Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Februar 2012 / Übermut und Selbstsicherheit bringen zu Fall

Übermut und Selbstsicherheit bringen zu Fall

Aber der Priester sprach: Lasst uns hier zu Gott nahen!
(1. Samuel 14,36)

Und das Volk fiel über die Beute her, und sie nahmen Schafe und Rinder und Kälber und schlachteten sie auf der Erde, und das Volk aß [das Fleisch] mit dem Blut.
Und man berichtete dies dem Saul und sprach: Siehe, das Volk versündigt sich an dem Herrn, indem es mitsamt dem Blut isst! Er sprach: Ihr habt treulos gehandelt! Wälzt sofort einen großen Stein zu mir her! Und Saul sprach weiter: Zerstreut euch unter das Volk und sagt ihnen, dass jedermann seinen Ochsen und sein Schaf zu mir bringen soll; und schlachtet sie hier und esst dann, damit ihr euch nicht an dem Herrn versündigt, indem ihr [das Fleisch] mit dem Blut esst! Da brachte das ganze Volk, jeder, was er zur Hand hatte, in [jener] Nacht herzu und schlachtete es dort. Und Saul baute dem Herrn einen Altar; das war der erste Altar, den er dem Herrn baute.

Und Saul sprach: Lasst uns bei Nacht hinabziehen, den Philistern nach, und sie berauben, bis es heller Morgen wird, und niemand von ihnen übriglassen! Sie antworteten: Tue alles, was gut ist in deinen Augen! Aber der Priester sprach: Lasst uns hier zu Gott nahen!
Und Saul fragte Gott: Soll ich hinabziehen, den Philistern nach? Willst du sie in die Hand Israels geben? Aber Er antwortete ihm nicht an jenem Tag. Da sprach Saul: Es sollen alle Häupter des Volkes herzutreten und erforschen und sehen, an wem heute diese Schuld liegt! Denn so wahr der Herr lebt, der Israel gerettet hat, wenn sie auch an meinem Sohn Jonathan wäre, so soll er gewiss sterben! Da antwortete ihm niemand vom ganzen Volk. Und er sprach zu ganz Israel: Ihr sollt auf jene Seite treten; ich und mein Sohn Jonathan wollen auf dieser Seite sein. Das Volk sprach zu Saul: Tue, was gut ist in deinen Augen!

1. Samuel 14, 32-40

 

Als Folge falscher Befehle Sauls beging das Volk schwere Sünde (V. 33; vgl. 3. Mose 17,10-14). Saul wollte es durch Opfer selber wieder gut machen (V. 34-35). In falschem Eifer und siegesbewusst wollte er die Philister verfolgen. Doch auf Anraten des Priesters fragte er nach dem Willen des HERRN – aber Gott schwieg! (V. 36-37). Ungehorsam und Sünde zerstören die Gemeinschaft mit Gott. Anstatt selber Buße zu tun, suchte Saul Schuldige und wollte sogar seinen Sohn Jonathan, der tapferen Glauben bewiesen hatte, töten.

Selbstsicherheit und Übereifer sind Zeichen der eigenen Sünde und hindern den Segen Gottes (V. 38-40).

Gott ungehorsame Gläubige bekämpfen auch heute jene, die Jesus Christus nachfolgen und ihm dienen. Wir danken dem HERRN für die vielen Gläubigen in Kirchen und Gemeinden, die trotz Verboten die Freundes-Dienst Mission geistlich und materiell im Gehorsam zum HERRN unterstützen. Möge der HERR alle treuen Freunde bewahren, segnen und Sieg im harten Kampf schenken. Wir beten um Erweckung und Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes und damit auch um viele Bekehrungen weltweit.

Jesus ist Sieger!


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.