, dass wir sie auch im bisherigen Umfang weiterführen dürfen. Wir sind tief berührt, dass der HERR verschiedene Glaubensgeschwister zum besonderen Mittragen bewegt hat.
Der HERR hört und erhört die Gebete der Schulkinder und bestätigt die tägliche Fürbitte vieler Missionsfreunde. Ganz herzlich danken wir für alles Mittragen. Ein besonderes Dankeschön allen, die zu ihrer treuen Unterstützung unserer weltweiten Verbreitung des Evangeliums noch eine zusätzliche Liebesgabe für die Schulen zusammengelegt haben.
Als Beispiel möge folgendes Zeugnis einer Familie aus Deutschland dienen:
Werdet wie die Kinder
«Liebe Geschwister im Herrn Jesus, vor einiger Zeit hieß es, dass eventuell eine der Schulen wegen finanziellen Problemen im Juni geschlossen werden müsste. Wir haben dafür gebetet, dass es nicht der Fall sein möchte, und auch einen kleinen finanziellen Beitrag dazu geleistet...
Unser jüngster Sohn Simeon (gerade 5 Jahre alt geworden) ist ganz eifrig im Geldsammeln für dieses Projekt. Jede Pfandflasche, die er findet, gibt er am Automaten ab und das Pfandgeld gleich in eine große "Missionsdose", welche wir extra für diesen Zweck bereitgestellt haben. Als am vergangenen Sonntag unsere Kinder jeweils 10 Euro von einer Glaubensschwester erhielten, hatte Simeon nichts Eiligeres zu tun, als diese 10 Euro in die Büchse "für die armen Kinder" zu legen. Er sagte dabei: «Ich will nicht reich werden.» Der ältere Sohn Silas hat auch einiges z.B. von seinem Taschengeld dafür gegeben.
«Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder...» Somit werden wir bis Ende des Monats wieder einen Betrag für das Schulprojekt spenden können.»
Mit Gottes Hilfe
Noch sind die für die Weiterführung der Schulen nötigen Mittel nicht vollumfänglich zusammen gekommen. Aber ermutigt durch verschiedene Reaktionen wie das Zeugnis von Simeon und Silas sind wir zuversichtlich und vertrauen dem HERRN, dass Er Mittel und Wege findet, dass auch die noch fehlenden Spenden eingehen werden und wir mit Gottes Hilfe alle Schulen weiterführen können.
Herzlichen Dank für Eure weiteren Gebete hierfür und Euer Mittragen.

Missionswerk Freundes-Dienst e.V.
Postfach 1432, 79705 Bad Säckingen,Postfach 23, 5023 Biberstein/Schweiz
Tel. 0041 (0)62 827 27 27, Fax 0041 (0)62 839 30 03
info@freundesdienst.org
Radiosendung per Telefon: DE: 037 1919 09 888; CH: 062 839 30 20
Download als mp3: radiomission.eu


 

 


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