Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / März 2011 / Gebet bewirkt Befreiung

Gebet bewirkt Befreiung

So wurde nun Petrus im Gefängnis festgehalten; aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott.
(Apostelgeschichte 12,5)

Um jene Zeit aber legte der König Herodes Hand an etliche von der Gemeinde, um sie zu misshandeln. Und er tötete Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. Und als er sah, dass das den Juden gefiel, fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. Es waren aber die Tage der ungesäuerten Brote. Und als er ihn festgenommen hatte, warf er ihn ins Gefängnis und übergab ihn vier Abteilungen von je vier Kriegsknechten zur Bewachung, in der Absicht, ihn nach dem Passah dem Volk vorzuführen. So wurde Petrus nun im Gefängnis bewacht; von der Gemeinde aber wurde unablässig für ihn zu Gott gebetet.

Als nun Herodes ihn vorführen wollte, schlief Petrus in jener Nacht zwischen zwei Kriegsknechten, mit zwei Ketten gebunden; und Wächter vor der Tür bewachten das Gefängnis.
Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu, und ein Licht erglänzte in dem Raum. Er weckte aber Petrus durch einen Schlag an die Seite und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Umgürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und [jener] spricht zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah, sondern er meinte ein Gesicht zu sehen. Als sie aber durch die erste und die zweite Wache hindurchgegangen waren, kamen sie zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt, und dieses öffnete sich ihnen von selbst. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit, und mit einem Mal verließ ihn der Engel.

Da kam Petrus zu sich und sprach: Nun weiß ich wahrhaftig, daß der Herr seinen Engel gesandt und mich errettet hat aus der Hand des Herodes und von allem, was das jüdische Volk erhoffte! Und er besann sich und ging zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele versammelt waren und beteten. Als nun Petrus an die Haustür klopfte, kam eine Magd namens Rhode herbei, um zu horchen. Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, machte sie vor Freude die Türe nicht auf, sondern lief hinein und meldete, Petrus stehe vor der Tür. Sie aber sprachen zu ihr: Du bist nicht bei Sinnen! Aber sie bestand darauf, dass es so sei. Da sprachen sie: Es ist sein Engel! Petrus aber fuhr fort zu klopfen; und als sie öffneten, sahen sie ihn und erstaunten sehr.

Er gab ihnen aber mit der Hand ein Zeichen, dass sie schweigen sollten, und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis geführt hatte. Er sprach aber: Meldet dies dem Jakobus und den Brüdern! Und er ging hinaus und zog an einen anderen Ort.

Apostelgeschichte 12, 1-17

 

Eine neue Verfolgung setzte ein; Jakobus wurde während dieser getötet (V. 1-2). Petrus wurde ins Gefängnis gesetzt, in Ketten gelegt und streng bewacht. Die Lage war hoffungslos, aber die Gemeinde glaubte und betete (V. 3-5). Petrus schlief (V. 6), äußerlich zwar gebunden, aber innerlich frei und dem HERRN hingegeben. Gott griff mächtig ein. Schritt für Schritt folgte Petrus gehorsam, wie ihm der Engel befahl. Die Ketten fielen, die Türen öffneten sich. Er folgte dem Engel nach. Dann ging er zum Haus Marias (V. 7-12). Vor Freude öffnete die Magd die Tür nicht. Die Gläubigen entsetzten sich. Petrus erzählte ihnen die herrliche Befreiung durch den Engel Gottes (V. 13-17).

Anhaltendes gemeinsames Gebet bewegt den mächtigen Arm Gottes zur wunderbaren Hilfe.

Auch in der Schweiz gab und gibt es Bedrängnis, ja sogar Verfolgung von Christen, aber auch das siegreiche Eingreifen unseres Herrn Jesus Christus. Möge er vielen Gläubigen Gnade zum klaren Bekenntnis, zum damit verbundenen Leidensweg und zur Hingabe an Ihn schenken.


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