Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / August 2012 / Gott straft nicht umsonst

Gott straft nicht umsonst

Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
(Jeremia 23,6)

Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide verderben und zerstreuen! spricht der Herr. Darum, so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und nicht nach ihnen gesehen! Siehe, ich werde an euch die Bosheit eurer Taten heimsuchen, spricht der Herr. Und ich selbst werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe; und ich werde sie wieder zu ihren Weideplätzen bringen, dass sie fruchtbar sein und sich mehren sollen. Und ich werde Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen; sie werden sich nicht mehr fürchten noch erschrecken müssen, auch soll keines vermisst werden! spricht der Herr.

Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen; und das ist der Name, den man ihm geben wird: »Der Herr ist unsere Gerechtigkeit«.

Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da wird man nicht mehr sagen: »So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israels aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat!«, sondern: »So wahr der Herr lebt, der den Samen des Hauses Israel aus dem Land des Nordens heraufgeführt und wiedergebracht hat, und aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe!« Und sie sollen wohnen in ihrem Land.

Über die Propheten:
Gebrochen ist mein Herz in meiner Brust, es schlottern alle meine Gebeine; ich bin wie ein Betrunkener, wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen des Herrn und wegen seiner heiligen Worte. Denn das Land ist voll von Ehe- brechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Auen der Steppe sind verdorrt; ihr Treiben ist böse, und sie missbrauchen ihre Macht. Denn sowohl der Prophet als auch der Priester sind ruchlos; sogar in meinem Haus habe ich ihre Bosheit gefunden! spricht der Herr. Darum soll ihr Weg wie schlüpfriger Boden in der Finsternis werden; sie sollen gestoßen werden und auf ihm fallen; denn ich will Unheil über sie bringen, das Jahr ihrer Heimsuchung! spricht der Herr.

Auch bei den Propheten von Samaria habe ich Torheit gesehen, dass sie durch Baal weissagten und mein Volk Israel verführten; aber bei den Propheten von Jerusalem habe ich Schauderhaftes wahrgenommen, nämlich Ehebruch und in der Lüge leben; sie stärken die Hände der Bösen, so dass niemand mehr von seiner Bosheit umkehrt; sie sind mir alle wie Sodomiter geworden und ihre Einwohner wie die von Gomorra. Darum, so spricht der Herr der Heerscharen über die Propheten: Siehe, ich will ihnen Wermut zu essen geben und Giftwasser zu trinken; denn von den Propheten Jerusalems ist die Gottlosigkeit ausgegangen in das ganze Land. So spricht der Herr der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht [was] aus dem Mund des Herrn [kommt]. Ständig sagen sie zu denen, die mich verachten: »Der Herr hat gesagt: Ihr werdet Frieden haben!« Und zu allen denen, die in der Verstocktheit ihres Herzens wandeln, sprechen sie: »Es wird kein Unheil über euch kommen!« Denn wer hat im Rat des Herrn gestanden und hat sein Wort gesehen und gehört? Wer hat auf mein Wort geachtet und gehört? Siehe, als ein Sturmwind des Herrn ist der Grimm losgebrochen, und ein wirbelnder Sturmwind wird sich auf das Haupt der Gottlosen entladen! Der Zorn des Herrn wird sich nicht abwenden, bis er die Gedanken seines Herzens vollbracht und ausgeführt hat. Am Ende der Tage werdet ihr es erkennen und verstehen!

Jeremia 23, 1-20

 

Die falschen Hirten mit ihrem bösen Tun sind schuldig, dass Israel von Gott zerstreut und verstoßen wird. Doch der HERR will sein Volk aus allen Ländern sammeln. «Siehe, es kommt die Zeit ...» Diese Zeit hat sich erfüllt, als Jesus Christus, der Sohn Gottes, in diese Welt zur Erlösung Vieler gekommen ist: «Der HERR unsere Gerechtigkeit» ist am Kreuz gestorben, um uns mit Gott zu versöhnen (V. 1-8). Doch die Mehrheit der Menschen, auch der Juden, hat ihn verworfen. «Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden ...» Der HERR bringt sie «aus dem Lande des Nordens» (Russland) «und aus allen Landen, wohin er sie verstoßen hatte» (V. 8). Auch in der Endzeit werden viele falsche Propheten aufstehen (vgl. Matth. 24,11). «Hört nicht auf sie! Sie betrügen euch; denn sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN». Sie prophezeien nur Positives, aber der HERR ist ergrimmt. «Zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen» (V. 9-20).

Durch die FD-Telefonmission (Kurzbotschaften, tägliche Radiosendungen und Kindertelefon, Seelsorge) werden viele Anrufer gestärkt, getröstet und im Glauben vertieft. Der HERR wirkt in den Herzen vieler Anrufer, die Hilfe im Wort Gottes und in der Seelsorge suchen. Wir beten für die Verkündiger, die technische Herstellung und um noch mehr Anrufer. Bitte helft mit, dass die Telefonnummern noch weiter bekannt werden.


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