Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Mai 2012 / Gott erzieht uns

Gott erzieht uns

Darum ... brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende.
(Daniel 4,24)

Da blieb Daniel, den man Beltsazar nennt, eine Weile ganz starr, und seine Gedanken erschreckten ihn. Der König ergriff das Wort und sprach: ›Beltsazar, der Traum und seine Deutung dürfen dich nicht erschrecken!‹ Beltsazar antwortete und sprach:

›Mein Herr, der Traum gelte deinen Hassern und seine Auslegung deinen Feinden!

Der Baum, den du gesehen hast, so groß und stark, dass sein Wipfel bis zum Himmel reichte, und der über die ganze Erde zu sehen war, der so schönes Laub hatte und so reiche Früchte trug und an dem sich Nahrung für alle fand, unter dem sich die Tiere des Feldes aufhielten und in dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnten - dieser [Baum] bist du, o König, der du so groß und stark geworden bist und dessen Majestät so groß ist, dass sie bis zum Himmel reicht, und deine Herrschaft bis ans Ende der Erde. Dass aber der König einen heiligen Wächter vom Himmel herabsteigen sah und sagen hörte: Haut den Baum um und verderbt ihn; aber seinen Wurzelstock lasst in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz im Gras des Feldes, dass er vom Tau des Himmels benetzt werde und seinen Anteil habe mit den Tieren des Feldes, bis sieben Zeiten über ihm vergangen sind!, das hat, o König, folgende Bedeutung, und dies ist der Beschluss des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, ergangen ist:

Man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wirst du dich aufhalten; und man wird dich mit Gras füttern wie die Ochsen und dich vom Tau des Himmels benetzen lassen; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du erkennst, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will! Weil aber davon die Rede war, man solle den Wurzelstock des Baumes belassen, so wird auch dir dein Königtum wieder zuteil werden, sobald du erkennen wirst, dass der Himmel herrscht. Darum, o König, lass dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen dauerhaft sein soll!‹

Daniel 4, 16-24

 

Die Wirkung des erzählten Traumes auf Daniel war: Er entsetzte sich, denn er verstand den Traum und sein Hinweisen auf die Demütigung des Königs (V. 16). Damit zeigte Daniel seine echte Liebe zum König. Welch eine Liebe offenbarte Jesus Christus uns verlorenen Menschen! Er opferte sein kostbares Leben für uns! «Das bist du, König» (V. 19). In der Bibel wird ein Baum oft gebraucht, um den menschlichen Stolz und die menschliche Herrschaft zu kennzeichnen (vgl. Hes. 31,3-11). Daniel hatte die unangenehme Aufgabe, dem König den Traum auszulegen (V. 19-23). Aber wichtig ist die Aufforderung Daniels: «Darum, mein König, lass dir meinen Rat gefallen und mache dich los und ledig von deinen Sünden durch Gerechtigkeit und von deiner Missetat ...» (V. 24). Aber Nebukadnezar nahm keine Warnung an. Auf demütiges Sündenbekenntnis hin wird Vergebung durch Jesus zuteil (vgl. 1. Joh. 1,7.9).

Betet für alle bibelgläubigen Wortverkündiger über Radio, durch Schriften, in Kirchen und Gemeinden, Missionen, Freizeiten, Seminaren, Evangelisationen und im «ELIM – Haus des Segens», insbesondere um Gesundheit, göttliche Gnade, Kraft und Vollmacht für Josef und Samuel J. Schmid und die Verkündiger in den FD-Zweigen weltweit. Wir bitten den HERRN um weitere offene Türen in Kirchen und Gemeinden und beten für alle Hörer/innen, dass sich viele zum Herrn Jesus Christus bekehren, ihm kompromisslos nachfolgen und lebendige Zeugen für den bald wieder kommenden HERRN sind.


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