Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / August 2012 / Lerne zu unterscheiden!

Lerne zu unterscheiden!

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?
(Jeremia 23,29)

Ich habe diese Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen; ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt. Hätten sie in meinem Rat gestanden, so würden sie meinem Volk meine Worte verkündigen und sie abbringen von ihrem bösen Weg und von ihren schlimmen Taten! Bin ich denn nur Gott in der Nähe, spricht der Herr, und nicht auch Gott in der Ferne? Oder kann sich jemand so heimlich verbergen, dass ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht der Herr.

Ich habe gehört, was die Propheten reden, die in meinem Namen Lügen weis- sagen und sprechen: »Ich habe einen Traum gehabt, ich habe einen Traum gehabt!« Wie lange soll das noch gehen? Soll etwa die falsche Weissagung im Herzen der Propheten bleiben? Und die Propheten, die selbsterfundenen Betrug weissagen, haben sie nicht im Sinn, bei meinem Volk meinen Namen in Vergessenheit zu bringen durch die Träume, die sie einander erzählen, gleich- wie ihre Väter meinen Namen vergessen haben über dem Baal? Der Prophet, der einen Traum hat, der erzähle den Traum; wer aber mein Wort hat, der verkündige mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Weizen gemeinsam? spricht der Herr.

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert? Darum siehe, ich komme über die Propheten, spricht der Herr, die meine Worte stehlen, einer dem anderen; siehe, ich komme über die Propheten, spricht der Herr, die ihre eigenen Zungen nehmen und behaupten: »Er hat geredet!« Siehe, ich komme über diejenigen, spricht der Herr, die Lügenträume weissagen und sie erzählen und mit ihren Lügen und ihrem leichtfertigen Geschwätz mein Volk irreführen, während ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe, und sie diesem Volk auch gar nichts nützen! spricht der Herr.

Und wenn dich dieses Volk oder ein Prophet oder ein Priester fragen sollte: »Was ist die Last des Herrn?«, so sollst du ihnen antworten: »Was die Last ist? Ich will euch abwerfen! spricht der Herr.« Der Prophet aber und der Priester und das Volk - wer [von ihnen] sagt: »die Last des Herrn«, einen solchen Mann will ich heimsuchen samt seinem Haus! So sollt ihr aber einer zum anderen und jeder zu seinem Bruder sagen: »Was hat der Herr geantwortet?« oder »Was hat der Herr gesprochen?« Aber die »Last des Herrn« sollt ihr nicht mehr erwähnen; denn jedem einzelnen wird sein eigenes Wort zur Last werden, denn ihr verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des Herrn der Heerscharen, unseres Gottes! So sollst du zu dem Propheten sagen: »Was hat dir der Herr geantwortet?« oder »Was hat der Herr geredet?« Wenn ihr aber sagt: »Last des Herrn«, so spricht der Herr: Weil ihr diesen Ausdruck »Last des Herrn« gebraucht, obwohl ich euch sagen ließ, ihr sollt nicht von der »Last des Herrn« reden, darum siehe, so will ich euch ganz vergessen und euch samt dieser Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verwerfen; und ich will euch mit ewiger Schmach und ewiger Schande belegen, die unvergessen bleiben soll!

Jeremia 23, 21-40

 

Wer im Rat Gottes steht, predigt sein Wort und führt das Volk zur Bekehrung (V. 21-22). Der HERR ist allgegenwärtig (V. 23-24). Lügenpropheten erzählen ihre Träume. «Wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht», das wie ein Feuer und ein Hammer ist. Möchten doch viele Gläubige zwischen Stroh (Träume) und Weizen (das Wort Gottes) zu unterscheiden lernen und Gottes Wort beachten (V. 25-29). Die falschen Propheten, die ihre Träume erzählen und sagen: «Er hat's gesagt», verführen das Volk und kommen unter das Gericht. Lasst uns in allen Dingen einander fragen: «Was antwortet der HERR? Was sagt der HERR?» Wir sollen die Nachfolge Jesu Christi nicht als eine «Last des HERRN» betrachten, sondern die Gotteskindschaft als Vorrecht erkennen, sonst werden wir weggeworfen (V. 30-40).

Wir beten für unsere Glaubensgeschwister und Radiohörer, für alle Traktat- verteiler und -Empfänger, Beter und Geber in Österreich, im Südtirol, in Polen, Tschechien, Kroatien und Slowenien. Wir danken dem Herrn Jesus Christus, dass er auch in diesen Ländern, die sich für das Wort Gottes mehr und mehr öffnen, seinen Sieg offenbart, und bitten um nebenamtliche Mitarbeiter. Wir beten um weitere Kontakte mit Gläubigen. Neue Schriften in Tschechisch sind in Vorbereitung. Bitte betet dafür.


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