Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Januar 2012 / Schwöre nicht in falschem Übermut

Schwöre nicht in falschem Übermut

So rettete der Herr an jenem Tag Israel.
(1. Samuel 14,23)

Und die Wächter Sauls in Gibea-Benjamin schauten aus, und siehe, das Getümmel wogte hin und her. Da sprach Saul zu dem Volk, das bei ihm war: Zählt doch und seht, wer von uns weggegangen ist! Und als sie zählten, siehe, da fehlten Jonathan und sein Waffenträger. Da sprach Saul zu Achija: Bringe die Lade Gottes herbei! Denn die Lade Gottes war zu der Zeit bei den Kindern Israels. Und während Saul noch mit dem Priester redete, wurde das Getümmel im Heerlager der Philister immerfort größer. Da sagte Saul zum Priester: Lass es bleiben!
Und Saul und das ganze Volk, das bei ihm war, wurden aufgeboten, und als sie zum Kampf hinzukamen, siehe, da war das Schwert eines jeden [Philisters] gegen den anderen; es herrschte die größte Verwirrung. Auch die Hebräer, die zuvor bei den Philistern gewesen und mit ihnen von ringsumher ins Lager hinaufgezogen waren, wandten sich zu den Israeliten, die mit Saul und Jonathan waren. Auch alle Männer von Israel, die sich auf dem Bergland Ephraim verkrochen hatten, hörten, dass die Philister flohen, und sie setzten jenen im Kampf nach.

So rettete der Herr an jenem Tag Israel;
und der Kampf wogte bis Beth-Awen hinüber.

Die Männer Israels waren aber sehr angestrengt an jenem Tag; und Saul beschwor das Volk und sprach: Verflucht sei der Mann, der Speise isst bis zum Abend, bis ich mich an meinen Feinden gerächt habe! Da nahm niemand im Volk eine Speise zu sich. Das ganze Land aber kam gerade in die Zeit der Honigernte, und Honig befand sich auf dem freien Feld. Als nun das Volk zu den Honigwaben kam, siehe, da floss der Honig; aber niemand nahm davon etwas mit der Hand zu seinem Mund; denn das Volk fürchtete sich vor dem Schwur.
Jonathan aber hatte es nicht gehört, als sein Vater das Volk beschwor; und er streckte die Spitze seines Stabes aus, den er in seiner Hand hatte, und tauchte ihn in eine Honigwabe und nahm eine Handvoll in den Mund; da wurden seine Augen munter. Aber einer aus dem Volk ergriff das Wort und sprach: Dein Vater hat das Volk feierlich beschworen und gesagt: Verflucht sei der Mann, der heute Speise isst! - Das Volk aber war ermattet.
Da sprach Jonathan: Mein Vater hat das Land ins Unglück gebracht! Seht doch, wie munter meine Augen geworden sind, weil ich ein wenig von diesem Honig zu mir genommen habe! Ach, wenn doch das Volk heute ungehindert von der Beute seiner Feinde gegessen hätte, die es gefunden hat! Wäre dann die Niederlage der Philister nicht noch größer geworden? Doch schlugen sie die Philister an jenem Tag von Michmas bis nach Ajalon, obwohl das Volk sehr ermattet war.

1. Samuel 14, 16-31

 

Gott griff sichtbar ein durch Jonathan und seinen Waffenträger. Beim König Saul hingegen war die Verbindung zum HERRN wegen seines Ungehorsams (13,13) zerstört, er erhielt von Gott keine Wegweisung, als er ihn zu befragen versuchte (V. 18-19). Gott wirkte Verwirrung bei den Philistern: «… da ging eines jeden Schwert gegen den andern» (V. 20). Der HERR wirkt auch heute auf wunderbare Weise, wenn unser Herr Jesus Christus in allen Lebens- belangen über uns bestimmen kann. Saul handelte, von Sünde geprägt, gegen den Plan Gottes, als er das Volk mit dem Schwur belegte (V. 29). «Das Volk wurde sehr matt». Jonathan dagegen bekam neue Kraft, als er von dem Honig kostete. Die Bibel, das Wort Gottes, ist uns täglich eine Stärkung, dass wir im Lebenskampf, den es zu kämpfen gilt, nicht ermüden.

Wir danken dem HERRN für sein mächtiges Wirken in Afrika. Betet bitte für unseren Missionsleiter für Afrika, Komi Eric Agbokou, um göttliche Gnade, Weisheit und um Vollmacht für die umfangreichen Evangelisationsdienste. Lasst uns auch für die FD-Zweigleiter in Togo, Bénin, Nigeria und Burkina Faso beten. Auch in Afrika ist der Feind durch den Voodoo aktiv. Jesus ist und bleibt Sieger. Wir beten für alle Mitarbeitenden und auch das stark gewachsene FD-Zentrum in Togo sowie für alle Traktatverteilter, damit noch mehr Menschen das Evangelium Jesu Christi bekommen und sich zu ihm bekehren.


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