Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / August 2012 / Gott kümmert sich um seine Ehre

Gott kümmert sich um seine Ehre

Lass nicht den Thron deiner Herrlichkeit in Unehre fallen!
(Jeremia 14,21)

Und der Herr sprach zu mir:
Du sollst für dieses Volk nicht bitten, dass es ihm gut gehe! Denn wenn sie auch fasten, so höre ich doch nicht auf ihr Flehen; und auch wenn sie Brand- opfer und Speisopfer darbringen, so habe ich kein Wohlgefallen daran; sondern mit dem Schwert, mit Hunger und mit der Pest will ich sie aufreiben!

Da antwortete ich: Ach, Herr, Herr! Siehe, die Propheten sagen ihnen: »Ihr werdet kein Schwert sehen und keinen Hunger leiden, sondern ich werde euch an diesem Ort beständigen Frieden geben!« Da sprach der Herr zu mir:
Diese Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt, ihnen nichts befohlen und nichts zu ihnen geredet; sie weissagen euch Lügengesichte und Wahrsagerei, Hirngespinste und Einbildungen ihres eigenen Herzens! Darum, so spricht der Herr über die Propheten, die in meinem Namen weissagen, obgleich ich sie nicht gesandt habe, die sagen: »Es wird weder Schwert noch Teuerung in diesem Land geben!«: Durch Schwert und Hungersnot sollen diese Propheten umkommen! Das Volk aber, dem sie geweissagt haben, wird auf den Straßen Jerusalems niedergestreckt werden vom Hunger und vom Schwert; und niemand wird sie begraben, sie und ihre Frauen, Söhne und Töchter; so will ich ihre Bosheit über sie ausschütten! Und du sollst dieses Wort zu ihnen sprechen: Meine Augen zerfließen in Tränen Tag und Nacht, ohne Aufhören; denn schwer verwundet ist die Jungfrau, die Tochter meines Volkes, durch einen sehr schmerzlichen Schlag. Gehe ich aufs Feld hinaus - siehe da, vom Schwert Erschlagene! Komme ich in die Stadt hinein - siehe da, vor Hunger Verschmachtete! Ja, auch ihre Propheten und Priester ziehen im Land umher und wissen nicht weiter. Hast du denn Juda ganz und gar verworfen? Oder ist Zion deiner Seele ein solcher Greuel? Warum hast du uns so geschlagen, dass es keine Heilung mehr für uns gibt? Man hofft auf Frieden, aber es kommt nichts Gutes, [hofft] auf eine Zeit der Heilung, aber siehe da, Schrecken!

Wir erkennen, o Herr, unsere Gesetzlosigkeit und die Sünde unserer Väter; denn wir haben gegen dich gesündigt. Verwirf uns nicht, um deines Namens willen! Lass nicht den Thron deiner Herrlichkeit in Unehre fallen; gedenke an deinen Bund mit uns, und löse ihn nicht auf! Sind etwa unter den nichtigen Götzen der Heiden Regenspender? Oder kann der Himmel Regenschauer geben? Bist du es nicht, Herr, unser Gott? Und auf dich hoffen wir; denn du hast dies alles gemacht!

Jeremia 14, 11-22

 

Der HERR sprach: «Du sollst nicht für dies Volk um Gnade bitten», weil ihre Opfer Gott nicht gefallen (V. 11-12). Falsche Propheten versprechen dem sündigen Volk Frieden, weissagen Lüge im Namen des HERRN, betreiben nichtige Wahrsagerei (V. 13-14). Die falschen Propheten und alle, die auf sie gehört haben, sollen sterben (V. 15-16).

Gott weint über sein untreues Volk, das in falscher Selbstsicherheit lebte. «Wir hofften, es sollte Friede werden; aber es kommt nichts Gutes ... siehe, es ist Schrecken da» (V. 17-19). Hüten wir uns vor dem falschen Optimismus über den Frieden! «HERR, wir erkennen unser gottloses Leben ... wir haben wider dich gesündigt.» In der schrecklichen Not soll Gott doch seinen Namen ver- herrlichen: «Du bist doch der HERR, unser Gott, auf den wir hoffen ...» (V. 20-22). Die Erkenntnis ist gekommen, aber zu spät. Dies werden demnächst auch viele «Christen» erleben.

Wir bitten unseren Herrn Jesus Christus, dass er auch am heutigen National- feiertag in der Schweiz in vielen Herzen Buße und Umkehr über die zu- nehmende Untreue ihm gegenüber bewirken möge. Wir danken dem HERRN für alle Gläubigen in der Schweiz, insbesondere für unsere treuen Freunde und Glaubensgeschwister, die mittragen im Gebet, Geben, Mitarbeiten, Zeugen und Traktatverteilen. Wir bitten um eine Erweckung, dass sich viele Menschen zum Herrn Jesus Christus bekehren. Unser Herr Jesus Christus wirkt Großes.

Im Oktober finden kantonale Parlamentswahlen statt. Wegen einer Gesetzes- änderung ist die Wiederwahl von Samuel J. Schmid gefährdet. Betet für die Vorbereitungen und die Lenkung Gottes vieler gläubigen und anderer Wähler, dass des HERRN Wille geschehe und sein Name verherrlicht werde. Wir beten für alle in der Politik und bei den Massenmedien Tätigen sowie für alle kirch- lichen und weltlichen Obrigkeiten.


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