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und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / März 2011 / Gottes Wort hat so viel zu sagen...

Gottes Wort hat so viel zu sagen...

Dann ging er hinauf und brach das Brot und aß und redete viel mit ihnen, bis der Tag anbrach.
(Apostelgeschichte 20,11)

Nachdem sich aber der Tumult gelegt hatte, rief Paulus die Jünger zu sich, und als er Abschied von ihnen genommen hatte, zog er fort, um nach Mazedonien zu reisen. Und nachdem er jene Gebiete durchzogen und sie mit vielen Worten ermahnt hatte, kam er nach Griechenland. Und er brachte dort drei Monate zu; und da ihm die Juden nachstellten, als er nach Syrien abfahren wollte, entschloss er sich, über Mazedonien zurückzukehren. Es begleiteten ihn aber bis nach [der Provinz] Asia Sopater von Beröa, von den Thessalonichern Aristarchus und Sekundus, und Gajus von Derbe und Timotheus, aus Asia aber Tychikus und Trophimus. Diese gingen voraus und warteten auf uns in Troas.

Wir aber fuhren nach den Tagen der ungesäuerten Brote von Philippi ab und kamen in fünf Tagen zu ihnen nach Troas, wo wir uns sieben Tage aufhielten. Am ersten Tag der Woche aber, als die Jünger versammelt waren, um das Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tag abreisen wollte, und er dehnte die Rede bis Mitternacht aus.

Es waren aber zahlreiche Lampen in dem Obersaal, wo sie versammelt waren. Und ein junger Mann namens Eutychus saß am Fenster; der sank in einen tiefen Schlaf; während Paulus weiterredete, fiel er, vom Schlaf überwältigt, vom dritten Stock hinab und wurde tot aufgehoben. Da ging Paulus hinab und warf sich über ihn, umfasste ihn und sprach: Macht keinen Lärm; denn seine Seele ist in ihm! Und er ging wieder hinauf und brach Brot, aß und unterredete sich noch lange mit ihnen, bis der Tag anbrach, und zog dann fort.

Sie brachten aber den Knaben lebendig herbei und waren nicht wenig getröstet.

Apostelgeschichte 20, 1-12

 

Paulus ermahnte die Jünger an allen Orten zu treuer Nachfolge Jesu trotz harter Verfolgung (V. 1-5). Am ersten Tag der Woche predigte Paulus vor seiner Weiterreise bis spät nach Mitternacht. Welch ein Unterschied zu den «Kurzpredigten» in Kirchen und Gemeinschaften heute. Weil Paulus so lange redete, schlief Eutychus ein, fiel durch das Fenster vom dritten Stock und wurde tot aufgehoben (V. 6-9). Paulus erkannte das «Getümmel» und nahm sich des Eutychus an, brach das Brot und predigte weiter, «bis der Tag anbrach». Der Knabe lebte, alle waren getröstet. So wirkt Gott auch heute, wenn das Wort Gottes gerne gehört und angenommen wird (V. 10-12).

Nehmen wir uns genügend Zeit, um das Wort Gottes zu hören und zu lesen?

Wie lange darf heute eine Predigt dauern bis Getümmel entsteht? Die Bibel zeigt uns, dass unser Herr Jesus Christus und auch seine Jünger oft sehr lange predigten. Auch heute geht es um das Wort Gottes und darum, ob uns alles andere, oftmals ein langes Geschwätz nach einem kurzen Gottesdienst, wichtiger ist als wahrhaftige Gemeinschaft und Ermahnung und Erquickung unter dem Wort Gottes und in der Fülle des Heiligen Geistes. Wir beten, dass alles ungöttliche Wesen durch biblischen Gehorsam ersetzt wird und Gott eine Erweckung schenken möge.


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