Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Juni 2012 / Bei den Menschen gibt es kein Recht

Bei den Menschen gibt es kein Recht

Herr, sehen deine Augen nicht auf Wahrhaftigkeit?
(Jeremia 5,3)

Streift durch die Gassen Jerusalems und schaut doch nach und erkundigt euch und forscht nach auf ihren Plätzen, ob ihr einen Mann findet, ob einer da ist, der Recht übt und nach Wahrhaftigkeit strebt; so will ich ihr vergeben! Aber wenn sie auch sagen: »So wahr der Herr lebt!«, so schwören sie dennoch falsch.

Herr, sehen deine Augen nicht auf Wahrhaftigkeit? Du hast sie geschlagen, aber es tat ihnen nicht weh; du hast sie aufgerieben, aber sie haben sich geweigert, Zucht anzunehmen; sie haben ihr Angesicht härter als Fels gemacht, sie haben sich geweigert, umzukehren! Ich aber dachte: Nur die Geringen sind so; sie benehmen sich so töricht, weil sie den Weg des Herrn, das Recht ihres Gottes nicht kennen. Ich will doch zu den Großen gehen und mit ihnen reden; denn sie kennen den Weg des Herrn, das Recht ihres Gottes! Aber sie haben allesamt das Joch zerbrochen, die Bande zerrissen. Darum schlägt sie der Löwe aus dem Wald, überfällt sie der Steppenwolf; der Leopard lauert vor ihren Städten, so dass jeder, der sie verlässt, zerrissen wird; denn ihre Übertretungen sind zahlreich, und groß sind ihre Abweichungen!

Warum sollte ich dir vergeben? Deine Kinder haben mich verlassen und bei denen geschworen, die keine Götter sind; und nachdem ich sie gesättigt hatte, brachen sie die Ehe und drängten sich scharenweise ins Hurenhaus! Wie brünstige Hengste schweifen sie umher; jeder wiehert nach der Ehefrau seines Nächsten. Sollte ich dies nicht heimsuchen, spricht der Herr, und sollte sich meine Seele an einem solchen Volk nicht rächen?

Jeremia 5, 1-9

 

Zur Erweisung der Gnade Gottes für die ganze Stadt hätte ein einziger Mensch genügt, «der Recht übt und auf Wahrheit hält.» Doch die Menschen machen nur fromme Worte (V. 1-2). Die Zucht des HERRN bewegt die Herzen nicht. «Sie haben ein Angesicht, härter als ein Fels, und wollen sich nicht bekehren», passt auch in die heutige Zeit (V. 3). Niemand will «des HERRN Weg» kennen: «Denn ihrer Sünden sind zu viele, und sie bleiben in ihrem Ungehorsam» (V. 4-6). Gott kann nicht gnädig sein, weil jeder unmoralisch nach seiner Lust in Sünden weiterlebt (V. 7-9).

Wir danken und beten für die Mitarbeitenden der FD-Zweige in Rumänien, Budapest/Ungarn, Ostungarn und Serbien, für deren Schriften- und Bibel- mission sowie für das Partnerwerk in Jánoshalma/Südungarn mit dem FD-Missionszentrum. In Rumänien schenkt der HERR geöffnete Herzen. In Ungarn und Serbien fehlt immer noch ein geistlicher Durchbruch für eine landesweite Schriftenverbreitung. Wir beten um brennende Herzen und weitere Traktatverteiler. Gott ist kein Ding unmöglich.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.