Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / April 2012 / Menschen können Gottes Eingreifen nicht vereiteln!

Menschen können Gottes Eingreifen nicht vereiteln!

Dieser ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu.
(Matthäus 27,58)

Als es nun Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathia namens Joseph, der auch ein Jünger Jesu geworden war. Dieser ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, dass ihm der Leib gegeben werde. Und Joseph nahm den Leib, wickelte ihn in reine Leinwand und legte ihn in sein neues Grab, das er im Felsen hatte aushauen lassen; und er wälzte einen großen Stein vor den Eingang des Grabes und ging davon. Es waren aber dort Maria Magdalena und die andere Maria, die saßen dem Grab gegenüber.

Am anderen Tag nun, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die obersten Priester und die Pharisäer bei Pilatus und sprachen: Herr, wir erinnern uns, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich auferstehen. So befiehl nun, dass das Grab sicher bewacht wird bis zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger in der Nacht kommen, ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist aus den Toten auferstanden! und der letzte Betrug schlimmer wird als der erste. Pilatus aber sprach zu ihnen: Ihr sollt eine Wache haben! Geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt! Da gingen sie hin, versiegelten den Stein und bewachten das Grab mit der Wache.

Matthäus 27, 57-66

 

Josef aus Arimathäa war auch ein angesehener Ratsherr, ein Jünger Jesu, der auf das Reich Gottes wartete. Der wagte es, Pilatus um den Leichnam Jesu zu bitten (vgl. Mark. 15,43). Zusammen mit «Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war» (Joh. 19,39) legte er Jesus in «sein eigenes neues Grab». Auch dieser Dienst war nach dem Plan Gottes und aus Liebe zum Herrn Jesus getan (V. 57-61). Die Hohenpriester und Pharisäer dagegen waren unruhig und setzten ihre Feindschaft gegen Jesus auch nach seinem Tode fort. Sie nannten ihn «Verführer» und beschuldigten ihn, der selber die Wahrheit ist, noch eines größeren Betruges. Die Bewachung und Versiegelung des Grabes sollte die Auferstehung Jesu verhindern. Pilatus sah klar: «Bewacht es, so gut ihr könnt». Gegen den Gekreuzigten und Auferstandenen kommen auch die bösesten Menschen nicht an. Unser Herr Jesus Christus ist auch heute Sieger und lebt, selbst wenn die Feinde noch hart gegen ihn und die Seinen kämpfen (V. 62-66). Auch wir stehen vor der Wahl, unserem Herrn Jesus Christus zu dienen oder wie die Gegner des Kreuzes in noch schlimmere und bösere Lüge zu verfallen.

Halten wir fest: Jesus ist Sieger!

Aus Liebe zu uns hat unser Herr Jesus Christus sich ganz gegeben. Aus Liebe zu ihm wollen auch wir ihm vorbehaltlos nachfolgen und dienen. Wir danken dem HERRN für alle treuen, langjährigen und neuen Mitarbeitenden, die unter viel Hingabe und Verzicht uneigennützig und mit Freude den Dienst tun. Bitte betet, dass der HERR weitere ihm ergebene Gläubige in sein Werk klar berufen möge. Es ist herrlich, mit Jesus zu gehen! (Bitte Info über Mitarbeit und Missionseinsatz verlangen.)


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