Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / April 2011 / Sei aufrichtig und ehrlich!

Sei aufrichtig und ehrlich!

Ist aber nichts an dem, dessentwegen sie mich verklagen, so darf mich ihnen niemand preisgeben.
(Apostelgeschichte 25,11)

Als nun Festus in der Provinz angekommen war, zog er nach drei Tagen von Cäsarea hinauf nach Jerusalem. Da wurden der Hohepriester und die Vornehmsten der Juden bei ihm vorstellig gegen Paulus und redeten ihm zu, und sie baten es sich als eine Gunst gegen ihn aus, dass er ihn nach Jerusalem holen ließe; dabei planten sie einen Anschlag, um ihn unterwegs umzubringen. Festus jedoch antwortete, Paulus werde in Cäsarea in Verwahrung gehalten, er selbst aber werde in Kürze wieder abreisen. So lasst nun, sprach er, eure Bevollmächtigten mit hinabziehen; und wenn eine Schuld an diesem Mann ist, sollen sie ihn anklagen!

Nachdem er aber mehr als zehn Tage bei ihnen gewesen war, zog er nach Cäsarea hinab, und am folgenden Tag setzte er sich auf den Richterstuhl und ließ Paulus vorführen.

Und als dieser erschien, stellten sich die Juden, die von Jerusalem herabgekommen waren, ringsherum auf und brachten viele und schwere Anklagen gegen Paulus vor, die sie nicht beweisen konnten, während er sich so verteidigte: Weder gegen das Gesetz der Juden, noch gegen den Tempel, noch gegen den Kaiser habe ich etwas verbrochen!

Festus aber, der sich die Juden zu Dank verpflichten wollte, antwortete dem Paulus und sprach: Willst du nach Jerusalem hinaufziehen und dich dort hierüber von mir richten lassen? Aber Paulus sprach: Ich stehe vor dem Richterstuhl des Kaisers, dort muß ich gerichtet werden! Den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie du selbst sehr wohl weißt. Denn wenn ich im Unrecht bin und etwas begangen habe, was den Tod verdient, so weigere ich mich nicht zu sterben. Wenn aber ihre Anklagen nichtig sind, so kann mich niemand ihnen preisgeben. Ich berufe mich auf den Kaiser!

Da besprach sich Festus mit seinem Rat und antwortete: Du hast dich auf den Kaiser berufen; zum Kaiser sollst du gehen!

Apostelgeschichte 25, 1-12

 

Die religiösen Führer haben ihren listigen, mörderischen Plan gegen Paulus nicht aufgegeben (V. 1-3). Festus zog die Gunst bei den Verleumdern der Gerechtigkeit vor (V. 4-9). Paulus zeigt uns, dass sich auch ein Christ gegenüber falschen Anklagen verteidigen darf und soll. Er ließ den Dingen nicht einfach den Lauf, sondern kämpfte für die Wahrheit und sein Leben. Er berief sich sogar auf den heidnischen Kaiser, um den mordsüchtigen Juden nicht ausgeliefert zu werden. Möge der HERR uns von falscher Demut und Passivität befreien.

Wir beten um göttliche Leitung und Weisheit, um bösen Gerüchten, Verleumdungen, Anschlägen und gegnerischem Hass und Neid entgegen-zutreten, damit nicht aufrichtige Gläubige verführt werden, sondern der Zeugendienst für Jesus Christus in den Gemeinden gefördert wird.

Jesus ist Sieger!


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