Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / September 2011 / Jesus Christus, die Quelle lebendigen Wassers.

Jesus Christus, die Quelle lebendigen Wassers.

Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.
(Johannes 4,14)

Als nun Jesus erfuhr, dass den Pharisäern zu Ohren gekommen war, dass er mehr zu Jüngern machte und taufte als Johannes - obwohl Jesus nicht selber taufte, sondern seine Jünger -, verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa. Er musste aber durch Samarien reisen. Da kam er in eine Stadt Samariens, die heißt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Josef gab. Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich am Brunnen nieder; es war um die sechste Stunde.

Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Essen zu kaufen. Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du bittest mich um etwas zu trinken, der du ein Jude bist und ich eine samaritische Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. - Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn und er gäbe dir lebendiges Wasser. Spricht zu ihm die Frau: Herr, hast du doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du dann lebendiges Wasser? Bist du mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Kinder und sein Vieh. Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

Johannes 4, 1-14

 

Jesus, ermüdet von der Reise, setzte sich am Jakobsbrunnen nieder, den Jakob Josef gegeben hatte (V. 1-6; vgl. 1. Mose 48,22). Die Samariterin war erstaunt, dass ein Jude von ihr zu trinken wünschte. Sie war von der krassen Diskriminierung geprägt. Ein Zeichen der Sünde. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person (vgl. Röm. 2,11; Eph. 6,9). Jesus allein kann die Gabe Gottes geben (V. 10), das Wasser, «das in das ewige Leben quillt» (V. 14). Die Samariterin denkt menschlich über das Größersein als Jakob und betreffend des Gefäßes (V. 11-12). Der HERR schenke uns Gnade, dass wir seine Gedanken zu den unsrigen machen.

Wir danken dem HERRN und beten für unsere treuen Glaubensgeschwister in den Niederlanden, in Luxemburg und Belgien. Der Dienst ist hart, aber unser Herr Jesus Christus wirkt mächtig: Immer mehr von unseren Schriften werden verteilt, und Viele schreiben seelsorgerlich. Wir beten für die Hauptverantwortlichen der FD-Mission in den Niederlanden und ihre Gesundheit, die Beter, Geber und Traktatverteiler sowie für den baldigen Druck weiterer übersetzter Schriften und von «Dein treuster Freund» in Holländisch.


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