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und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Mai 2012 / Bekenne Deine Schuld

Bekenne Deine Schuld

Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten.
(Daniel 9,3)

Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes Ahasveros’, von medischer Abstammung, der zum König über das Reich der Chaldäer gemacht worden war, im ersten Jahr seiner Regierung achtete ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, von der das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia ergangen war, dass die Verwüstung Jerusalems in 70 Jahren vollendet sein sollte.

Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten im Sacktuch und in der Asche. Ich betete aber zu dem Herrn, meinem Gott, und ich bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und furchtgebietender Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren! Wir haben gesündigt und haben unrecht getan und gesetzlos gehandelt; wir haben uns aufgelehnt und sind von deinen Geboten und deinen Rechtsordnungen abgewichen! Wir haben auch nicht auf deine Knechte, die Propheten, gehört, die in deinem Namen zu unseren Königen, unseren Fürsten und unseren Vätern und zu dem ganzen Volk des Landes geredet haben. Du, Herr, bist im Recht, uns aber treibt es heute die Schamröte ins Gesicht, wie es jetzt zutage liegt, den Männern von Juda und den Bürgern von Jerusalem und dem ganzen Israel, seien sie nah oder fern in allen Ländern, wohin du sie vertrieben hast wegen ihrer Untreue, die sie gegen dich verübt haben.

Uns, Herr, treibt es die Schamröte ins Gesicht, unseren Königen, unseren Fürsten und unseren Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben! Aber bei dem Herrn, unserem Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung; denn gegen ihn haben wir uns aufgelehnt, und wir haben nicht gehört auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes, um in seinem Gesetz zu wandeln, das er uns durch seine Knechte, die Propheten, vorgelegt hat; sondern ganz Israel hat dein Gesetz übertreten und ist abgewichen, so dass es auf deine Stimme gar nicht hören wollte. Darum hat sich auch über uns ergossen, was als Fluch und Schwur im Gesetz Moses, des Knechtes Gottes, geschrieben steht, weil wir gegen IHN gesündigt haben.

Daniel 9, 1-11

 

Beim Lesen des Wortes Gottes erkannte Daniel den Zeitpunkt des göttlichen Eingreifens (V. 1-2). Dies trieb Daniel in Fasten und Beten (V. 3). Daniel stellt sich in wahrer Gottesfurcht unter die Schuld des Volkes. Gott ist gerecht. Wir «müssen uns schämen, dass wir uns an dir versündigt haben» (V. 4-8). Doch der Glaube an Gottes Liebe und Barmherzigkeit, die uns im Herrn Jesus Christus geschenkt sind, macht aus uns Beter, die Gott erhört.

Wir bitten unseren Herrn Jesus Christus um seine Gnade, dass wir zu seinem Zeitpunkt seinen göttlichen Plan erkennen und vor ihm demütig niederfallen. Lasst uns in innigem Flehen nach seinem Willen in Danksagung bitten, dass wir, eingebunden in seine herrliche Macht, auch heute ihm mit ungeteiltem Herzen dienen und Seelen zu ihm führen. Lasst uns nicht Gefangene unserer Leiden und Schwierigkeiten sein, sondern freudige, lebendige und ihm völlig vertrauende Zeugen Jesu Christi (vgl. 1. Joh. 5,14).


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