Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / April 2012 / Nimm Jesus als Vorbild!

Nimm Jesus als Vorbild!

Am Morgen aber fassten alle Hohenpriester und die Ältesten des Volkes den Beschluss über Jesus, ihn zu töten, und sie banden ihn, führten ihn ab und überantworteten ihn dem Statthalter Pilatus.

Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten zurück und sprach: Ich habe Unrecht getan, dass ich unschuldiges Blut verraten habe. Sie aber sprachen: Was geht uns das an? Da sieh du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich. Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie beschlossen aber, den Töpferacker davon zu kaufen zum Begräbnis für Fremde. Daher heißt dieser Acker Blutacker bis auf den heutigen Tag. Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht: »Sie haben die dreißig Silberlinge genommen, den Preis für den Verkauften, der geschätzt wurde bei den Israeliten, und sie haben das Geld für den Töpferacker gegeben, wie mir der Herr befohlen hat« (Jeremia 32,9; Sacharja 11,12-13).

Jesus aber stand vor dem Statthalter; und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Jesus aber sprach: Du sagst es. Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten verklagt wurde, antwortete er nichts. Da sprach Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wie hart sie dich verklagen? Und er antwortete ihm nicht auf ein einziges Wort, so dass sich der Statthalter sehr verwunderte.

Matthäus 27, 1-14

 

Der Beschluss des Hohen Rates stand fest, Jesus zu töten, «und sie banden ihn, führten ihn ab und überantworteten ihn dem Stadthalter Pilatus» (V. 1-2). Judas erkannte seine Sünde des Verrates, als er sah, dass Jesus zum Tode verurteilt war. Es reute ihn, er gab das Geld zurück und bekannte: «Ich habe Unrecht getan ...» Doch seine Reue und sein Bekennen nützten nichts, weil er das letzte Wort der Liebe Jesu: «mein Freund ...» (Kp. 26,50) missachtet und verworfen hatte, und darum mit seinem Selbstmord in die ewige Verdammnis kam. Vor Pilatus bejahte Jesus diesem, dass er der König der Juden sei. Seine religiösen Gegner verklagten ihn hart, aber Jesus verteidigte sich nicht mit einem einzigen Wort, sondern schwieg. Lasst uns Jesus ähnlicher werden.

Möge Gott uns als Zeugen Jesu Christi ihm in allen Dingen, auch im Reden und Schweigen, ähnlicher werden lassen, damit der Heilige Geist das Wort Gottes durch uns, gerade in Leidenszeiten, mächtig bekräftigen kann und sich noch mehr Menschen zum Herrn Jesus Christus bekehren. Wir beten um weitere lebendige Zeugen, die bereit sind, das Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus selbstlos zu dienen.


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