Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / März 2012 / In großer Not - höre nicht auf zu Gott zu flehen!

In großer Not - höre nicht auf zu Gott zu flehen!

Du, o Herr, thronst in Ewigkeit.
(Klagelieder 5,19)

Gedenke, Herr, an das, was uns widerfahren ist! Schau her und sieh unsere Schmach! Unser Erbe ist den Fremden zugefallen, unsere Häuser den Ausländern. Wir sind Waisen geworden, ohne Vater; unsere Mütter sind wie Witwen. Unser Wasser trinken wir um Geld, unser eigenes Holz bekommen wir [nur] gegen Bezahlung. Unsere Verfolger sitzen uns im Nacken; auch wenn wir müde sind, gönnt man uns keine Ruhe. Wir haben Ägypten die Hand gereicht und Assyrien, um genug Brot zu erhalten. Unsere Väter, die gesündigt haben, sind nicht mehr; wir müssen ihre Schuld tragen. Knechte herrschen über uns; da ist keiner, der uns aus ihrer Hand befreit! Wir schaffen unsere Nahrung unter Lebensgefahr herbei, weil uns in der Wüste das Schwert bedroht. Unsere Haut ist schwarz wie ein Ofen, so versengt uns der Hunger.

Frauen wurden geschändet in Zion, Jungfrauen in den Städten Judas. Fürsten wurden durch ihre Hand gehängt; die Person der Alten hat man nicht geachtet. Junge Männer müssen die Handmühle tragen, und Knaben straucheln unter Holzlasten. Die Ältesten bleiben fern vom Tor, und die jungen Männer lassen ihr Saitenspiel. Die Freude unseres Herzens ist dahin, unser Reigen hat sich in Klage verwandelt. Gefallen ist die Krone unseres Hauptes; wehe uns, dass wir gesündigt haben!

Darum ist unser Herz krank geworden, darum sind unsere Augen trübe - weil der Berg Zion verwüstet ist [und] Füchse sich dort tummeln. Du, o Herr, thronst in Ewigkeit; dein Thron besteht von Geschlecht zu Geschlecht! Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen alle Tage? Bringe uns zu dir zurück, o Herr, so werden wir umkehren; lass unsere Tage wieder werden wie früher! Oder hast du uns gänzlich verworfen, bist du allzusehr über uns erzürnt?

Klagelieder 5, 1-22

 

In Not geratene Gotteskinder klagen ihr schweres Leid im Gebet dem HERRN (V. 1-14). Die Herzensfreude ist gewichen (V. 15-16).

Warum all dieses Weh?
«Weil wir gesündigt haben.»

Wer sich vor dem HERRN demütigt und den Grund des Unglücks in der eigenen Sünde erkennt, erfährt die Heiligkeit und die ewige Erhabenheit Gottes (V. 19). Der HERR führt die Seinen zu sich zurück, wenn sie darum flehen (V. 21).

Betet bitte um göttliche Weisheit und Liebe für das Schreiben und Übersetzen unserer biblisch fundierten Schriften: Traktate, Bibelkurse, Missionsschriften, tägliche Bibellese «Einigkeit im Geist», Kinderzeitschrift, Broschüren und Bücher, FD-Kalender 2013, Radio- und Telefonbotschaften. Möge der Heilige Geist an allen Lesern und Hörern mächtig wirken, und möge der Herr Jesus Christus verkündigt und verherrlicht werden. Wir beten um klare Bekehrungen und Neugeburten.


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