Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Januar 2012 / Vergiss nicht, Gott zu fragen

Vergiss nicht, Gott zu fragen

Alles, was er sagt, trifft sicher ein. So laß uns nun dorthin gehen...
(1. Samuel 9,6)

Es war aber ein Mann von Benjamin, sein Name war Kis, ein Sohn Abiels, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bechorats, des Sohnes Aphiachs, des Sohnes eines Benjaminiters, ein angesehener Mann. Der hatte einen Sohn namens Saul, stattlich und schön, so dass keiner schöner war unter den Söhnen Israels; um Haupteslänge überragte er alles Volk.

Und die Eselinnen von Kis, dem Vater Sauls, gingen verloren. Und Kis sprach zu seinem Sohn Saul: Nimm doch einen der Burschen mit dir und mache dich auf, geh hin und suche die Eselinnen! Und er durchzog das Bergland Ephraim und durchquerte das Gebiet von Salisa; aber sie fanden sie nicht. Sie gingen auch durch das Gebiet von Saalim, da waren sie auch nicht. Darauf durchzog er das Gebiet von Benjamin, aber sie fanden sie auch nicht. Als sie gerade in das Gebiet von Zuph kamen, da sprach Saul zu seinem Burschen, der bei ihm war: Komm, lass uns wieder umkehren, damit nicht mein Vater die Eselinnen sein lässt und sich um uns Sorgen macht!

Er aber sprach zu ihm: Siehe doch, es ist ein Mann Gottes in dieser Stadt, und der ist ein ehrwürdiger Mann; alles, was er sagt, trifft sicher ein. So lass uns nun dorthin gehen; vielleicht gibt er uns Auskunft über unseren Weg, den wir gehen sollen! Saul aber sprach zu seinem Burschen: Siehe, wenn wir hingehen, was bringen wir dem Mann? Denn das Brot in unseren Taschen ist aufgebraucht; auch haben wir sonst kein Geschenk, das wir dem Mann Gottes bringen könnten; was haben wir? Der Bursche antwortete Saul wiederum und sprach: Siehe, ich habe einen Viertel Silberschekel bei mir, den will ich dem Mann Gottes geben, damit er uns Auskunft über unseren Weg gibt! (Früher sagte man in Israel, wenn man ging, um Gott zu befragen: Kommt, laßt uns zum Seher gehen! Denn derjenige, den man heutzutage Prophet nennt, der hieß früher Seher.)

Da sprach Saul zu seinem Burschen: Dein Vorschlag ist gut; komm, wir wollen gehen! Und sie gingen zu der Stadt, in welcher der Mann Gottes war. Als sie gerade die Anhöhe zur Stadt hinaufgingen, da trafen sie Mädchen, die herauskamen, um Wasser zu schöpfen; zu diesen sprachen sie: Ist der Seher hier? Sie antworteten ihnen und sprachen: Ja, siehe, er ist vor dir; beeile dich jetzt, denn er ist heute in die Stadt gekommen, weil das Volk heute auf der Höhe ein Schlachtopfer bringt. Wenn ihr in die Stadt kommt, so werdet ihr ihn gerade treffen, ehe er zur Höhe hinaufgeht zum Essen; denn das Volk isst nicht, bis er kommt; denn er muss das Opfer segnen, danach essen die Geladenen. So geht nun hinauf; denn eben jetzt werdet ihr ihn treffen! Da gingen sie zur Stadt hinauf. Als sie gerade in die Stadt eintraten, siehe, da kam Samuel heraus, ihnen entgegen, um zur Höhe hinaufzugehen.

1. Samuel 9, 1-14

 

Obwohl Saul im Gehorsam den Auftrag des Vaters, die verlorenen Eselinnen zu suchen, treu zusammen mit einem Knecht ausführte, fand er sie nicht. Er wollte sofort zurück zu seinem Vater, damit dieser sich nicht um sie sorgt; der Knecht dagegen suchte eine Antwort Gottes durch den Propheten (V. 1-6). Der Knecht war bereit, alles zu geben, um den richtigen Weg zu erfahren (V. 7-8). Sind wir bereit, unser ganzes Leben dem Herrn Jesus Christus auszuliefern, um die Wege Gottes richtig zu erfahren? Saul beharrte nicht auf seiner eigenen Meinung, zum Vater zurückzukehren, sondern folgte dem Rat seines Knechtes, den Weg und Willen des HERRN zu befragen, und erlebte die klare Führung Gottes und seinen Segen (V. 9-14).

Durch die FD-Telefonmission werden durch die Kurzbotschaften, die täglichen Radiosendungen und das Kindertelefon viele Anrufer gestärkt, getröstet und im Glauben vertieft. Der HERR wirkt in den Herzen vieler Anrufer, die Hilfe im Wort Gottes und in der Seelsorge suchen. Wir beten für die Verkündiger, die technische Herstellung und um noch mehr Anrufer.

Aufruf zu vermehrtem Gebetseinsatz!


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