Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / März 2011 / Das Wort des Herrn bleibt nicht ohne Wirkung

Das Wort des Herrn bleibt nicht ohne Wirkung

Als aber Paulus unter das Volk gehen wollte, ließen's ihm die Jünger nicht zu.
(Apostelgeschichte 19,30)

Aber um jene Zeit entstand ein nicht unbedeutender Aufruhr um des Weges willen. Denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, verfertigte silberne Tempel der Diana und verschaffte den Künstlern beträchtlichen Gewinn. Diese versammelte er samt den Arbeitern desselben Faches und sprach: Ihr Männer, ihr wisst, daß von diesem Gewerbe unser Wohlstand kommt. Und ihr seht und hört, dass dieser Paulus nicht allein in Ephesus, sondern fast in ganz Asia eine große Menge überredet und umgestimmt hat, indem er sagt, dass es keine Götter gebe, die mit Händen gemacht werden. Aber es besteht nicht nur die Gefahr, daß dieses unser Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der großen Göttin Diana für nichts geachtet und zuletzt auch ihre Majestät gestürzt wird, die doch ganz Asia und der Erdkreis verehrt!

Als sie das hörten, wurden sie voll Zorn und schrieen: Groß ist die Diana der Epheser! Und die ganze Stadt kam in Verwirrung, und sie stürmten einmütig ins Theater und zerrten die Mazedonier Gajus und Aristarchus, die Reisegefährten des Paulus, mit sich. Als aber Paulus unter die Volksmenge gehen wollte, ließen es ihm die Jünger nicht zu. Auch etliche der Asiarchen, die ihm wohlgesonnen waren, sandten zu ihm und baten ihn, sich nicht ins Theater zu begeben. [Hier] schrie nun alles durcheinander; denn die Versammlung war in der größten Verwirrung, und die Mehrzahl wusste nicht, aus welchem Grund sie zusammengekommen waren.

Da zogen sie aus der Volksmenge den Alexander hervor, da die Juden ihn vorschoben. Und Alexander gab mit der Hand ein Zeichen und wollte sich vor dem Volk verantworten. Als sie aber vernahmen, dass er ein Jude sei, schrieen sie alle wie aus einem Mund etwa zwei Stunden lang: Groß ist die Diana der Epheser! Da beruhigte der Stadtschreiber die Menge und sprach: Ihr Männer von Ephesus, wo ist denn ein Mensch, der nicht wüsste, dass die Stadt Ephesus die Tempelpflegerin der großen Göttin Diana und des vom Himmel gefallenen [Bildes] ist? Da nun dies unwidersprechlich ist, so solltet ihr euch ruhig verhalten und nichts Übereiltes tun. Denn ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind, noch eure Göttin gelästert haben. Wenn aber Demetrius und die Künstler, die mit ihm sind, gegen jemand eine Klage haben, so werden Gerichtstage gehalten, und es sind Statthalter da; sie mögen einander verklagen! Habt ihr aber ein Begehren wegen anderer Angelegenheiten, so wird es in der gesetzlichen Versammlung erledigt werden. Denn wir stehen in Gefahr, dass wir wegen des heutigen Tages des Aufruhrs angeklagt werden, weil kein Grund vorliegt, womit wir diese Zusammenrottung entschuldigen könnten!

Apostelgeschichte 19, 23-40

 

Aus Sorge um ihren großen Gewinn durch den Götzenkult, hetzten Geldgierige die ganze Volksmenge gegen die Jünger auf. Sie ergriffen die Gefährten des Paulus. Dieser wollte unters Volk gehen, fügte sich aber den Jüngern, die ihn zurückhielten. So konnte der Kanzler (Stadtschreiber) eingreifen (V. 35). Auch heute steht Materialismus, oft verbunden mit Okkultismus, z.B. Rockmusik, Astrologie usw., der Verkündigung des Evangeliums entgegen. Verfolgung um des Namens Jesu willen kommt auch an uns heran. Doch unser Herr Jesus Christus greift wunderbar ein. Lasst uns Ihm ganz vertrauen!

Wir beten für die treuen Wortverkündiger in Kirchen, Gemeinden und Evangelisationen, Jugendarbeit, Tagungen, Seminaren, Konferenzen, Freizeiten, in den FD-Zweigen, über Radio, Telefon und elektronische Medien, durch Politik und Massenmedien, im Haus ELIM, insbesondere für Josef und Samuel J. Schmid. Wir bitten den HERRN um Berufungen in den Verkündigungsdienst von solchen, die das Kreuz auf sich nehmen, erfüllt vom Heiligen Geist lebendige Zeugen Jesu Christi sind und sein baldiges Kommen erwarten.


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