Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / August 2012 / Gehorsam gegenüber Gott bringt Leben

Gehorsam gegenüber Gott bringt Leben

Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren.
(Jeremia 24,7)

Der Herr ließ mich schauen, und siehe, da standen zwei Körbe mit Feigen vor dem Tempel des Herrn - [das war,] nachdem Nebukadnezar, der König von Babel, den Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, aus Jerusalem gefangen weggeführt und ihn samt den Fürsten Judas und den Schmieden und den Schlossern nach Babel gebracht hatte - : Der eine Korb enthielt sehr gute Feigen, so wie die Frühfeigen; im anderen Korb aber waren sehr schlechte Feigen, die man vor Schlechtigkeit nicht genießen konnte. Da sprach der Herr zu mir: Jeremia, was siehst du? - Feigen, antwortete ich; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten Feigen sind sehr schlecht, so dass man sie vor Schlechtigkeit nicht genießen kann.

Da erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen:
So spricht der Herr, der Gott Israels: Wie diese guten Feigen hier, so will ich die Gefangenen Judas, die ich von diesem Ort weg ins Land der Chaldäer geschickt habe, als gut ansehen; und ich werde mein Auge auf sie richten zum Guten und sie wieder in dieses Land zurückbringen; und ich werde sie bauen und nicht niederreißen, pflanzen und nicht ausreißen; und ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der Herr bin; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren. Aber wie die schlechten Feigen, die so schlecht sind, dass man sie nicht genießen kann, so will ich Zedekia, den König von Juda, behandeln, spricht der Herr, und seine Fürsten und den Über- rest von Jerusalem, sowohl die, welche in diesem Land übriggeblieben sind, als auch die, welche im Land Ägypten wohnen. Und ich will sie zum Entsetzen, zum Unheil dahingeben in alle Königreiche der Erde, zum Schimpfwort und zum Sprichwort, zur Spottrede und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie verstoßen werde; und ich werde gegen sie das Schwert, die Hungersnot und die Pest loslassen, bis sie vollständig aus dem Land vertilgt sind, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe!

Jeremia 24, 1-10

 

Nach der Wegführung in die Gefangenschaft zeigt Gott anhand der zwei Feigenkörbe den Unterschied zwischen den Guten und Schlechten. Wie die guten Feigen behandelt Gott die Weggeführten, weil sie Gottes Wegweisung gehorchten (vgl. Jer. 21,9). «Ich will sie gnädig ansehen», d.h. sie ins Land zurückführen, sie erbauen und ihnen ein neues Herz geben, das Gott erkennen kann (V. 1-7). Die Ungehorsamen, die nach ihrem eigenen Willen gehandelt haben, werden hart gerichtet (V. 8-10). Wer an Gottes Gericht nicht glaubt, kann auch die Gnade in unserem Herrn Jesus nicht richtig erfassen und geht verloren.

Betet für unsere Zweige in Brasilien und Paraguay, deren Mitarbeiter, Traktat- verteiler, Beter und Geber sowie auch für die Hörer unserer Radiosendungen über Regionalsender in Argentinien. Wir danken dem HERRN, dass mehrere Millionen FD-Traktate in einer christlichen Druckerei in Brasilien kostengünstig hergestellt werden konnten. Wunderbar hat der HERR auf unser Flehen wegen den großen Zollkosten und -schwierigkeiten geantwortet. Wir beten für die Ver- teiler und Empfänger dieser wertvollen Traktate und alle, die sich mit der Nach- arbeit befassen. Betet für Südamerika, dass auf das Wort Gottes hin sich viele Menschen bekehren.


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