Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Februar 2012 / Egoistische Motive und Stolz: eine gefährliche Kombination

Egoistische Motive und Stolz: eine gefährliche Kombination

Denn er hat an diesem Tag mit Gott gewirkt!
(1. Samuel 14,45)

Und Saul sprach zu dem Herrn, dem Gott Israels: Gib, dass die Wahrheit offenbar wird! Da wurden Jonathan und Saul getroffen; aber das Volk ging frei aus. Und Saul sprach: Werft das Los über mich und meinen Sohn Jonathan! Da wurde Jonathan getroffen.

Und Saul sprach zu Jonathan: Sage mir, was hast du getan? Und Jonathan sagte es ihm und sprach: Ich habe nur ein wenig Honig gekostet mit der Spitze des Stabes, den ich in meiner Hand hatte, und siehe, ich soll sterben! Da sprach Saul: Gott tue mir dies und das; Jonathan, du musst gewisslich sterben!

Aber das Volk sprach zu Saul: Sollte Jonathan sterben, der Israel diese große Rettung verschafft hat? Das sei ferne! So wahr der Herr lebt, es soll kein Haar von seinem Haupt auf die Erde fallen; denn er hat an diesem Tag mit Gott gewirkt! So erlöste das Volk den Jonathan, dass er nicht sterben musste. Und Saul ließ von der Verfolgung der Philister ab und zog hinauf, und die Philister zogen in ihr Land.

Als aber Saul die Herrschaft über Israel bekommen hatte, kämpfte er gegen alle seine Feinde ringsumher, gegen die Moabiter, gegen die Ammoniter, gegen die Edomiter, gegen die Könige von Zoba und gegen die Philister; und wohin er sich wandte, da war er siegreich. Und er vollbrachte tapfere Taten und schlug Amalek und errettete Israel aus der Hand derer, die sie beraubten.

Und die Söhne Sauls waren: Jonathan, Jischwi und Malchischua. Und von seinen zwei Töchtern hieß die erstgeborene Merab und die jüngere Michal. Und die Frau Sauls hieß Achinoam; [sie war] eine Tochter des Ahimaaz. Und sein Heerführer hieß Abner, ein Sohn Ners, des Onkels Sauls. Kis aber, der Vater Sauls, und Ner, der Vater Abners, waren Söhne Abiels. Der Krieg gegen die Philister war heftig, solange Saul lebte, und wenn Saul einen starken und tapferen Mann sah, nahm er ihn zu sich.

1. Samuel 14, 41-52

 

Gott antwortete dem Saul nicht, weil er ihn wegen seines Ungehorsams verworfen hatte. Saul suchte jedoch die Schuld bei anderen: Saul hatte einen törichten Schwur getan und wollte seinen eigenen Sohn töten (V. 42-44). Um eigene Satzungen und Gebote durchzusetzen, sind oft alle Mittel recht. Gott stellt sich auf die Seite seiner Kinder. Jonathan wird durch das Volk gerettet, weil es erkannte, dass der HERR nicht durch Saul, sondern durch Jonathan den heutigen Sieg gegeben hat. Saul muss dem Volk nachgeben (V. 45). Gott lässt auch sein Volk nicht im Stich und errettete es aus der Hand seiner Feinde durch Saul, den er verworfen hatte (V. 46-48). Saul aber regierte weiter und sammelte starke Männer, um Kriege zu führen (V. 52). Gott gebraucht manchmal Mittel und Wege, die uns unverständlich sind. Aber der HERR steht zu den seinen, und dieser Zuspruch genügt!

Die FD-Missionsarbeit ist weltweit nur möglich, weil viele treue Geber und Geberinnen sich auch im Geben von Gott leiten lassen, und alle Mitarbeiter aus Liebe und Dankbarkeit zum Herrn Jesus Christus bewusst auf materielle Güter verzichten. Wir beten für Euch alle, liebe Geber/innen und Mitarbeiter/innen. Möge der HERR durch unseren gemeinsamen Dienst Erweckung und weltweit viele Bekehrungen schenken.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.