Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Januar 2012 / Die biblische Botschaft ist kein Wohlfühl-Evangelium!

Die biblische Botschaft ist kein Wohlfühl-Evangelium!

Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört!
(1. Samuel 3,10)

Da kam der Herr und trat herzu und rief wie zuvor: Samuel! Samuel!
Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört!

Und der Herr sprach zu Samuel: Siehe, ich will eine Sache in Israel tun, dass jedem, der es hören wird, beide Ohren gellen werden. An jenem Tag will ich an Eli alles in Erfüllung gehen lassen, was ich gegen sein Haus geredet habe; ich will es anfangen und vollenden! Denn ich habe ihm gesagt, dass ich sein Haus auf ewig richten werde wegen der Sünde, von der er wusste; weil seine Söhne sich den Fluch zugezogen haben, und er hat ihnen nicht gewehrt. Und darum habe ich dem Haus Elis geschworen, dass die Schuld des Hauses Elis ewiglich nicht gesühnt werden soll, weder durch Schlachtopfer noch durch Speisopfer!

Und Samuel blieb liegen bis zum Morgen; dann öffnete er die Türen am Haus des Herrn. Aber Samuel fürchtete sich, Eli die Offenbarung mitzuteilen. Da rief Eli den Samuel und sprach: Samuel, mein Sohn! Und er antwortete: Hier bin ich! Und er sprach: Wie lautet das Wort, das ER zu dir geredet hat? Verbirg es doch nicht vor mir! Gott tue dir dies und füge das hinzu, wenn du mir etwas verbirgst von allem, was er zu dir geredet hat!

Da sagte ihm Samuel alle Worte und verbarg nichts vor ihm. Er aber sprach:
Er ist der Herr; er tue, was ihm wohlgefällt!

Samuel aber wuchs heran, und der Herr war mit ihm und ließ keines von allen seinen Worten auf die Erde fallen. Und ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, dass Samuel als ein Prophet des Herrn bestätigt war. Und der Herr erschien weiterhin in Silo; denn der Herr offenbarte sich dem Samuel in Silo durch das Wort des Herrn.

1. Samuel 3, 10-21

 

Gott ruft seine Kinder beim Namen (V. 10). Sind wir bereit, auf sein Wort zu hören und auch seine Gerichte zu verkündigen? (V. 11-12). Gott hatte Eli gewarnt. Dieser hat weiterhin seine Söhne beim Opfer sündigen lassen (V. 13-14). Gott will, dass wir sein Wort der Gnade aber auch des Gerichts unverkürzt weitergeben (V. 15-17). Eli akzeptiert: «Es ist der HERR; er tue, was ihm wohl gefällt» (V. 18). Der HERR war mit Samuel, und ganz Israel erkannte, dass er ihnen als Prophet Gottes das Wort treu weitergab. Gott redete weiter durch Samuel zu seinem Volk (V. 19-21).

Bezeugen wir unseren Herrn Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, gemäß seinem Wort oder sind wir leidensscheu und Schwätzer? Wer im Beten viel und nur redet, plappert wie die Heiden (vgl. Matth. 6,7) ist unfähig auf Gottes Wort zu hören und seinen Willen zu tun. Auch im Zeugendienst duldet Gott keine selbstsüchtigen Schwätzer, die unfähig sind auf die Probleme der Mitmenschen einzugehen. «Wo viel Worte sind, da geht's ohne Sünde* nicht ab» (Spr. 10,19). (* üble Nachrede, Verleumdung, Klatschen, Behaupten).

Betet für uns Mitarbeitende, Betende, Gebende, Traktatverteiler, Verkündiger und die vielen Gläubigen in Kirchen und Gemeinden. Wer zuviel redet, verdrängt damit den HERRN mit der eigenen Zunge, kritisiert, will alles besser wissen, aber ist für den Dienst Jesu Christi untauglich, weil er nicht auf seine Stimme hört (vgl. Joh. 10,27-30). Mögen alle, die zuviel reden, ihre Sünde erkennen, Buße tun und auf den HERRN hören.

Jesus ist Sieger!


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