Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / April 2011 / Wo stehst Du?

Wo stehst Du?

Sie hatten aber Streit mit ihm über einige Fragen ihres Glaubens und über einen verstorbenen Jesus, von dem Paulus behauptete, er lebe.
(Apostelgeschichte 25,19)

Als aber etliche Tage vergangen waren, kam der König Agrippa mit Bernice nach Cäsarea, um Festus zu begrüßen. Und als sie sich mehrere Tage dort aufgehalten hatten, legte Festus dem König die Sache des Paulus vor und sprach: Es ist ein Mann von Felix gefangen zurückgelassen worden; seinetwegen wurden, als ich in Jerusalem war, die obersten Priester und Ältesten der Juden vorstellig und verlangten seine Verurteilung. Ich antwortete ihnen, es sei nicht der Brauch der Römer, einen Menschen dem Tod preiszugeben, ehe der Angeklagte die Kläger vor Augen habe und Gelegenheit erhalte, sich der Klage wegen zu verteidigen. Als sie nun hier zusammen-gekommen waren, setzte ich mich ohne irgendeinen Aufschub am folgenden Tag auf den Richterstuhl und ließ den Mann vorführen. Als nun die Kläger auftraten, brachten sie über ihn gar keine Klage wegen Sachen vor, die ich vermutet hatte; sondern sie hielten ihm einige Streitfragen vor, die ihre besondere Religion betrafen und einen verstorbenen Jesus, von dem Paulus behauptete, er lebe. Da ich aber nicht wusste, wie ich über diese Sache eine Untersuchung anstellen sollte, fragte ich, ob er nach Jerusalem ziehen und sich dort hierüber richten lassen wolle. Da sich aber Paulus darauf berief, dass er bis zur Entscheidung des Kaisers in Gewahrsam bleiben wollte, befahl ich, ihn in Haft zu behalten, bis ich ihn zum Kaiser sende.

Agrippa aber sprach zu Festus: Ich möchte den Menschen auch gerne hören! Und er antwortete: Morgen sollst du ihn hören! Am folgenden Tag nun kamen Agrippa und Bernice mit großem Prunk und gingen mit den Obersten und den angesehensten Männern der Stadt in den Gerichtssaal, und dann wurde Paulus auf Befehl des Festus gebracht.

Und Festus sprach: König Agrippa und ihr Männer, die ihr mit uns anwesend seid! Da seht ihr den, um dessentwillen mich die ganze Menge der Juden anging in Jerusalem und hier, indem sie laut schrieen, er dürfe nicht länger leben. Weil ich aber feststellte, dass er nichts getan hat, was den Tod verdient, und er selbst sich auch auf den Kaiser berufen hat, so habe ich beschlossen, ihn abzusenden. Ich weiß jedoch dem Herrn nichts Gewisses über ihn zu schreiben. Darum habe ich ihn euch vorgeführt, und besonders dir, König Agrippa, damit ich nach erfolgter Untersuchung etwas zu schreiben weiß. Denn es scheint mir unvernünftig, einen Gefangenen abzusenden, ohne die gegen ihn erhobenen Klagen anzugeben.

Apostelgeschichte 25, 13-27

 

Der Kern aller Anklage war einzig Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene. Alles Übrige musste auch Festus als Vorwand erkennen. Dennoch übte Festus nicht Gerechtigkeit. Gleich verhielt sich auch Agrippa, der trotz königlichem Gepränge nicht fähig war, Gerechtigkeit zu üben. Wir haben heute in den meisten Ländern ähnliche Verhältnisse. Wie reagieren wir, wenn Diener Gottes verleumdet und angegriffen werden? Treten wir für die Sache Jesu ein wie Paulus, oder gehen wir den Weg des geringsten Widerstandes wie Festus?

In Haiti erreicht die Frohe Botschaft Jesu Christi durch die FD-Schriftenmission und die drei FD-Sozialwerke täglich Abertausende in ihrem Elend. Betet für unsere Mitarbeiter und Lehrer, die ca. 1400 Schulkinder, die vielen Verteiler der kürzlich gesandten 2,4 Millionen Traktate sowie für alle, die in Europa mit einer Patenschaft oder regelmässigen Spenden treu mittragen. Dank sei dem HERRN für die vielen Spenden, darunter auch größere, womit die Tiefbohrung für das langersehnte Wasser für die Schule und das Dorf gemacht und weiteres Land für den Bau eines Ambulatoriums und eines Waisenhauses gekauft werden konnte. Betet und helft Haiti.


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