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Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / Juni 2012 / Wenn Gott straft ist er dennoch gnädig

Wenn Gott straft ist er dennoch gnädig

Aber auch in jenen Tagen, spricht der Herr, will ich mit euch nicht ganz ein Ende machen.
(Jeremia 5,18)

Erklimmt ihre Mauern und verderbt, aber richtet sie nicht völlig zugrunde! Schneidet ihre Ranken ab, denn sie gehören nicht dem Herrn! Denn ganz und gar treulos haben das Haus Israel und das Haus Juda an mir gehandelt, spricht der Herr. Sie haben den Herrn verleugnet und gesagt: »Nicht Er ist's! Kein Unglück wird über uns kommen; weder Schwert noch Hungersnot werden wir zu sehen bekommen! Die Propheten sind ja nur Windbeutel, und das Wort ist nicht in ihnen; ihnen selbst soll es so ergehen!«

Darum spricht der Herr, der Gott der Heerscharen:
Weil ihr das gesagt habt, siehe, so will ich meine Worte in deinem Mund zu einem Feuer machen und dieses Volk zu Holz, so dass es sie verzehren wird. Siehe, ich bringe über euch, du Haus Israel, ein Volk aus der Ferne, spricht der Herr, ein zähes Volk, ein uraltes Volk, ein Volk, dessen Sprache du nicht kennst und dessen Rede du nicht verstehst. Sein Köcher ist wie ein offenes Grab, und es besteht aus lauter Helden. Und es wird deine Ernte und dein Brot aufessen, sie werden deine Söhne und deine Töchter verzehren, deine Schafe und deine Rinder fressen; es wird deinen Weinstock und deinen Feigenbaum abfressen; und deine festen Städte, auf die du dich verlässt, wird es mit dem Schwert zerstören. Aber auch in jenen Tagen, spricht der Herr, will ich mit euch nicht ganz ein Ende machen. Und wenn es dann geschieht, dass ihr fragt: »Weshalb hat der Herr, unser Gott, uns das alles angetan?«, so sollst du ihnen antworten: »Gleichwie ihr mich verlassen und fremden Göttern gedient habt in eurem Land, so müsst ihr auch jetzt Fremden dienen in einem Land, das nicht euch gehört!«

Jeremia 5, 10-19

 

Hier erfolgt die Zerstörung durch «ein uraltes Volk», von ferne her, (V. 15) in einem Landkrieg (V. 10). Die Warnungen der Propheten und ihr Aufruf zur Buße werden vom unbußfertigen Volk als Geschwätz abgetan. Solche Verblendung besteht auch heute: «Sie verachten mich ... sie verleugnen den HERRN.» Darum wird Gottes Wort sie wie Brennholz verzehren (V. 11-14). Trotz harter Gerichtsankündigung ertönt der Ruf der Gnade Gottes: «Doch will ich ... mit euch nicht ganz ein Ende machen» (V. 18). Allein in Jesus Christus finden wir Gnade. Wer fremden Göttern dient, muss auch den Gottlosen untertan sein (V. 19).

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