Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / März 2012 / Nehmen wir Gott ernst?

Nehmen wir Gott ernst?

Der Herr hat vollbracht, was er sich vorgenommen hatte; er hat sein Wort genau erfüllt.
(Klagelieder 2,17)

Sie fragten ihre Mütter: »Wo ist Brot und Wein?«, als sie wie tödlich Verwundete dahinschmachteten auf den Straßen der Stadt, als sie den Geist aufgaben im Schoß ihrer Mütter. Was soll ich dir zusprechen, was dir vergleichen, du Tochter Jerusalem? Was setze ich dir gleich, damit ich dich trösten kann, du Jungfrau, Tochter Zion? Dein Schaden ist ja so groß wie das Meer! Wer kann dich heilen?

Deine Propheten, sie haben dir erlogenes und fades Zeug geweissagt; sie deckten deine Schuld nicht auf, um dadurch deine Gefangenschaft abzu- wenden, sondern sie weissagten dir Aussprüche voll Trug und Verführung. Alle, die auf dem Weg vorübergehen, schlagen die Hände zusammen über dich; sie zischen und schütteln den Kopf über die Tochter Jerusalem: »Ist das die Stadt, von der man sagte, sie sei der Schönheit Vollendung, die Wonne der ganzen Erde?« Alle deine Feinde sperren ihr Maul gegen dich auf, sie zischen und knirschen mit den Zähnen; sie sagen: »Jetzt haben wir sie vertilgt! Das ist der Tag, auf den wir hofften; jetzt haben wir ihn erreicht und gesehen!«

Der Herr hat vollbracht, was er sich vorgenommen hatte; er hat sein Wort genau erfüllt, das er von alters her hat verkündigen lassen; er hat schonungs- los zerstört; er hat den Feind über dich frohlocken lassen und das Horn deiner Widersacher erhöht. Ihr Herz schreit zum Herrn! Du Mauer der Tochter Zion, lass Tränenströme fließen bei Tag und Nacht, gönne dir keine Ruhe, dein Augapfel raste nicht! Steh auf und klage in der Nacht, beim Beginn der Wachen! Schütte dein Herz wie Wasser aus vor dem Angesicht des Herrn! Hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kinder, die vor Hunger verschmachten an allen Straßenecken!

Herr, schau her und sieh: An wem hast du so gehandelt? Sollten denn Frauen ihre eigene Leibesfrucht essen, die Kinder ihrer liebevollen Pflege? Sollten wirklich Priester und Propheten erschlagen werden im Heiligtum des Herrn? Auf den Straßen liegen am Boden hingestreckt Knaben und Greise; meine Jungfrauen und meine jungen Männer, sie sind durchs Schwert gefallen; du hast sie erwürgt am Tag deines Zornes, du hast sie schonungslos nieder- gemacht! Wie zu einem Festtag hast du zusammengerufen alles, was ich fürchtete, von allen Seiten, und nicht einer ist entkommen oder übriggeblieben am Tag des Zornes des Herrn. Die ich liebevoll gepflegt und großgezogen hatte, die hat mein Feind vertilgt!

Klagelieder 2, 12-22

 

Die Schuld aufdecken und Jesus Christus verkündigen, hilft den Menschen, und nicht trügerische Worte machen. In Liebe lasst uns ermahnen, damit sich viele zum HERRN bekehren und nicht ins Gericht kommen (V. 14). Lasst uns Fürbitte tun (V. 19). Des HERRN Wort erfüllt sich bis ins Kleinste. Er will erretten. Er will, dass allen Menschen geholfen werde. Aber auch der Tag des Gerichts kommt.

Viele bekehren sich auf unsere biblisch fundierten Traktate hin. Möge der HERR an noch mehr Traktatempfängern tiefe Herzensbuße und Umkehr wirken und Erlösung durch sein Blut schenken. Wir danken dem HERRN für die vielen treuen Traktatverteiler und bitten um Gnade, dass wir im oft harten Kampf trotz behördlichen und atheistischen Einschränkungen mutig und geistlich kämpfen. Wir beten um weitere regelmäßige Traktatverteiler, für die tausenden Gutscheineinlöser sowie für die in diesen Bereichen tätigen Mitarbeiter. Wir bitten auch um Gnade und Weisheit für das Schreiben neuer Traktate, für die Gestaltung, Übersetzung, Herstellung und Verbreitung sowie um die steigenden finanziellen Mittel.


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