Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Mai 2012 / Großes geschah, Größeres wird geschehen

Großes geschah, Größeres wird geschehen

Und ich hob meine Augen auf und schaute.
(Daniel 8,3)

Im dritten Jahr der Regierung des Königs Belsazar erschien mir, Daniel, ein Gesicht, nach jenem, das mir im Anfang erschienen war. Und ich schaute in dem Gesicht, und es geschah, während ich schaute, da befand ich mich in der Residenz Susa, die in der Provinz Elam liegt, und ich schaute in dem Gesicht, und ich war am Fluss Ulai. Und ich hob meine Augen auf und schaute; und siehe, da stand vor dem Fluss ein Widder, der hatte zwei Hörner, und beide Hörner waren hoch; aber das eine war höher als das andere, und das höhere war zuletzt emporgewachsen. Ich sah, wie der Widder gegen Westen, Norden und Süden stieß; und kein Tier konnte vor ihm bestehen, und niemand konnte aus seiner Gewalt erretten, sondern er tat, was er wollte, und wurde groß.

Während ich nun achtgab, siehe, da kam ein Ziegenbock von Westen her über die ganze Erde, ohne den Erdboden zu berühren; der Bock aber hatte ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen. Und er kam zu dem Widder, der zwei Hörner hatte, den ich vor dem Fluss hatte stehen sehen, und lief wütend mit seiner ganzen Kraft gegen ihn an. Und ich sah, wie er nahe an den Widder herankam und sich erbittert auf ihn warf und den Widder schlug und ihm seine beiden Hörner zerbrach; und da der Widder nicht stark genug war, um ihm standzuhalten, warf er ihn zu Boden und zertrat ihn; und niemand rettete den Widder aus seiner Gewalt.

Der Ziegenbock aber wurde über die Maßen groß; als er aber am stärksten war, zerbrach das große Horn, und es wuchsen an dessen Stelle vier ansehnliche Hörner auf, nach den vier Himmelsrichtungen hin. Und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn hervor, das tat außerordentlich groß gegen den Süden und gegen den Osten und gegen das herrliche [Land]. Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran und warf von dem Heer und von den Sternen etliche auf die Erde und zertrat sie.

Ja, bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, und es nahm ihm das beständige [Opfer] weg, und seine heilige Wohnung wurde verwüstet. Und das Heer wurde dahingegeben samt dem beständigen [Opfer] wegen des Frevels, und [das Horn] warf die Wahrheit zu Boden, und sein Unternehmen gelang ihm.

Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein anderer Heiliger fragte den Betreffenden, der redete: Wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich das von dem beständigen [Opfer] und dem verheerenden Frevel, dass sowohl Heiligtum als auch Opferdienst der Zertretung preisgegeben wird? Er sprach zu mir: Bis zu 2300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden!

Daniel 8, 1-14

 

Daniel wird in einer Vision nach Susa, der Hauptstadt von Elam, versetzt (V. 1-2). Diese Vision ergänzt Daniels Traum von den Weltreichen (Kap. 7). Er sieht zwei Weltreiche im Bild des Widders und des Ziegenbocks (V. 3-5). Der Widder mit den beiden Hörnern stellt das Reich der Meder und Perser dar. Mit dem großen Horn des Ziegenbocks ist das Reich Alexanders des Großen geschildert. Als es am stärksten war, brach es ab (V. 8). Alexander starb plötzlich, als sein Reich die größte Ausdehnung hatte (323 v. Chr. zu Babylon, 32 Jahre alt). Sein Reich wurde in vier Teile aufgeteilt (V. 8.22). Die letzte Weltmacht vollführt Schreckliches in Verfolgung, Schändung des Heiligtums und täglichen Opfers, und «warf die Wahrheit zu Boden» (V. 9-13). Lasst uns aufsehen zum Sieger und nicht müde werden, denn ER hat alles in seiner Hand (vgl. Hebr. 12,2-3).

Das FD-Zweigwerk in Frankreich erreicht in den französischen Sprachgebieten immer mehr Menschen mit dem Wort Gottes, stößt aber auch auf eine oberflächliche Religiosität und Gottlosigkeit. Möge der HERR weitere Gläubige zum freudigen Zeugendienst und Traktatverteilen erwecken und viele Fern- stehende zur klaren Bekehrung bewegen. Wir danken dem HERRN und beten für die Leiter des Missionshauses und -Büros in Schweighouse, Luigi und Isabelle Ranieri, und für die freiwilligen Mitarbeitenden, für den jahrelangen Übersetzer unserer Traktate, Joseph Dockwiller, für die Verantwortliche für die Übersetzung und Herausgabe der französischen Missionsschrift, Maggie Goulden, für die Traktatverteiler, Beter und Geber, insbesondere für unsere Freunde im Elsass.


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