Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / August 2012 / Gott macht uns neu

Gott macht uns neu

...so dass wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabens.
(Römer 7,6)

Oder wisst ihr nicht, Brüder - denn ich rede ja mit Gesetzeskundigen -, dass das Gesetz [nur] so lange über den Menschen herrscht, wie er lebt? Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie von dem Gesetz des Mannes befreit. So wird sie nun bei Lebzeiten des Mannes eine Ehebrecherin genannt, wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird; stirbt aber der Mann, so ist sie vom Gesetz frei, so dass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird. Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, damit ihr einem anderen zu eigen seid, nämlich dem, der aus den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht bringen.

Denn als wir im Fleisch waren, da wirkten in unseren Gliedern die Leiden- schaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, um dem Tod Frucht zu bringen. Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so dass wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren! Da nahm aber die Sünde einen Anlass durch das Gebot und be- wirkte in mir jede Begierde; denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. Ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf, und ich starb; und eben dieses Gebot, das zum Leben gegeben war, erwies sich für mich als todbringend. Denn die Sünde nahm einen Anlass durch das Gebot und verführte mich und tötete mich durch dasselbe.

So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. Hat nun das Gute mir den Tod gebracht? Das sei ferne! Sondern die Sünde hat, damit sie als Sünde offenbar werde, durch das Gute meinen Tod bewirkt, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.

Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.

Römer 7, 1-14

 

Nicht ohne Gesetz, aber auch nicht unter dem Gesetz (vgl. 1. Kor. 9,21). Wer an den Erfüller des Gesetzes, an den Herrn Jesus Christus, gebunden ist, der kann nicht im Gegensatz zum Gesetz handeln (V. 1-6). Die Liebe ist aber das höchste Gebot, in dem alle andern zusammengefasst sind (vgl. Römer 13,10; Matth. 22,36-40). Sündenerkenntnis wirkt das Gesetz erst bei dem, der es zu erfüllen trachtet, der es also als berechtigt anerkennt. Wer dabei auf das eigene Können baut, wird bald sein Unvermögen erkennen und merken, dass, auf sich selbst gestellt, er auf ewig verloren gehen müsste. Erkennen wir unseren Zustand?

Wir danken dem HERRN, dass er die Hörer unserer täglichen Radio- sendungen reich segnet und Bekehrungen schenkt. Betet für die Verkündiger, Josef und Samuel J. Schmid, um geistliche Ausrüstung und Vollmacht, um Gesundheit und Weisheit, um Liebe und Gnade im gesegneten Dienst, für den geistlichen Inhalt, die technische Herstellung, den störungsfreien Empfang und auch um die finanziellen Mittel für unsere bibeltreuen Sendungen.


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