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Joh. 14,6

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Stolz und Ungehorsam

Als er den Reichtum der Herrlichkeit seines Königreichs und die kostbare Pracht seiner Majestät viele Tage zur Schau stellte, nämlich 180 Tage lang. (Esther 1,4)

Und es geschah in den Tagen des Ahasveros - desselben Ahasveros, der von Indien bis Äthiopien über 127 Provinzen regierte -, in jenen Tagen, als der König Ahasveros in der Königsburg Susan auf seinem königlichen Thron saß, im dritten Jahr seiner Regierung, da veranstaltete er für alle seine Fürsten und Knechte ein Festmahl, wobei die Gewaltigen von Persien und Medien, die Edlen und Obersten seiner Provinzen vor ihm waren, als er den Reichtum der Herrlichkeit seines Königreichs und die kostbare Pracht seiner Majestät viele Tage zur Schau stellte, nämlich 180 Tage lang. Und als diese Tage vollendet waren, veranstaltete der König ein Festmahl für das ganze Volk, das sich in der Burg Susan befand, für die Großen und die Kleinen, sieben Tage lang, im Hof des Gartens beim königlichen Palast.

Da waren feine Vorhänge aus weißem Leinen und blauem Purpur mit Schnüren aus feinem weißem Leinen und rotem Purpur an silbernen Ringen und Säulen aus weißem Marmor aufgehängt. Goldene und silberne Ruhelager standen auf einem Steinpflaster aus grünem und weißem Marmor, Perlmutter und dunklem Marmor, und man reichte die Getränke aus goldenen Gefäßen, und die Gefäße waren voneinander verschieden, und königlichen Wein gab es in Menge, nach der Freigebigkeit des Königs. Und das Trinken war der Verordnung gemäß ohne Zwang; denn so hatte der König es allen Vorstehern seines Palastes befohlen, dass man jedermann machen ließe, wie es ihm gefiele.

Auch die Königin Vasti veranstaltete ein Festmahl für die Frauen im königlichen Palast, der dem König Ahasveros gehörte.

Und am siebten Tag, als das Herz des Königs vom Wein fröhlich war, befahl er Mehuman, Bista, Harbona, Bigta, Abagta, Setar und Karkas, den sieben Kämmerern, die vor dem König Ahasveros dienten, die Königin Vasti mit der königlichen Krone vor den König zu bringen, um den Völkern und Fürsten ihre Schönheit zu zeigen, denn sie war von schöner Gestalt. Aber die Königin Vasti weigerte sich, auf den Befehl des Königs hin zu kommen, den er durch seine Kämmerer gegeben hatte. Da wurde der König sehr zornig, und sein Zorn entbrannte in ihm.

Esther 1, 1-12

 

Der König Ahasveros herrschte über viele Länder und feierte seine Macht (V. 1-4). Auch im königlichen Palast wurde gefestet (V. 5-8). Die Königin ihrerseits veranstaltete besondere Feiern (V. 9). Wie groß auch irdische Macht sein mag, es gibt Trübungen. Die Königin widerstrebte dem unter Alkohol stehenden König. Mitten im Festgetümmel war der König statt freudig in Zorn und Grimm (V. 10-12). So geht es überall, wo nicht der Herr Jesus Christus der Grund der Freude ist. Irdische Freuden nehmen immer ein verhängnisvolles Ende; nur Jesus Christus gibt uns wahre Freude.

Wir bitten den HERRN, dass er weitere Hörer unserer Radiosendungen schenken und auch heute mächtig wirken möge, damit viele Gläubige sich vom Wort Gottes bestimmen lassen und Erweckung erleben und Ungläubige sich klar zum Sohn Gottes bekehren. Möge der HERR den Verkündigern, Josef und Samuel J. Schmid, den geistlichen Inhalt eingeben und vielen zu Trost, Kraft, Frieden und Befreiung verhelfen. Wir danken ihm, dass er Herzen auch zum freudigen Geben berührt, damit unsere Radiosendungen auch in diesem Monat rechtzeitig bezahlt werden können. Der HERR segne Euch, liebe Beter und Geber!


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