Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / September 2012 / Gott ist gnädig

Gott ist gnädig

Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehen hat!
(Römer 11,2)

Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehen hat! Oder wisst ihr nicht, was die Schrift bei Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel auftritt und spricht: »Herr, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre zerstört, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten mir nach dem Leben!«
Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? »Ich habe mir 7000 Männer übrig- bleiben lassen, die [ihr] Knie nicht gebeugt haben vor Baal.«

So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest vorhanden aufgrund der Gnadenwahl. Wenn aber aus Gnade, so ist es nicht mehr um der Werke willen; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade; wenn aber um der Werke willen, so ist es nicht mehr Gnade, sonst ist das Werk nicht mehr Werk.

Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auswahl aber hat es erlangt. Die übrigen dagegen wurden verstockt, wie geschrieben steht: »Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis zum heutigen Tag«. Und David spricht: »Ihr Tisch soll ihnen zur Schlinge werden und zum Fallstrick und zum Anstoß und zur Vergeltung; ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!«

Römer 11, 1-10

 

Gott verstößt die Seinen nicht so rasch, wie es oft Menschen tun. Meine nie, Du seist allein auf dem richtigen Weg. Gott kennt auch heute die Seinen und weiß sie zu bewahren (V. 1-4). Nicht unsere Werke oder unsere Abstammung, sondern die Gnade Gottes lässt uns das Heil im Herrn Jesus Christus erlangen (V. 5-7). Verstockten Herzen wird sogar der Abendmahlstisch zum Fallstrick (V. 7-10).

Leben wir heute in der Gnade Gottes oder ist unser Herz verhärtet?

Wir beten für die vielen, die uns ihre seelsorgerlichen Anliegen und ihre Aus- weglosigkeit per Post, Fax, E-Mail oder Telefon mitteilen. Oft sind es finanzielle Nöte, Familienprobleme, Krankheit, Einsamkeit oder okkulte Belastung. Es wenden sich an uns aber auch zahlreiche Leidtragende, Schwergeprüfte, Depressive und Verfolgte, Zurückgefallene sowie Neubekehrte. Wunderbar greift der HERR auf Gebet ein, befreit, heilt, erquickt und segnet, sofern das Leben ganz dem Herrn Jesus Christus ausgeliefert wird. «Gott hat sein Volk nicht verstoßen.» Er tut Großes, will aber vermehrt verkündigt, geehrt und darum gebeten sein.


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