Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / April 2011 / Jesus ist Sieger!

Jesus ist Sieger!

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
(Markus 15,34)

Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpur[mantel] aus und legten ihm seine eigenen Kleider an. Und sie führten ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen.

Und sie zwangen einen Vorübergehenden, der vom Feld kam, Simon von Kyrene, den Vater von Alexander und Rufus, ihm das Kreuz zu tragen. Und sie brachten ihn auf den Platz Golgatha, das heißt übersetzt »Schädelstätte«. Und sie gaben ihm Myrrhenwein zu trinken, aber er nahm ihn nicht. Und nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darüber, was jeder bekommen sollte.

Es war aber die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.
Und die Inschrift, die seine Schuld anzeigte, war darüber geschrieben: »Der König der Juden«. Und mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken. Da wurde die Schrift erfüllt, die spricht: »Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden«.

Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten den Kopf und sprachen: Ha, der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst und steige vom Kreuz herab! Gleicherweise spotteten aber auch die obersten Priester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten! Der Christus, der König von Israel, steige nun vom Kreuz herab, damit wir sehen und glauben! Auch die, welche mit ihm gekreuzigt wurden, schmähten ihn.

Als aber die sechste Stunde anbrach, kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das heißt übersetzt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«

Und etliche der Umstehenden, die es hörten, sprachen: Siehe, er ruft den Elia! Einer aber lief und füllte einen Schwamm mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: Halt! Lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn herabzunehmen!
Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied.

Markus 15, 20-37

 

Morgens um neun Uhr wird der Herr Jesus mit zwei Übeltätern ans Kreuz geschlagen unter dem Schuldspruch: «Der König der Juden». Die Schrift geht in Erfüllung: «Sie teilen meine Kleider unter sich» (Ps. 22,19). «Und den Übeltätern gleich gerechnet ist» (Jes. 53,12). «Alle, die mich sehen, verspotten mich ... und schütteln den Kopf» (Ps. 22,8). Völlig geschwächt (V. 21), überwindet unser Erlöser die schweren Stunden körperlichen und seelischen Leidens ohne Betäubungsmittel (V. 23). Hohn und Spott, ja sogar Gottverlassenheit und Tod hat der Herr Jesus auf sich genommen (V. 29-37), und das alles um meinet- und Deinetwillen.

Lasst uns unter dem Kreuz in Ehrfurcht und Anbetung stille werden.

Aus Dankbarkeit, dass der Herr Jesus Christus für uns am Kreuz gelitten hat und gestorben ist, lasst uns nicht leidensscheu und egoistisch sein, sondern Ihn von ganzem Herzen lieben und Ihm mit allen unseren Kräften dienen, indem wir Ihn klar vor allen Menschen bezeugen. Wir beten um wahre Herzensbuße und Neugeburten in einer Christenheit, die von Oberflächlichkeit und Materialismus geprägt ist. Jesus ist Sieger!


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