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Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Mai 2012 / Gott richtet und ist barmherzig

Gott richtet und ist barmherzig

Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine [Nebukadnezars] Hand ... Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem obersten Kämmerer.
(Daniel 1,2,9)

Im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es. Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand, auch einen Teil der Geräte des Hauses Gottes; diese führte er hinweg in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes; und er brachte die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes. Und der König befahl Aspenas, dem Obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels bringen solle, die von königlichem Samen und von den Vornehmsten sein sollten, junge Männer ohne Makel, schön von Gestalt und klug in aller Weisheit, einsichtsvoll und des Wissens kundig, die tüchtig wären, im Palast des Königs zu dienen, und dass man sie in der Schrift und Sprache der Chaldäer unterwiese. Diesen bestimmte der König den täglichen Unterhalt von der feinen Speise des Königs und von dem Wein, den er selbst trank, und [ordnete an], dass man sie drei Jahre lang erziehen sollte, und dass sie danach dem König dienen sollten.

Unter ihnen befanden sich von den Söhnen Judas Daniel, Hananja, Misael und Asarja. Diesen gab der oberste Kämmerer andere Namen; und zwar nannte er Daniel »Beltsazar«, Hananja »Sadrach«, Misael »Mesach« und Asarja »Abednego«. Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, dass er sich nicht verunreinigen müsse. Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem obersten Kämmerer.

Daniel 1, 1-9

 

Gericht und Gnade werden uns hier zugleich gezeigt. Babel ist die Trägerin der Weltmacht und Jerusalem Trägerin der Gottesoffenbarung. Jojakim war ein gottloser, ungerechter König (vgl. Jer. 26,20-23). Deshalb übergab ihn Gott in die Hände Nebukadnezars (V. 1-2). Daniel und seine Freunde standen unter Gottes Gnade und Führung, auch wenn es Bedrängnisse gab (V. 3-6). Das klare Nein zur inneren Verunreinigung (V. 8) wurde von Gott reich gesegnet (V. 9). Ist auch für Dich 1. Joh. 2,15-17 massgebend?

Zeitgeist und Verweltlichung überfluten christliche Kirchen, Gemeinden und Missionen und machen deren Verantwortliche und Mitglieder zu lauen Mitläufern. Wir beten für die von Oberflächlichkeit und falscher Toleranz geprägten Christen, dass viele Buße tun über diese schreckliche Sünde und weitere Gläubige sich durch den Heiligen Geist wie Daniel zu lebendigen und entschiedenen Zeugen Jesu Christi machen lassen. Betet bitte ganz besonders für die weltweit 150 Mitarbeitenden, die vollzeitlich in der FD-Mission tätig sind, dass wir alle stets zu völliger Hingabe bereit sind – auch dazu, um Jesu Willen zu leiden und zu sterben – damit wir als von ihm Bevollmächtigte in göttlicher Weisheit unserem Herrn Jesus Christus entschieden bezeugen. Möge unser Herr Jesus Christus uns – ob Beter, Geber, Traktatverteiler, Mitarbeiter Verkündiger – gnädig sein und uns ihm in Gottesfurcht treu und in Demut vollmächtig dienen lassen, auch wenn uns dies alles kostete. Jesus ist Sieger!


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