Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2010 / September 2010 / Gesetz oder Gesetzlichkeit?

Gesetz oder Gesetzlichkeit?

Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten?
(Markus 7,5)

Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten, die aus Jerusalem gekommen waren. Und sie sahen einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt: ungewaschenen Händen das Brot essen.
Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie nicht die Hände mit einer Hand voll Wasser gewaschen haben, und halten so die Satzungen der Ältesten; und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, wenn sie sich nicht gewaschen haben. Und es gibt viele andre Dinge, die sie zu halten angenommen haben, wie: Trinkgefäße und Krüge und Kessel und Bänke zu waschen.

Da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?
Er aber sprach zu ihnen: Wie fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht (Jesaja 29,13): »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.«

Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen.
Und er sprach zu ihnen: Wie fein hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Satzungen aufrichtet! Denn Mose hat gesagt (2.Mose 20,12; 21,17): »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.« Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban - das heißt: Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht -, so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter und hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen, die ihr überliefert habt; und dergleichen tut ihr viel.

Markus 7, 1-13

 

Die Pharisäer und Schriftgelehrten, die religiösen Gegner, klagen Jesu Jünger an und stellen Streitfragen. Gott unterscheidet klar zwischen Seinen Geboten und menschlichen Satzungen. Letztere stehen im Widerspruch zum Wort Gottes: «Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen» (V. 8). Lippenbekenntnisse genügen nicht, Gott sieht ins Herz. «Vergeblich dienen sie mir ...» (V. 6-7).

Wir müssen stets unsere eigene Lebensweise, aber auch die kirchlichen Satzungen und Gewohnheiten nach dem Wort Gottes überprüfen, denn «dergleichen tut ihr viel» (V. 13).

Wir danken für die FD-Radiosendungen, die wir täglich ausstrahlen können. Möge der HERR zum Verfassen, zur Herstellung und Ausstrahlung Gnade schenken sowie weitere Möglichkeiten mit gutem Empfang eröffnen und alle Hörer reich segnen. Betet für Josef und Samuel J. Schmid um geistliche Ausrüstung und Vollmacht, um Gesundheit und Weisheit, um Liebe und Gnade im umfangreichen Dienst, auch im «ELIM – Haus des Segens» und in den FD-Zweigen sowie für alle Verkündiger in Kirchen, Gemeinden, Seminaren, Evangelisationen, Tagungen, Freizeiten und in der Kinder- und Jugendarbeit.


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