Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / Oktober 2011 / Jesus lebte uns Demut vor

Jesus lebte uns Demut vor

Wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.
(Johannes 13,1)

Vor dem Passahfest aber, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen: wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Und während des Mahls, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, da Jesus wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging, stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab, nahm einen Schurz und umgürtete sich; darauf goss er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.

Da kommt er zu Simon Petrus, und dieser spricht zu ihm: Herr, du wäschst mir die Füße? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach erkennen. Petrus spricht zu ihm: Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit mir. Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt! Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat es nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er kannte seinen Verräter; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.

Johannes 13, 1-11

 

Jesus liebt die Seinen bis ans Ende. Welch herrliche Gewissheit für alle, die ihm nachfolgen. Doch Judas hatte seine Herzenseingebung bereits vom Teufel aufgenommen (V. 1-2). Obwohl der Vater Jesus alles in die Hände gegeben hat (V. 3), wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße. Dies ist dienen in Demut (V. 4-6). Was im Moment unverständlich ist, «du wirst es aber danach erkennen» (V. 7). Petrus hatte eine eigene Meinung, die mit Jesus nicht übereinstimmte. Nur wer gereinigt ist nach Gottes Plan, hat Gemeinschaft mit Jesus (V. 8-10). Der Verräter war nicht rein. Auch wir brauchen die tägliche Reinigung und Heiligung durch das Blut Jesu Christi und das Wort Gottes.

Unsere finanziellen Bedürfnisse für die Radio- und Schriftenmission, die Hilfswerke und Überseemissionen sind sehr groß. Alle Mitarbeiter tun den umfangreichen Dienst um ein Taschengeld und gehen mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig um. Treu hat der HERR bis hierher geholfen. Wir vertrauen ihm auch für die Bezahlung der hohen Rechnungen. Möge er viele Herzen zum freudigen Geben bewegen. «Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!» (2. Kor. 9,7).


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