Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / April 2011 / Wer unschuldig angeklagt wird, darf sich verteidigen.

Wer unschuldig angeklagt wird, darf sich verteidigen.

Ist es erlaubt bei euch, einen Menschen, der römischer Bürger ist, ohne Urteil zu geißeln?
(Apostelgeschichte 22,25)

Als sie aber schrieen und die Kleider von sich warfen und Staub in die Luft schleuderten, ließ der Befehlshaber ihn in die Kaserne führen und befahl, ihn unter Geißelhieben zu verhören, um zu erfahren, aus welchem Grund sie derart über ihn schrieen. Als man ihn aber mit den Riemen festband, sprach Paulus zu dem Hauptmann, der dabeistand: Ist es euch erlaubt, einen Römer zu geißeln, und dazu noch ohne Urteil? Als der Hauptmann das hörte, ging er hin und meldete es dem Befehlshaber und sprach: Hab acht, was du tun willst, denn dieser Mensch ist ein Römer! Da kam der Befehlshaber herzu und sprach zu ihm: Sage mir, bist du ein Römer? Er antwortete: Ja! Und der Befehlshaber erwiderte: Ich habe dieses Bürgerrecht für eine große Summe erworben. Paulus aber sprach: Ich dagegen bin sogar darin geboren!

Sogleich ließen die, welche ihn gewaltsam verhören wollten, von ihm ab, und auch der Befehlshaber fürchtete sich, nachdem er erfahren hatte, daß er ein Römer war, und weil er ihn hatte fesseln lassen. Da er aber mit Gewissheit erfahren wollte, weshalb er von den Juden angeklagt wurde, ließ er ihm am folgenden Tag die Fesseln abnehmen und befahl den obersten Priestern samt ihrem ganzen Hohen Rat, zu kommen; und er führte Paulus hinab und stellte ihn vor sie.

Apostelgeschichte 22, 23-30

 

Der Gläubige muss sich nicht einfach alles gefallen lassen. Paulus berief sich auf sein römisches Bürgerrecht und durfte nicht ohne Urteil ausgepeitscht werden (V. 23-28). Welch eine Gnade, wenn eine staatliche Ordnung den Gläubigen Recht verschafft, auch wenn dies nur aus Furcht geschieht (V. 29-30). Wir Gläubige sollten vermehrt die oft von Korruption gefangenen Staatsdiener auf ihre Rechte und Pflichten aufmerksam machen, besonders wenn es um die Verbreitung des Wortes Gottes geht.

Wir beten für alle weltliche und kirchliche Obrigkeit sowie die Massenmedien. Möge der HERR der wachsenden Gottlosigkeit (Ungerechtigkeit, Korruption, Lüge, Verfolgung, Ehrsucht, Stolz) entgegentreten, seine leidensbereiten Diener ausrüsten mit göttlicher Geduld und Vollmacht und den Verantwortlichen Unterscheidungsvermögen geben zwischen gläubigen Christen und Sektierern. Wir beten um Erweckung und Gottesfurcht in Kirchen und Gemeinden, auch bei der Obrigkeit.


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