Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / April 2011 / Stets bei der Wahrheit bleiben

Stets bei der Wahrheit bleiben

...ich habe die Hoffnung zu Gott... nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird.
(Apostelgeschichte 24,15)

Nach fünf Tagen aber kam der Hohepriester Ananias mit den Ältesten und einem Anwalt, einem gewissen Tertullus, herab; und sie erschienen vor dem Statthalter gegen Paulus. Als dieser aber gerufen worden war, begann Tertullus mit der Anklagerede und sprach:

Dass wir viel Frieden durch dich genießen und dass diesem Volk durch deine Fürsorge heilsame Zustände geschaffen worden sind, das erkennen wir allezeit und überall an, hochedler Felix, mit aller Dankbarkeit! Damit ich dich aber nicht allzusehr bemühe, bitte ich dich, uns in Kürze nach deiner Freundlichkeit anzuhören. Wir haben nämlich diesen Mann als eine Pest befunden, als einen, der Aufruhr stiftet unter allen Juden in der ganzen Welt, als einen Anführer der Sekte der Nazarener. Er versuchte sogar, den Tempel zu entheiligen; doch wir ergriffen ihn und wollten ihn nach unserem Gesetz richten. Aber Lysias, der Befehlshaber, kam dazu und entriss ihn mit großer Gewalt unseren Händen; und er befahl, dass seine Ankläger zu dir kommen sollten. Von ihm kannst du selbst, wenn du ihn verhörst, alles erfahren, dessen wir ihn anklagen!

Und auch die Juden stimmten dem zu und behaupteten, es verhielte sich so.

Paulus aber gab, nachdem ihn der Statthalter durch ein Zeichen zum Reden aufgefordert hatte, folgende Antwort:

Da ich weiß, dass du seit vielen Jahren Richter über dieses Volk bist, so verteidige ich meine Sache desto zuversichtlicher, weil du erfahren kannst, dass es nicht länger als zwölf Tage her ist, seit ich hinaufzog, um in Jerusalem anzubeten. Und sie fanden mich weder im Tempel, dass ich mich mit jemand gestritten oder einen Volksauflauf erregt hätte, noch in den Synagogen, noch in der Stadt.

Sie können auch das nicht beweisen, dessen sie mich jetzt anklagen. Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott der Väter auf diese Weise diene, dass ich an alles glaube, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht; und ich habe die Hoffnung zu Gott, auf die auch sie selbst warten, dass es eine künftige Auferstehung der Toten geben wird, sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten.

Apostelgeschichte 24, 1-15

 

Paulus wurde auch vor Felix von den Juden angeklagt, die mit Schmeichelworten Felix' Gunst erwirken wollten. Die religiösen Führer hielten Paulus mit seiner Verkündigung dafür, «dass dieser Mann schädlich ist und dass er Aufruhr erregt». Sie scheuten sich vor keiner Lüge (V. 5-9). Wo Gottes Wort in Wahrheit verkündigt wird, entsteht harter Widerstand und Anfeindung. Paulus verteidigte sich mit der Hoffnung zu Gott (V. 15). Dies ist auch unsere Aufgabe.

Ganz herzlich danken wir dem HERRN und Euch, liebe Geber und Geberinnen, für Eure Treue im Beten und Geben. Die anvertrauten Spenden setzen wir weltweit unter viel Gebet sparsam und treu zur Errettung kostbarer Seelen ein. Die finanziellen Bedürfnisse sind angestiegen während die Spenden wegen Heimgang treuer Glaubensgeschwister und wegen bösen Verleumdungen zurückgehen. Wir vertrauen auf den Sieg Jesu Christi und beten, dass der HERR Klarheit schafft und weitere Herzen zum freudigen Geben bewegt. Gott ist kein Ding unmöglich! Wir vertrauen und gehorchen unserem Herrn Jesus Christus, der mächtig wirkt, wofür er erbeten sein will.

Der HERR segne Euch alle!


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