Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / August 2012 / Alle sind gleich!

Alle sind gleich!

Es ist keiner gerecht, auch nicht einer.
(Römer 3,10)

Was hat nun der Jude für einen Vorzug, oder was nützt die Beschneidung? Viel, in jeder Hinsicht! Denn vor allem sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden. Wie denn? Wenn auch etliche untreu waren, hebt etwa ihre Untreue die Treue Gottes auf? Das sei ferne! Vielmehr erweist sich Gott als wahrhaftig, jeder Mensch aber als Lügner, wie geschrieben steht: »Damit du recht behältst in deinen Worten und siegreich hervorgehst, wenn man mit dir rechtet«.

Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit beweist, was sollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, wenn er das Zorngericht verhängt? (Ich rede nach Menschenweise.) Das sei ferne! Wie könnte Gott sonst die Welt richten? Wenn nämlich die Wahrhaftigkeit Gottes durch meine Lüge über- strömender wird zu seinem Ruhm, weshalb werde ich dann noch als Sünder gerichtet? Müsste man dann nicht so [reden], wie wir verleumdet werden und wie etliche behaupten, dass wir sagen: »Lasst uns Böses tun, damit Gutes daraus komme«? Ihre Verurteilung ist gerecht!

Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als auch Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.« Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Römer 3, 1-20

 

Haben die Juden einen Vorteil? «Viel in jeder Weise... ihnen ist anvertraut, was Gott geredet hat.» Wer an die Bibel, das Wort Gottes, glaubt, ist auch den Juden dankbar. Gott ist treu. Lasst uns nicht Gottes Volk anhand der Untreuen beurteilen. Jeder Mensch ist vor Gott verantwortlich (V. 1-6). Menschliche Lüge, auch Übertreibungen, verherrlichen Gott nicht (V. 7-8). Wir alle, Juden und Nichtjuden, sind schuldig vor Gott und brauchen Vergebung durch das Blut Jesu Christi (V. 9-18). Nach dem Gesetz ist alle Welt vor Gott schuldig. «Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde» (V. 19-20). Darum verbreiten wir das Wort Gottes in aller Welt.

Wir beten für das Volk Israel und ihre arabischen Nachbarländer, dass viele sich zum Herrn Jesus Christus, dem Sohn Gottes, unserem Erlöser und HERRN, bekehren, ihm nachfolgen und ihm dienen, sowie für alle christlichen Kirchen, Gemeinden und Missionen, dass wir ebenso handeln und unseren Herrn Jesus Christus gemäß der Bibel, dem Wort Gottes, in den Mittelpunkt stellen und mit einem brennenden Herzen im Heiligen Geist zur Evange- lisierung der verlorenen Welt den Willen Gottes befolgen. Wir beten für alle Gläubigen und um eine weltweite Erweckung, denn unser Herr Jesus Christus kommt bald!


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