Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / Februar 2011 / Glaube und Taufe

Glaube und Taufe

Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so kann es geschehen. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.
(Apostelgeschichte 8,37)

Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und wandere nach Süden auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt; diese ist einsam. Und er stand auf und machte sich auf den Weg. Und siehe, [da war] ein Äthiopier, ein Kämmerer und Gewaltiger der Kandake, der Königin der Äthiopier, welcher über ihren ganzen Schatz gesetzt war; dieser war gekommen, um in Jerusalem anzubeten, und nun kehrte er zurück und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.

Da sprach der Geist zu Philippus: Tritt hinzu und halte dich zu diesem Wagen!
Da lief Philippus hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen; und er sprach: Verstehst du auch, was du liest?
Er aber sprach: Wie kann ich denn, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Die Schriftstelle aber, die er las, war diese:

»Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtung geführt, und wie ein Lamm vor seinem Scherer stumm ist, so tut er seinen Mund nicht auf. In seiner Erniedrigung wurde sein Gericht aufgehoben. Wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen!«

Da wandte sich der Kämmerer an Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen?
Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?

Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist! Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.

Als sie aber aus dem Wasser heraufgestiegen waren, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; denn er zog voll Freude seines Weges.
Philippus aber wurde in Asdod gefunden, und er zog umher und verkündigte das Evangelium in allen Städten, bis er nach Cäsarea kam.

Apostelgeschichte 8, 26-40

 

Philippus durfte ein von Gott reich gesegnetes Werkzeug sein, weil er auf Gottes Wort hörte und Ihm gehorchte (V. 26-27). Wenn Gott Menschen zusammenführt, will er segnen (V. 28-29). Philippus erkannte auch die Not des Kämmerers (V. 31-34). Ein Beweis, wie Gott den Einzelnen liebt und retten will. Philippus predigte ihm das Evangelium Jesu Christi und gewann eine wertvolle Seele für Jesus (V. 35). Erst auf ein echtes Glaubensbekenntnis hin empfing der Kämmerer die Taufe (V. 36-38). Der Geist Gottes entrückte Philippus, damit dieser in allen Städten bis nach Cäsarea predigte. Wenn unser Glaube lebendig ist, gibt es keinen Stillstand im Zeugendienst, dem herrlichsten Dienst, wenn folgendes zutrifft: «... er zog aber seine Straße fröhlich».

Ganz herzlich danken wir unserm Herrn Jesus Christus und Euch, liebe Geber und Geberinnen, für Eure Treue im Beten und Geben. Die FD-Mission und deren Hilfswerke (Haiti, Togo usw.) erfüllen weltweit große Aufgaben mit zunehmenden finanziellen Bedürfnissen. Wir setzen die anvertrauten Spenden unter viel Gebet nach Gottes Willen sorgfältig und treu zur Errettung kostbarer Seelen ein. Betet mit uns, dass der HERR weitere Herzen zum freudigen Geben bewegt, damit noch mehr Menschen durch unsere weltweite Missionsarbeit sich zum Herrn Jesus Christus bekehren und vielen in großer Not geholfen werden kann. Gott ist kein Ding unmöglich! Der HERR segne Euch!


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