Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2010 / Dezember 2010 / Gott bleibt treu!

Gott bleibt treu!

Da sprach der HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du da auf deinem Angesicht?
(Josua 7,10)

Aber die Israeliten vergriffen sich an dem Gebannten; denn Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda, nahm etwas vom Gebannten. Da entbrannte der Zorn des HERRN über die Israeliten. Und Josua sandte Männer aus von Jericho nach Ai, das bei Bet-Awen liegt östlich von Bethel, und sprach zu ihnen: Geht hinauf und erkundet das Land. Und als sie hinaufgegangen waren und Ai erkundet hatten, kamen sie zu Josua zurück und sprachen zu ihm: Lass nicht das ganze Kriegsvolk hinaufziehen, sondern etwa zwei- oder dreitausend Mann sollen hinaufziehen und Ai schlagen, damit nicht das ganze Volk sich dorthin bemühe; denn ihrer sind wenige. So zogen hinauf vom Volk etwa dreitausend Mann; aber sie flohen vor den Männern von Ai. Und die Männer von Ai erschlugen von ihnen etwa sechsunddreißig Mann; sie hatten sie nämlich von dem Tor bis zu den Steinbrüchen gejagt und am Abhang erschlagen. Da verzagte das Herz des Volks und ward zu Wasser.

Josua aber zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde vor der Lade des HERRN bis zum Abend samt den Ältesten Israels, und sie warfen Staub auf ihr Haupt. Und Josua sprach: Ach, Herr HERR, warum hast du dies Volk über den Jordan geführt und gibst uns in die Hände der Amoriter, um uns umzubringen? O dass wir doch jenseits des Jordans geblieben wären! Ach, Herr, was soll ich sagen, nachdem Israel seinen Feinden den Rücken gekehrt hat? Wenn das die Kanaaniter und alle Bewohner des Landes hören, so werden sie uns umringen und unsern Namen ausrotten von der Erde. Was willst du dann für deinen großen Namen tun?

Da sprach der HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du da auf deinem Angesicht?

Josua 7,1-10

 

Einer im Volk war Gott ungehorsam. Achan verfiel der Habgier, dem Materialismus. Die Niederlage zu Ai war die Folge einer Falscheinschätzung des Feindes wegen der Sünde Achans (V. 1-5). Josuas Gebet, ein Ausdruck der Verzweiflung, war nicht die Lösung des Problems. Nicht die Folge der Sünde soll bekämpft werden, sondern die Sünde selbst. Doch Josua kannte sie noch nicht. Gott ist treu. Er redete weiter mit Josua: «Steh auf!» Dies gilt auch uns, wenn wir darniederliegen und klagen. Gott will mit uns reden, verlangt aber zuerst Gehorsam im Aufstehen.

Der HERR segne Euch, liebe Beter/innen nach «Einigkeit im Geist». Möge der HERR uns im gemeinsamen Gebet und Dienst leiten, Hinderndes zeigen und wegnehmen und uns heiligen. Möge Er auch weitere Beter berufen und viel Ewigkeitsfrucht schenken. Gott tut Großes: Menschen bekehren sich zum Herrn Jesus Christus, erleben die Neugeburt und dienen Ihm. Betet bitte für die Neubekehrten und alle Beter. Jesus ist Sieger!


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