Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2011 / November 2011 / Achte Gott, den HERRN, hoch!

Achte Gott, den HERRN, hoch!

Sät euch Gerechtigkeit, erntet nach dem Maß der Gnade! Pflügt einen Neubruch.
(Hosea 10,12

Israel ist ein rankender Weinstock, der für sich selbst Frucht bringt. Je mehr Früchte er brachte, desto mehr Altäre bauten sie; je besser ihr Land war, desto schönere Götzenbilder machten sie. Ihr Herz ist falsch, nun sollen sie es büßen: er wird ihre Altäre zerschlagen, ihre Götzenbilder zertrümmern. Dann werden sie bekennen müssen: »Wir haben keinen König mehr, weil wir den Herrn nicht fürchteten; und ein König, was kann der uns helfen?«

[Leere] Worte reden, falsche Eide schwören, Bündnisse schließen, so dass das Gericht aufsprosst wie Giftkraut aus den Furchen des Ackers! Um das Kalb von Beth-Awen wird den Einwohnern von Samaria bange sein; ja, seine Bevölkerung trauert darum, und seine Götzenpriester zittern seinetwegen, wegen seiner Herrlichkeit, weil sie von ihnen weggeführt wird. Ja, es selbst wird nach Assyrien gebracht, als Tribut für den König Jareb: Scham erfasst Ephraim, und Israel muss sich seines Rates schämen. Samarias König fährt dahin wie ein zerbrochener Zweig, der auf der Wasserfläche schwimmt; so werden die Höhen von Awen, die Sünde Israels, verwüstet; Dornen und Disteln werden auf ihren Altären wachsen. Da werden sie zu den Bergen sagen: Bedeckt uns!, und zu den Hügeln: Fallt über uns!

Seit den Tagen von Gibea hast du gesündigt, Israel! Dort sind sie stehen- geblieben. Sollte sie nun nicht auch in Gibea der Krieg erreichen, der gegen die frevelhaften Kinder geführt wird?

Ich will sie züchtigen nach Herzenslust, und es sollen Völker gegen sie versammelt werden zur Züchtigung für ihre zweifache Schuld! Ephraim ist eine [ans Joch] gewöhnte junge Kuh, die gerne drischt; aber ich fahre über ihren schönen Hals; ich will Ephraim anspannen, Juda soll pflügen, Jakob soll eggen!

Sät euch Gerechtigkeit, erntet nach dem Maß der Gnade! Pflügt einen Neubruch, denn es ist Zeit, den Herrn zu suchen, bis er kommt und euch Gerechtigkeit regnen lässt! Als ihr Gesetzlosigkeit pflügtet, habt ihr Unheil geerntet und die Frucht der Falschheit gegessen. Weil du dich auf deine Wege und die Menge deiner Helden verlassen hast, so soll sich Kriegslärm gegen deine Bevölkerung erheben, und alle deine Festungen sollen zerstört werden, wie Schalman Beth-Arbel zerstörte am Tag des Kampfes und die Mutter samt den Kindern zu Boden streckte. Dasselbe [Geschick] bringt Bethel über euch um eurer großen Bosheit willen; beim [Anbruch des] Morgenrots wird der König Israels völlig vertilgt sein.

Hosea 10, 1-15

 

«Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten» (Gal. 6,7). Lasst uns umkehren, wo wir «Böses pflügten» (V. 13), und heute Gerechtigkeit säen und nach dem Maß der Liebe pflügen, «solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen» (V. 12). «Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit» (Matth. 6,33).

Wir beten für die FD-Mission in Brasilien unter der Leitung von Christian Pauls. Dutzende Traktate wurden aus dem Deutschen ins Brasilianische übersetzt. Dennoch sind große Hindernisse: der Druck der Traktate in der Schweiz erlitt eine lange Verzögerung, die Portokosten sind sehr hoch und die Schwierigkeiten am Zoll außerordentlich. Wir beten um eine günstige Druckerei in Brasilien und um die nötigen Geldmittel. Viele für Jesus brennende Glaubensgeschwister warten auf unsere Traktate. Wir beten auch für den FD-Zweig in Paraguay, dessen Verantwortlichen, David Unrau, und alle Mitdienenden, sowie auch für die Hörer unserer Radiosendungen über Regionalsender. Möge der HERR alle Mitarbeitenden leiten und reich segnen.


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