Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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Kuba

Aus der Missionsschrift Nr. 256 August 2017

Kuba: Der Sieg des Evangeliums

Lebendige Zeugen – viele Bekehrungen

Während Jahrzehnten war die Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi im kommunistischen Kuba nur sehr eingeschränkt und unter grosser Gefahr möglich. Gelobt sei der HERR, dass Er Seinen Sieg offenbart und die Gebete vieler Christen erhört hat. Auf wunderbare Weise hat Er die Türen zur Verbreitung der Frohen Botschaft in neuster Zeit weiter geöffnet.

Offene Türen – offene Herzen

Voller Freude können wir bezeugen, dass es heute problemlos möglich ist, öffentlich auf der Strasse und sogar in Spitälern, Kliniken und Heimen Traktate zu verteilen. Unsere Glaubensgeschwister in Kuba erkennen die herrlichen Möglichkeiten der Schriftenmission und geben mit brennenden Herzen die Traktate weiter. Freundes-Dienst Kuba unter der Leitung von Teresa del Risco steht bereits in Kontakt mit 129 Gemeinden aus verschiedenen Denominationen und in verschiedenen Provinzen des Landes. Jeden Monat werden zehntausende FD-Traktate verteilt, welche wir seit bald einem Jahr in Kuba selber herstellen lassen.

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Viele Bekehrungen

Wir können nur staunen über Gottes Wirken durch das gedruckte Wort. Der HERR bestätigt Seine Verheissung: «… so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende» (Jes. 55,11). In der ersten Hälfte dieses Jahres beispielsweise haben allein in der Provinz Las Tunas 46 Gemeinden mit FD-Traktaten evangelisiert. 617 Glaubensgeschwister waren in Verteilteams unterwegs und haben nebst Strasseneinsätzen Menschen in über 9'000 Häusern besucht und ihnen das gedruckte Wort gebracht. Unser Herr Jesus Christus hat mächtig gewirkt. 2'003 Personen haben ihr Leben dem Sohn Gottes übergeben und 25 Christen, welche zurückgefallen waren, haben Busse getan und einen Neuanfang mit unserem Erlöser gemacht.

Die Botschaft trifft

Auch in Spitälern und Heimen, Haftanstalten und Drogenzentren können wir suchenden Seelen das Evangelium bringen. Unsere biblisch fundierten Traktate zeigen klar den Weg zum Herrn Jesus Christus und führen die Menschen zur Umkehr. Gepriesen sei der HERR für jede Lebensübergabe und die Neugeburten.

Dania beispielsweise lag im Krankenhaus wegen einer schwierigen Schwangerschaft. Christinnen besuchten sie dort, beteten für sie und gaben ihr ein FD-Traktat. Die Botschaft traf sie zutiefst. Sie schrieb uns eine Mail und bat um eine Bibel. Teresa, die Leiterin von FD Kuba, besuchte sie daraufhin selber im Krankenhaus und erfüllte ihren grossen Wunsch, indem sie ihr eine Bibel brachte. Dania übergab ihr Leben dem Herrn Jesus Christus. Mittlerweile hat sie ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht und ist dem HERRN so dankbar dafür. Sie geht in eine Gemeinde und ist eine freudige Zeugin des Evangeliums.

Regelmässig zeugen

Verschiedene Glaubensgeschwister sind regelmässig mit FD-Traktaten unterwegs. Niury beispielsweise steht im diakonischen Dienst ihrer Gemeinde und bringt die Frohe Botschaft an zahlreiche Orte. Auch in Haftanstalten verteilt sie unsere Traktate.

Eine 26-jährige Inhaftierte wurde vom Evangelium berührt und hat Jesus Christus als ihren Heiland und Herrn angenommen. Ihr Leben hat sich seither völlig verändert. Sie lernte zu verzeihen und andere zu lieben. Sie muss noch eine Strafe von 25 Jahren absitzen, aber sie ist nun eine lebendige Zeugin Jesu Christi für andere Insassinnen.

Auch Yaime wurde von der Kraft des Wortes vom Kreuz verändert. Sie war Prostituierte und drogen- und alkoholsüchtig. Zuerst leistete sie der Verkündigung Widerstand und beleidigte die Zeugen Jesu Christi. Aber dann wurde sie von der Gnade und Liebe des HERRN ergriffen. Sie hat sich klar bekehrt und ist nun selber eine inbrünstige Botschafterin der Erlösung.

26 Neubekehrte treffen sich bei Niury wöchentlich zum Bibelstudium. Darunter ist auch die 16-jährige Elisabeth. Sie wurde von ihrem Grossvater vergewaltigt und versuchte daraufhin sich umzubringen. Im Krankenhaus haben sie unsere Schriftenmissionarinnen kennen gelernt. Elisabeth hat Jesus Christus als ihren Heiland und Herrn in ihr Herz aufgenommen. Durch den Sieg und die Kraft des Sohnes Gottes konnte sie das Erlebte überwinden. Der HERR hat sie zu einem sanften und liebevollen Mädchen werden lassen.

kuba_1708_3.jpg  Auch in Schulen können den Kindern FD-Traktate weitergegeben
   werden.


