Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / März 2011 / Der Weg Jesu ist nicht immer angenehm

Der Weg Jesu ist nicht immer angenehm

Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte.
(Apostelgeschichte 20,24)

Wir aber gingen voraus zum Schiff und fuhren nach Assus, um dort Paulus an Bord zu nehmen; denn so hatte er es angeordnet, weil er zu Fuß reisen wollte. Als er aber in Assus mit uns zusammentraf, nahmen wir ihn an Bord und kamen nach Mitylene. Und von dort segelten wir ab und kamen am folgenden Tag auf die Höhe von Chios; tags darauf aber fuhren wir nach Samos, und nach einem Aufenthalt in Trogyllium gelangten wir am nächsten Tag nach Milet. Paulus hatte nämlich beschlossen, an Ephesus vorbeizusegeln, damit er in [der Provinz] Asia nicht zu viel Zeit zubringen müsste; denn er beeilte sich, um möglichst am Tag der Pfingsten in Jerusalem zu sein.

Von Milet aber sandte er nach Ephesus und ließ die Ältesten der Gemeinde herüberrufen. Und als sie zu ihm gekommen waren, sprach er zu ihnen: Ihr wisst, wie ich mich vom ersten Tag an, als ich Asia betrat, die ganze Zeit unter euch verhalten habe, dass ich dem Herrn diente mit aller Demut, unter vielen Tränen und Anfechtungen, die mir widerfuhren durch die Nachstellungen der Juden; und wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was nützlich ist, sondern es euch verkündigt und euch gelehrt habe, öffentlich und in den Häusern, indem ich Juden und Griechen die Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bezeugt habe. Und siehe, jetzt reise ich gebunden im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird, außer dass der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten. Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht; mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.

Und nun siehe, ich weiß, daß ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, ihr alle, bei denen ich umhergezogen bin und das Reich Gottes verkündigt habe. Darum bezeuge ich euch am heutigen Tag, dass ich rein bin von aller Blut. Denn ich habe nichts verschwiegen, sondern habe euch den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt.

Apostelgeschichte 20, 13-27

 

Paulus «eilte, am Pfingsttag in Jerusalem zu sein, wenn es ihm möglich wäre» (V. 13-17). Der Dienst des Paulus war geprägt durch:

  1. Allzeitigen Einsatz (V. 18).
  2. Dem HERRN dienen in aller Demut, mit Tränen und Anfechtungen durch Verfolgung (V. 19).
  3. Die Gläubigen alles lehren, «was nützlich ist» (V. 20).
  4. Die Verkündigung der Umkehr zu Gott und des Glaubens an Jesus Christus (V. 21)
  5. Ein Leben, das trotz Gefängnis und Trübsal ganz im Dienst Jesu war.
  6. Klares Ziel, im Auftrag unseres Herrn Jesus die Gnade Gottes zu predigen (V. 22-24).
  7. Er hat «den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen» (vgl. Hes. 33,8-9).

Auch wenn es durch Leiden zur Herrlichkeit geht, ist jeder Tag mit Jesus ein herrlicher Tag, sofern wir die Lebensweise, die Liebe und die Hingabe des Paulus als Maßstab für unser eigenes Leben als gläubige Christen im Alltag anwenden. Wir beten, dass viele Christen erkennen, was wirklich vor Gott zählt, nämlich aufrichtige Nachfolge und echtes Dienen, und dem Herrn Jesus Christus mit Freuden ihr Leben weihen.
 


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