Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

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Gib Zeugnis von der biblischen Geschichte

Er meinte aber, seine Brüder sollten's verstehen, dass Gott durch seine Hand ihnen Rettung bringe...
(Apostelgeschichte 7,25)

Als aber die Zeit der Verheißung nahte, welche Gott dem Abraham mit einem Eid zugesagt hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten, bis ein anderer König aufkam, der Joseph nicht kannte. Dieser handelte arglistig gegen unser Geschlecht und zwang unsere Väter, ihre Kinder auszusetzen, damit sie nicht am Leben blieben.

In dieser Zeit wurde Mose geboren; der war Gott angenehm; und er wurde drei Monate lang im Haus seines Vaters ernährt. Als er aber ausgesetzt wurde, nahm ihn die Tochter des Pharao zu sich und erzog ihn als ihren Sohn. Und Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter unterrichtet und war mächtig in Worten und in Werken.

Als er aber 40 Jahre alt geworden war, stieg der Gedanke in ihm auf, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, zu sehen. Und als er einen Unrecht leiden sah, wehrte er es ab und schaffte dem Unterdrückten Recht, indem er den Ägypter erschlug. Er meinte aber, seine Brüder würden es verstehen, daß Gott ihnen durch seine Hand Rettung gebe; aber sie verstanden es nicht. Und am folgenden Tag erschien er bei ihnen, als sie miteinander stritten, und ermahnte sie zum Frieden und sprach: Ihr Männer, ihr seid doch Brüder; warum tut ihr einander Unrecht?

Der aber, welcher seinem Nächsten Unrecht tat, stieß ihn weg und sprach: Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Willst du mich etwa töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast? Da floh Mose auf dieses Wort hin und wurde ein Fremdling im Land Midian, wo er zwei Söhne zeugte.

Apostelgeschichte 7, 17-29

 

Gottes Segen war auf dem Volk Israel (V. 17). Der König von Ägypten wollte das Volk Gottes vernichten (V. 18-19). Mit Mose begann ein Rettungsplan Gottes (V. 20-22). Doch Mose achtete nicht auf den Zeitplan Gottes und handelte nach seinen Gefühlen. Sein gewaltmäßiges, eigenes Vorgehen brachte nicht die Hilfe für das Volk, sondern persönliche Not (V. 23-29). Der Allmächtige spricht: «Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen» (Sach. 4,6).

Sehr viele Menschen – Schwergeprüfte, Depressive, Verfolgte, Kranke, Einsame, Leidtragende, Arbeitslose, mit finanziellen Nöten, in Ehe- und Familienproblemen, Zurückgefallene und okkult Belastete – wenden sich an uns für schriftliche, E-Mail, mündliche und telefonische Seelsorgehilfe. Unser Herr Jesus Christus greift in seiner Gnade, Allmacht und Liebe ein, wenn falsche Meinungen über Gottes Pläne in wahrer Buße abgelegt werden und das Leben vorbehaltlos unter den Willen Gottes gestellt wird. Möge der HERR viel Gnade, Liebe und Weisheit für alle Seelsorge schenken und die Hilfesuchenden nach seinem Plan berühren.


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