Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Mai 2012 / Gott lässt sich nicht spotten!

Gott lässt sich nicht spotten!

...weil bei ihm ein vortrefflicher Geist, Verstand und Scharfsinn gefunden wurde.
(Daniel 5,12)

Der König Belsazar veranstaltete für seine tausend Großen ein prächtiges Mahl und trank Wein vor den Tausend. Und während er sich den Wein schmecken ließ, befahl Belsazar, man solle die goldenen und silbernen Gefäße herbeibringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem weggenommen hatte, damit der König samt seinen Großen, seinen Frauen und seinen Nebenfrauen daraus trinken könne. Da wurden die goldenen Gefäße herbeigebracht, die man aus dem Tempel, aus dem Haus Gottes in Jerusalem, weggenommen hatte, und der König trank daraus samt seinen Großen, seinen Frauen und seinen Nebenfrauen. Sie tranken Wein und priesen die Götter aus Gold und Silber, aus Erz, Eisen, Holz und Stein.

Im selben Augenblick erschienen Finger einer Menschenhand, die schrieben gegenüber dem Leuchter auf die getünchte Wand des königlichen Palastes; und der König sah die schreibende Hand. Da verfärbte sich das Gesicht des Königs, und seine Gedanken erschreckten ihn, und alle Kraft wich aus seinen Gliedern, und seine Knie schlotterten.
Der König schrie mit lauter Stimme, man solle die Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter holen. Und der König begann und sprach zu den Weisen von Babel: »Derjenige, welcher diese Schrift lesen und mir sagen kann, was sie bedeutet, der soll mit Purpur bekleidet werden und eine goldene Kette um seinen Hals tragen und als Dritter im Königreich herrschen!«

Und alle Weisen des Königs kamen herbei, aber sie konnten weder die Schrift lesen noch ihre Bedeutung dem König erklären. Da wurde der König Belsazar sehr bestürzt, und sein Gesicht verfärbte sich, und seine Großen waren ganz verwirrt. Auf Wunsch des Königs und seiner Großen kam die Königin[-Mutter] in den Trinksaal. Die Königin begann und sprach: O König, mögest du ewig leben! Deine Gedanken sollen dich nicht erschrecken, und dein Aussehen verändere sich nicht! Es gibt einen Mann in deinem Königreich, in dem der Geist der heiligen Götter ist und bei dem in den Tagen deines Vaters Erleuchtung, Verstand und Weisheit gleich der Weisheit der Götter gefunden worden ist, so dass dein Vater, der König Nebukadnezar, ihn zum Obersten der Traumdeuter, Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter bestimmt hat - ja, dein Vater, o König! -, ganz allein deshalb, weil bei ihm ein vortrefflicher Geist, Verstand und Scharfsinn gefunden wurde zur Deutung von Träumen, zur Erklärung von Rätseln und zur Auflösung von Knoten, nämlich bei Daniel, dem der König den Namen Beltsazar gab. So lasse man nun Daniel rufen; der wird dir die Deutung sagen!

Sobald nun Daniel vor den König hineingeführt worden war, ergriff der König das Wort und sprach zu ihm: Bist du Daniel, einer der Weggeführten von Juda, die mein Vater, der König, aus Juda hergebracht hat? Ich habe von dir gehört, dass der Geist der Götter in dir sei und dass Erleuchtung und Verstand und außerordentliche Weisheit bei dir gefunden werden.
Nun sind die Weisen und Wahrsager vor mich geführt worden, um diese Schrift zu lesen und mir ihre Bedeutung mitzuteilen; sie waren aber nicht imstande, die Bedeutung der Worte zu erklären. Und von dir habe ich gehört, dass du Deutungen geben und Knoten auflösen könnest. Wenn du nun diese Schrift lesen und mir ihre Bedeutung erklären kannst, so sollst du mit Purpur bekleidet werden und eine goldene Kette an deinem Hals tragen und als Dritter im Königreich herrschen!

Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir verbleiben, und gib deine Geschenke einem anderen! Jedoch die Schrift will ich dem König lesen und erklären, was sie bedeutet.

Daniel 5, 1-17

 

Gott griff während des sündigen, gotteslästerlichen Festjubels ein. Eine Hand erschien und schrieb an die Wand (V. 1-5). Gott lässt Seiner nicht spotten (V. 4; vgl. Gal. 6,7). Gottes Gerichtsoffenbarung brachte den Spötter in schreckliche Angst (V. 6.9). Das Wort Gottes redet auch über diese letzte Zeit (vgl. 1. Tim. 4,1-2). Die Mächte der Finsternis sind an der Arbeit; die Schrift an der Wand, sie ist am Erscheinen (vgl. 2. Tim. 3,1-5). Daniel, als Mann Gottes bekannt, wurde gerufen. Er wies die Gaben des Königs zurück, war aber bereit, als wahrer Diener Gottes die Wahrheit zu verkündigen. So will der HERR seine Kinder mit seinem Geist ausrüsten, um den Menschen Gottes Gericht und Gnade zu verkündigen.

Wir beten für die Übersetzungen, die Herstellung und die Verbreitung des Wortes Gottes, der Bibel, in aller Welt, insbesondere für die FD-Bibelmission und für den Druck von «Dein treuster Freund» Johannes-Evangelien in Holländisch, Italienisch, Russisch, Spanisch und Portugiesisch. Wir drucken und verbreiten gratis hunderttausende Evangelien und NT in dreizehn Sprachen. Wir beten für alle Leser des Wortes Gottes, dass sich viele zum Herrn Jesus Christus bekehren und viele Gläubige mit göttlicher Weisheit und der Kraft des Heiligen Geistes erfüllt werden, was wir allein im Wort Gottes finden.


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