Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / August 2012 / Du kannst Gott nicht einfach beiseite schieben.

Du kannst Gott nicht einfach beiseite schieben.

Da brannte es in meinem Herzen, als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen.
(Jeremia 20,9)

Als aber Paschhur, der Sohn Immers, der Priester (er war Oberaufseher im Haus des Herrn), Jeremia diese Worte weissagen hörte, da schlug er den Propheten Jeremia und legte ihn in den Stock, der sich im oberen Tor Benjamin beim Haus des Herrn befand. Und es geschah am anderen Morgen, als Paschhur Jeremia aus dem Stock freiließ, da sprach Jeremia zu ihm: Nicht Paschhur nennt der Herr deinen Namen, sondern »Schrecken ringsum«! Denn so spricht der Herr: »Siehe, ich werde dich zum Schrecken machen, dir selbst und allen deinen Freunden, und sie sollen fallen durch das Schwert ihrer Feinde, und deine Augen sollen es sehen; ich werde auch ganz Juda in die Hand des Königs von Babel geben, und er wird sie nach Babel wegführen und sie mit dem Schwert erschlagen. Dazu werde ich den ganzen Reichtum dieser Stadt und allen ihren Erwerb dahingeben; alle ihre Kostbarkeiten und alle Schätze der Könige von Juda werde ich in die Hand ihrer Feinde geben; und sie werden sie plündern und wegnehmen und nach Babel bringen. Auch du, Paschhur, wirst samt allen deinen Hausgenossen in die Gefangenschaft wandern müssen, und zwar wirst du nach Babel kommen und dort sterben und dort begraben werden, du und alle deine Freunde, denen du falsch geweissagt hast!«

Herr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen; du bist mir zu stark geworden und hast mich überwunden! So bin ich zum täglichen Gelächter geworden; jedermann spottet über mich! Denn so oft ich rede, muss ich schreien, muss Gewalttat und Zerstörung ankündigen, so dass das Wort des Herrn mir Hohn und Spott einträgt die ganze Zeit. Da sagte ich mir: »Ich will IHN nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden!« Doch da brannte es in meinem Herzen, als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen, und ich wurde müde, es auszuhalten; ja, ich kann es nicht. Denn ich habe die Verleumdungen vieler gehört: »Schrecken ringsum!« - »Zeigt ihn an!« und »Wir wollen ihn anzeigen!« Alle Leute, mit denen ich in Frieden lebte, lauern auf meinen Fall und sprechen: »Vielleicht lässt er sich überreden, und wir können ihn überwältigen und uns an ihm rächen!« Aber der Herr ist mit mir wie ein starker Held; darum werden meine Verfolger straucheln und nicht die Oberhand behalten. Sie sollen ganz und gar zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelungen ist; eine ewige Schmach, die man nie vergessen wird!

Und nun, o Herr der Heerscharen, der du den Gerechten prüfst, Nieren und Herzen siehst, lass mich deine Rache an ihnen sehen! Denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem Herrn, lobt den Herrn! Denn er hat die Seele des Armen errettet aus der Hand der Übeltäter! - Verflucht sei der Tag, an dem ich geboren wurde; der Tag, an dem mich meine Mutter zur Welt gebracht hat, sei nicht gesegnet! Verflucht sei der Mann, der meinem Vater die frohe Botschaft gebracht hat: »Dir ist ein Knabe geboren!«, der ihn hoch erfreut sein ließ! Diesem Mann ergehe es wie den Städten, die der Herr umgekehrt hat, ohne dass es ihn reute; lass ihn Geschrei hören am Morgen und Kriegslärm zur Mittagszeit; weil er mich nicht im Mutterschoß tötete, so dass meine Mutter mein Grab geworden und sie ewig schwanger geblieben wäre! Warum bin ich doch aus dem Mutterschoß hervorgegangen, um Mühsal und Kummer zu sehen, und damit meine Tage in Schande vergehen?

Jeremia 20, 1-18

 

Der Prophet wird vom Vorsteher des Tempels geschlagen und eingesperrt. Doch auch dieser bleibt vom Gericht Gottes nicht verschont (V. 1-6). Jeremia ließ sich vom HERRN überreden: «Du bist mir zu stark gewesen.» Treue Diener Gottes werden auch heute wie einst Jeremia verlacht, verspottet und verfolgt. Jeremia wollte aufgeben, «aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer ...». Alle seine Freunde lauerten auf einen Fehler, «aber der HERR ist bei mir ...» (V. 7-10). Gott selber ist Richter; «denn ich habe dir meine Sache anbefohlen», darum lasst uns dem HERRN vertrauen (V. 11-13). Dennoch fiel Jeremia in schwere Anfechtung über sein Dasein, musste er doch alle Not mitansehen und «meine Tage in Schmach zubringe ...» (V. 14-18). Unser Herr Jesus Christus trägt uns durch die schwersten Prüfungen hindurch, auch dann, wenn wir nicht mehr weiter sehen.

Religiöser Fanatismus führt weltweit (auch in Europa und in der Schweiz) zu harter Verfolgung in verschiedenen Formen der wirklich gläubigen Christen (vgl. Matth. 10,17; Luk. 21,12; Joh. 16,2; 2. Tim. 3,12). In großen Leiden schenkt uns der Herr Jesus Christus ein brennendes Herz, wahre Erweckung und viel Ewigkeitsfrucht. Lasst uns dankbar sein für die Gemeinschaft seiner Leiden und für sein mächtiges Wirken sowie füreinander beten und die FD-Aktion «Christen in Not» unterstützen.


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