Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Traktate / Lebenshilfe und Seelsorge / Befreiung von Depressionen

zurück zur Übersicht

Befreiung von Depressionen

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er seine Sünde verschweigen will. Dies aber führt unweigerlich in tiefe Depression. Gott selber ist uns zu Hilfe gekommen.

BILD
(Zum Vergrößern Bild anklicken)
Artikelnummer:
117
Preis:
gratis
Bestellmenge:
Stückzahl wird jeweils auf die nächsten 10er aufgerundet

Tragen Sie bitte die gewünschte Stückzahl je Sprache ein:

deutsch:
italienisch:
russisch:

Ausführliche Details

      Jeder Mensch hat Sorgen, Probleme und Nöte. Die einen können darüber stehen, andere dagegen unterliegen den Anstürmen des Lebens. Es gibt Lebensabschnitte, in denen alles misslingt und ein Unglück dem andern folgt. Wir alle wissen, dass Schwierigkeiten uns an den Rand der Verzweiflung bringen und in eine Depression führen können. Man schafft es nicht, sich aus eigener Kraft über Wasser zu halten. Es braucht Hilfe von außen, Hilfe eines Stärkeren.
Gott muss eingreifen. Warum scheint es aber oft, als würde Er zögern? Als würde Gott uns im Stich lassen? Die Bibel, das Wort Gottes, gibt uns die klare Antwort:

«Wohl dem, dessen Übertretungen vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der HERR keine Schuld anrechnet, und in dessen Geist keine Falschheit ist! Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Klagen den ganzen Tag. Denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, so dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird. Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: ‹Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen!› Da vergabst du mir meine Sündenschuld.»1

Der König David beschreibt hier, was sich in seinem Innersten abgespielt hat. Er fiel in eine schwere Depression – und fand wieder heraus!

David war ein siegreicher König. Gott war mit ihm. Doch David geriet in schwere Sünde. Zuerst vergriff er sich an einer verheirateten Frau. Dann wollte er seine Sünde auf listige Weise vertuschen. Als ihm dies nicht gelang, ließ er ihren Ehemann umbringen. «Aber die Tat, die David verübt hatte, war böse in den Augen des HERRN.»2

David war sich seiner Schuld bewusst. Sie belastete ihn sehr. Darum sagt er: «Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Klagen den ganzen Tag.» Sein innerer Zustand hatte auch auf seinen Körper negative Auswirkungen. Psychosomatische Beschwerden plagten ihn.

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er seine Sünde verschweigen und sich besser zeigen will, als er in Wirklichkeit ist. Diese Einstellung führt aber unweigerlich in tiefe Depressionen. Es wird schwer ums Herz. Ein Schatten schrecklicher Furcht verfolgt uns Tag und Nacht. Die Nerven werden angegriffen. Körperliche Schmerzen plagen uns. Durch Ablenkungen oder Medikamente weicht der Druck nur für kurze Zeit. Dann kommt er wieder und lastet noch schwerer auf der Seele. Oft wird die Schuld für diesen Zustand Anderen zugeschoben. Der eigentliche Grund liegt aber meistens in uns selber. David wollte seine Sünde verschweigen. Darum die große Not.

Es genügt nicht, dass wir unsere Sünde ungeschehen haben möchten. Auch wenn kein Mensch davon weiß und es auch nie jemand erfahren kann, Deine Sünde ist dennoch da und lastet auf Dir. Auch dann noch, wenn Du Deine Schuld verdrängt und vergessen hast. Gott hat sie nicht vergessen.
Die Hand Gottes liegt schwer auch auf Dir.
Dein Leben ist vor Gott nicht in Ordnung.

Du kannst ein geachteter Mensch sein, alle mögen Dich in Ehren halten – wenn aber Dein Leben mit Gott nicht in Ordnung ist, so stehst Du unter dem Zorn Gottes.
«Der Lohn der Sünde ist der Tod.»3

Der allmächtige Gott will nicht, dass wir in der Depression versinken und dem Verderben entgegen eilen. Gott selber ist uns zur Hilfe gekommen. Aus Liebe zu uns hat Jesus Christus, der Sohn Gottes, die Folge unserer Sünde getragen und am Kreuz Sein Leben gelassen. Der Sündlose hat unsere Sünde auf Sich genommen. Jesus ist auferstanden! Wer an Ihn glaubt, hat das Leben – jetzt auf Erden und einst im Himmel.4 Wer an den Herrn Jesus Christus glaubt und Ihm sein Leben übergibt, dem schenkt Er echte Befreiung.
«Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.»
5

Hast Du Frieden mit Gott? Bist Du frei? – Es gibt einen Weg aus Depression und Gebundenheit!
Entscheide wie David: «Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen.» Wie groß auch Deine Schuld sein mag, wenn Du sie im Gebet Gott aufrichtig bekennst und die Erlösung durch das Blut Jesu Christi im Glauben annimmst, so wird Dein Herz ruhig. Denn «wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.»6

«Wohl dem, dessen Übertretungen vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist.» Dies ist tiefes, wahrhaftiges Gotterleben. Der erlöste Mensch ist glücklich und zuversichtlich, auch wenn es durch Schwierigkeiten geht. Vielleicht denkst Du, dass es für Dich keine Hoffnung, keinen Ausweg, keine Vergebung mehr gibt. – Doch! Denn der Herr Jesus Christus liebt Dich – gerade Dich! Leg Deine ganze Last bei Ihm ab. Der HERR schenkt Dir Gnade und ein freudiges Herz – einen Neuanfang! Unser Herr Jesus Christus verspricht: «Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.»7
Heute
kannst Du die herrliche Erfahrung machen: der Sohn Gottes schenkt Dir ein völlig neues Leben. «Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden.»8
Sei nur ganz ehrlich zu Gott, dem Allmächtigen, und gegen Dich selbst. Dann hilft Dir der HERR ganz gewiss. David wurde trotz seiner schweren Sünde von Gott im Amt als König bestätigt. So handelt Gott auch heute mit allen, die aufrichtig Buße tun.

Bete: «Herr Jesus Christus, ich danke Dir, dass Du mich liebst und mir helfen willst. Bitte vergib mir meine Sünden (…) und befreie mich von der Depression. Mein Leben gehört Dir. Amen.»

Josef Schmid, Evangelist





1) Ps. 32,1-5; 2) 2. Sam. 11,27; 3) Röm. 6,23; 4) vgl. Joh. 3,16+36; 1. Joh. 5,12; 5) Joh. 8,36; 6) 1. Joh. 1,9; 7) Joh. 6,37b; 8) 2. Kor. 5,17


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.