Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / März 2012 / In Leid und Prüfung: Schaue auf Jesus Christus!

In Leid und Prüfung: Schaue auf Jesus Christus!

Gnadenbeweise des Herrn sind's, dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden.
(Klagelieder 3,22)

Ich bin der Mann, der tief gebeugt worden ist durch die Rute seines Zorns.
Mich hat er verjagt und in die Finsternis geführt und nicht ans Licht. Nur gegen mich kehrt er immer wieder seine Hand den ganzen Tag. Er hat mein Fleisch und meine Haut verfallen lassen und meine Knochen zermalmt. Er hat rings um mich her Gift und Leid aufgebaut.

In Finsternis ließ er mich wohnen wie längst Verstorbene. Er hat mich ein- gemauert, dass ich nicht herauskommen kann; mit ehernen Ketten hat er mich beschwert. Selbst wenn ich schreie und rufe, verschließt er doch [die Ohren] vor meinem Gebet. Mit Quadersteinen hat er meine Wege vermauert, hat meine Pfade gekrümmt. Er lauert mir auf wie ein Bär, wie ein Löwe im Dickicht. Er hat meine Wege versperrt und hat mich zerfleischt, mich arg zugerichtet.

Er hat seinen Bogen gespannt und mich dem Pfeil zum Ziel gesetzt. Er hat mir in die Nieren gejagt die Söhne seines Köchers. Ich bin meinem ganzen Volk zum Gelächter geworden, ihr Spottlied den ganzen Tag. Er hat mich mit Bitterkeit gesättigt, mit Wermut getränkt. Er ließ meine Zähne sich an Kies zerbeißen, hat mich niedergedrückt in die Asche.

Ja, du hast meine Seele aus dem Frieden verstoßen, dass ich das Glück vergaß. Und ich sprach: Meine Lebenskraft ist dahin, und auch meine Hoffnung auf den Herrn! Gedenke doch an mein Elend und mein Umherirren, an den Wermut und das Gift! Beständig denkt meine Seele daran und ist tief gebeugt!

Dieses aber will ich meinem Herzen vorhalten, darum will ich Hoffnung fassen:
Gnadenbeweise des Herrn sind's, dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist jeden Morgen neu, und deine Treue ist groß!

Klagelieder 3, 1-23

 

Durch tiefste Tiefen wurde Jeremia, der Knecht Gottes, geführt. Dabei kam er nicht ins Hadern oder in Auflehnung, sondern sah in schwersten Prüfungen den HERRN, seine Güte, Barmherzigkeit und Treue (V. 22-23). Möchten wir doch diesem Jeremia gleichen. Lasst uns jeden Morgen auf die Treue unseres Herrn Jesus Christus bauen.

Dank sei dem HERRN für sein herrliches Wirken durch die FD-Mission in Italien. Wir beten für die Traktatverteiler, Geber, Beter und die Gemeinden, mit denen wir zusammenarbeiten. Möge der HERR Erweckung und weitere klare Bekehrungen schenken. Auch bitten wir um weitere Mitarbeiter und beten für Mety Pfenninger, unsere 94jährige hauptverantwortliche Mitarbeiterin in Norditalien.


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