Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / März 2012 / Ungehorsam muss bestraft werden

Ungehorsam muss bestraft werden

Er hat die Zierde Israels vom Himmel zur Erde geschleudert.
(Klagelieder 2,1)

Ach! Wie hat doch der Herr in seinem Zorn die Tochter Zion in Wolkendunkel gehüllt! Er hat die Zierde Israels vom Himmel zur Erde geschleudert und an den Schemel seiner Füße nicht gedacht am Tag seines Zorns. Der Herr hat vertilgt und nicht verschont alle Wohnungen Jakobs; in seinem Grimm hat er niedergerissen die Festungen der Tochter Juda; zu Boden geworfen und entweiht hat er ihr Königreich samt ihren Fürsten. In seinem grimmigen Zorn schlug er ab jedes Horn von Israel; er zog seine rechte Hand zurück vor dem Feind und hat Jakob in Brand gesteckt wie ein flammendes Feuer, das ringsum alles verzehrt.

Er spannte seinen Bogen wie ein Feind, er stellte sich mit seiner Rechten wie ein Widersacher hin und machte alles nieder, was lieblich anzusehen war; ins Zelt der Tochter Zion goss er seinen Grimm aus wie Feuer. Der Herr ist wie ein Feind geworden; er hat Israel vertilgt, alle seine Paläste vernichtet; er hat seine Festungen zerstört und hat der Tochter Juda viel Seufzen und Wehklage bereitet. Er hat seine Hütte verwüstet wie einen Garten, den Ort seiner Festversammlungen hat er zerstört; der Herr hat in Zion die Festtage und Sabbate in Vergessenheit gebracht und König und Priester verworfen in seinem grimmigen Zorn.

Der Herr hat seinen Altar verabscheut, sein Heiligtum verworfen; er hat der Hand des Feindes preisgegeben die Mauern ihrer Paläste; sie haben im Haus des Herrn Lärm erschallen lassen wie an einem Festtag. Der Herr hatte sich vorgenommen, die Mauern der Tochter Zion zu zerstören; er spannte die Messschnur aus, er zog seine Hand nicht zurück, bis er sie vertilgt hatte; Bollwerk und Mauer versetzte er in Trauer; kläglich liegen sie miteinander da. Ihre Tore sind in den Erdboden versunken, ihre Riegel hat er zerstört und zerbrochen; ihr König und ihre Fürsten sind unter den Heiden; es ist kein Gesetz mehr da, auch bekommen ihre Propheten keine Offenbarung mehr vom Herrn. Die Ältesten der Tochter Zion, sie sitzen schweigend auf der Erde; sie haben Staub auf ihr Haupt gestreut und sich mit Sacktuch umgürtet; die Jungfrauen von Jerusalem, sie senken ihr Haupt zur Erde.

Meine Augen sind ausgeweint, mein Inneres kocht; mein Herz schmilzt in mir wegen des Zusammenbruchs der Tochter meines Volkes, weil Kind und Säugling verschmachten auf den Straßen der Stadt!

Klagelieder 2, 1-11

 

Gott lässt niemanden ungestraft, der leichtfertig seine Gebote missachtet; denn «schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen» (Hebr. 10,31). Weil er ein Gott der Liebe ist, straft und züchtigt er (vgl. Spr. 3,11-12). Lasst uns seine Züchtigungen ohne Auflehnung annehmen. Der Ausweg aus jeder Not ist Reue, Beugung und Umkehr. Der HERR will uns formen und zubereiten auf die ewige Herrlichkeit.

Viele treue Gläubige in Kirchen und Gemeinden sind betrübt über die überhand nehmende Verweltlichung. Sie schätzen unsere Radiosendungen. Wir beten für die vielen tausend Hörenden, dass sich zahlreiche bekehren und Gläubige zu einer tieferen Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus erweckt werden. Betet für die Verkündiger, Josef und Samuel J. Schmid, um Gesundheit, göttliche Kraft und Weisheit und für den bibeltreuen, geistlichen Inhalt der Predigten und der geistlichen Lieder. Wir danken dem HERRN, dass er neue tiefgehende Lieder in Komposition und Dichtung geschenkt hat. Wir beten für deren weitere Verbreitung. Möge der HERR Erweckung schenken. Wir beten für die vielen Hörer und Hörerinnen unserer Radiosendungen.


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