 

 

 

Vertiefung im Glauben

Die Weiterführung der Neubekehrten ist ebenfalls ein wichtiger Dienst. Rund 150 Personen nehmen momentan an unserem schriftlichen Bibelkurs direkt teil. Zudem benützen Gemeinden, Bibel- und Hauskreise unseren Bibelkurs als Grundlage, um die Neubekehrten in den ersten Schritten im Glauben anzuleiten.

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  In den Hauskreisen
   geht es ums Studium
   des Wortes Gottes.  
   Lange nicht alle
   Christen haben eine
   eigene Bibel.

 

 

 

Dannys schreibt: «Ich bin so froh, dass ich durch den Bibelkurs Jesus Christus und das Evangelium viel besser kennen lernen durfte. Auch meine Fragen und Zweifel, die ich hatte, wurden beantwortet. Danke für diese grosse geistliche Hilfe durch Ihren Bibelkurs.»

Auch Zaida freut sich sehr über das gedruckte Wort Gottes: «Vielen Dank für Ihre Briefe mit dem Bibelkurs. Dies ist eine grosse Hilfe für mein geistliches Leben. Bitte beten Sie für meine Gesundheit. Ich bin sehr krank, aber der HERR hält mich aufrecht und ich folge Seinen Schritten.»

Viele Menschen suchen seelsorgerliche Hilfe und bitten um Gebetsunterstützung. Auch die seelsorgerliche Korrespondenz wird vom HERRN gesegnet und bestätigt. Marisol bezeugt: «Ich danke Ihnen für den lieben Brief mit Ihrem Rat zu meiner Lage. Sie haben mir sehr geholfen und mir wieder Freude und Frieden gegeben.»


Praktische Hilfe

Auf dem Missionsfeld in Kuba begegnen wir auch vielen Menschen in Armut und grosser Not. Oft fehlt es an Medikamenten und grundlegenden Hygieneartikeln wie Seife usw. Wo der Mangel am grössten ist und wir die Möglichkeit haben, helfen wir gezielt und im Einzelfall. Jede Person und jede Familie, die sich mit der Bitte um Hilfe an uns wendet, wird von unseren Mitarbeitenden persönlich besucht. So können wir gewährleisten, dass jede Unterstützung notwendig ist und die Hilfsbedürftigen direkt und in vollem Umfang erreicht. Natürlich können wir nur an Hilfe weitergeben, was wir von unseren Missionsfreunden hierfür erhalten. Auch wenn unsere Möglichkeiten bescheiden und beschränkt sind, so schenkt der HERR auch durch den sozialen Dienst, immer verbunden mit der Verbreitung des Evangeliums, reichen Segen.

Danke

Heykel ist voller Dankbarkeit für den Dienst, den unser Missionswerk in Kuba tun kann, und schreibt: «Ich freue mich, Ihnen mitzuteilen, welch gutes Werk und gesegneten Dienst Sie im Namen Jesu vollbringen. Meine Familie und ich sind sehr dankbar, dass durch Freundes-Dienst das Evangelium zu uns gelangte. Sie leisten mit Gottes Hilfe eine so gesegnete Arbeit. Ihre Traktate haben einen guten Inhalt und sind leicht verständlich. Möge der HERR Sie weiterhin segnen und die Geldmittel für Ihr gutes Werk zur Evangeliumsverkündigung in Kuba verdoppeln.»

Hier können Sie die komplette Missionsschrift lesen


 

Aus der Missionsschrift Nr. 250 vom Februar 2017:

Der Hunger nach dem gedruckten Wort Gottes ist in Kuba sehr groß. Doch leider konnten wir bei weitem nicht genügend Traktate nach Kuba senden. Die teuren Frachtkosten und die hohen Hürden am Zoll erschwerten und verunmöglichten es. Aber der HERR hat einen Durchbruch geschenkt. Seit einigen Monaten können wir Tausende von Traktaten in Kuba selber herstellen. Gott erhört Gebete! Immer mehr Glaubensgeschwister und Gemeinden haben so die Möglichkeit, mit den evangelistischen FD-Traktaten die Frohe Botschaft weiterzugeben. Gepriesen sei der HERR für alle Bekehrungen auch der letzten Wochen. Gott tut Grosses! Ein Beispiel von vielen, wie der HERR durch die Schriftenmission wirkt, erzählt eine Neubekehrte. Sie arbeitet in einer staatlichen Einrichtung, wo täglich Essen an Rentner, Behinderte und Randständige ausgegeben wird. «Eines Tages gab mir ein Tischgast den Traktat „Sicher in die Zukunft“ und ich begann, ihn mit grosser Aufmerksamkeit zu lesen. Ein überwältigendes Gefühl erfasste mich von Kopf bis Fuss. Ich war zutiefst berührt von der Botschaft, mein Herz klopfte kräftig und ich brach in Tränen aus. Ich redete mit dem Tischgast und bekehrte mich zu Jesus Christus. Der Heilige Geist erfüllte mein Herz. Ich bin Gott so dankbar, dass Er mich berührt und zur rechten Zeit errettet hat.» 

 

 

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Hier können Sie die komplette Missionsschrift lesen


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