Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Mai 2012 / Gott schenkt Wissen

Gott schenkt Wissen

Daniel, du vielgeliebter Mann, achte auf die Worte, die ich jetzt zu dir rede.
(Daniel 10,11)

Im dritten Jahr des Kyrus, des Königs von Persien, wurde dem Daniel, der Beltsazar genannt wird, ein Wort geoffenbart; und dieses Wort ist wahr und handelt von einer großen Drangsal; und er verstand das Wort und bekam Verständnis für das Gesicht.

In jenen Tagen trauerte ich, Daniel, drei Wochen lang.
Ich aß keine leckere Speise, und Fleisch und Wein kamen nicht über meine Lippen, auch salbte ich mich nicht, bis die drei Wochen um waren. Aber am vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats befand ich mich am Ufer des großen Stromes, das ist der Hiddekel.

Und ich hob meine Augen auf und schaute und siehe, da stand ein Mann, in Leinwand gekleidet und die Lenden mit Gold von Uphas umgürtet. Und sein Leib war wie ein Topas, und sein Angesicht strahlte wie der Blitz und seine Augen wie Feuerfackeln; seine Arme aber und seine Füße sahen aus wie leuchtendes Erz, und der Klang seiner Worte war wie das Tosen einer Volksmenge.
Und ich, Daniel, sah die Erscheinung allein; die Männer aber, die bei mir waren, sahen die Erscheinung nicht; doch befiel sie ein so großer Schrecken, dass sie flohen und sich verbargen. Und ich blieb allein zurück und sah diese große Erscheinung. Es blieb aber keine Kraft in mir, und mein Aussehen wurde sehr schlecht, und ich behielt keine Kraft.

Und ich hörte den Klang seiner Worte; als ich aber den Klang seiner Worte hörte, sank ich ohnmächtig auf mein Angesicht zur Erde nieder.

Und siehe, eine Hand rührte mich an, so dass ich mich zitternd auf meine Knie und Hände stützen konnte. Und er sprach zu mir: Daniel, du vielgeliebter Mann, achte auf die Worte, die ich jetzt zu dir rede, und nimm deine Stellung ein; denn jetzt bin ich zu dir gesandt! Als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf.

Daniel 10, 1-11

 

Daniel trauerte über die mangelhafte Hoffnung seines Volkes. Der Tempelbau ging zu wenig vorwärts (V. 2-3; vgl. Esra 4). Eine neue, letzte Vision soll Daniel die letzte Zeit offenbaren. Dazu erscheint ein himmlischer Bote (V. 5-9). Menschen, die vor dem HERRN völlig zusammenbrechen, erleben seine Berührung (V. 10). «Daniel, du von Gott Geliebter, merk auf die Worte ...» Welch einen helfenden HERRN haben auch wir (vgl. Offb. 1,12-18)!

Liebe Glaubensgeschwister, die Ihr als Betende, Gebende, vollzeitlich Mitarbeitende, Traktatverteilende und viele andere mehr in seinem Werk mittragt, lasst uns täglich bewusst sein, dass wir von Gott Geliebte, im Herrn Jesus Christus Erlöste und in seinen Dienst Berufene sind. Solange wir in Demut und Gottesfurcht ihm nachfolgen, erleben wir, dass ER uns in unserer Schwachheit berührt und aufrichtet und zu allem befähigt, was er von Dir und mir erwartet. Lasst uns ohne Unterlass ihm dankbar sein, dass er uns mit seinem Blut zu seinem ewigen Eigentum teuer erkauft hat (vgl. 1. Kor. 6,20; 1. Petr. 1,18-19) und wir der ersten Auferstehung und Entrückung teilhaftig sind (vgl. 1. Thess. 4,15-17). Jesus liebt die Seinen bis ans Ende (vgl. Joh. 14,1).

Danke Dir, Herr Jesus Christus, für diese unermessliche Gnade und Liebe.
Amen!


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