Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / September 2012 / Gott straft und heilt

Gott straft und heilt

Denn ich bin mit dir, spricht der Herr, um dich zu erretten.
(Jeremia 30,11)

Dies ist das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:
So spricht der Herr, der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch! Denn siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich das Geschick meines Volkes Israel und Juda wenden werde, spricht der Herr; und ich werde sie wieder in das Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe, und sie sollen es in Besitz nehmen.

Das aber sind die Worte, die der Herr zu Israel und Juda gesprochen hat:
So spricht der Herr: Wir haben ein Schreckensgeschrei vernommen; da ist Furcht und kein Friede! Fragt doch und seht, ob auch ein Mann gebiert! Warum sehe ich denn, dass alle Männer ihre Hände auf den Hüften haben wie eine Gebärende, und dass alle Angesichter bleich geworden sind? Wehe! Denn groß ist dieser Tag, keiner ist ihm gleich, und eine Zeit der Drangsal ist es für Jakob; aber er wird aus ihr errettet werden! Und es soll geschehen an jenem Tag, spricht der Herr der Heerscharen, dass ich sein Joch von deinem Hals wegnehmen und zerbrechen werde und deine Fesseln zerreiße, so dass Fremde ihn nicht mehr knechten sollen; sondern sie werden dem Herrn, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will. Darum fürchte dich nicht, du, mein Knecht Jakob, spricht der Herr, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich aus einem fernen Land erretten und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft, und Jakob wird zurück- kehren, ruhig und sicher sein, und niemand wird [ihn] aufschrecken!

Denn ich bin mit dir, spricht der Herr, um dich zu erretten; denn ich will allen Heidenvölkern, unter die ich dich zerstreut habe, ein Ende machen; nur dir will ich nicht ein Ende machen, sondern dich nach dem Recht züchtigen; doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen. Denn so spricht der Herr: Dein Schaden ist verzweifelt böse und deine Wunde unheilbar. Niemand führt deine Rechtssache; es gibt kein Heilmittel für die eiternde Wunde, kein Verband ist für dich da! Alle deine Liebhaber vergessen dich, sie fragen nicht nach dir; denn wie ein Feind schlägt, habe ich dich geschlagen mit grausamer Züchtigung, weil deine Schuld so groß ist und deine Sünden so zahlreich sind. Was schreist du über deinen Schaden und deinen unheilbaren Schmerz? Weil deine Schuld so groß ist und deine Sünden so zahlreich sind, habe ich dir dies zugefügt! Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden, und man wird alle deine Feinde gefangen wegführen; alle, die dich plündern, sollen geplün- dert werden, und alle, die dich berauben, werde ich dem Raub preisgeben. Denn ich will dir Genesung bringen und dich von deinen Wunden heilen, spricht der Herr, weil sie dich eine »Verstoßene« nennen [und sagen]: »Das ist Zion, nach der niemand fragt!«

So spricht der Herr: Siehe, ich werde das Geschick der Zelte Jakobs wenden und mich über seine Wohnungen erbarmen, und die Stadt soll auf ihrem Hügel wieder erbaut und der Palast wie üblich bewohnt werden; und Loblieder und Freudengesänge sollen von ihnen ausgehen; und ich werde sie mehren und nicht mindern, ich werde sie herrlich machen, und sie sollen nicht unbedeutend sein. Ihre Söhne werden sein wie früher, und ihre Gemeinde wird vor meinem Angesicht feststehen, und ich will alle ihre Bedränger heimsuchen. Und ihr Fürst wird aus ihnen stammen und ihr Herrscher aus ihrer Mitte hervorgehen; den will ich herzutreten lassen, und er wird mir nahen; denn wer ist es, der sein Herz hingibt, um zu mir zu nahen? spricht der Herr.

Und ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein!

Siehe, ein Sturmwind, eine Glut ist vom Herrn ausgegangen; ein sausender Sturm wird sich auf den Kopf der Gottlosen stürzen! Die Zornglut des Herrn wird nicht nachlassen, bis er die Gedanken seines Herzens ausgeführt und zustandegebracht hat; am Ende der Tage werdet ihr es verstehen.

Jeremia 30, 1-24

 

Jeremia schrieb nur die Worte in ein Buch, die der HERR zu ihm geredet hatte. Die Bibel ist das Wort Gottes. Der HERR will sein Volk in Gnade wieder ins verheißene Land führen. Er wird Angst und Not wegnehmen, und sein Volk wird dem HERRN wieder dienen (V. 1-9). Die Nachkommen werden ins Land zurückkehren «und in Frieden und Sicherheit leben.» Gott muss die Seinen züchtigen (strafen), aber mit den Völkern macht er ein Ende (V. 10-11). Es ist wichtig, dass auch wir uns der Größe unserer Schuld bewusst sind (V. 12-14); doch die Gnade Gottes ist größer: «Aber dich will ich wieder gesund machen ... es soll erschallen Lob- und Freudengesang» (V. 12-20). Jesus Christus ist der Herrscher und Fürst aus dem Hause Davids (V. 9.21), und die Seinen sind Gottes Volk.

Wir beten für die FD-Kinderarbeit in aller Welt (Kinderevangelisationen und Kinderfreizeiten, Traktate und Bibelkurse), insbesondere für die Kinder im deutschsprachigen Raum (Kinderzeitschrift, Bibelkurse, Traktate, Briefwechsel usw.). Gläubige Kinder und Jugendliche sind in der Schule und im Elternhaus um ihres Glaubens willen oft Anfeindungen ausgesetzt. Betet für sie, dass sie standhaft bleiben und dass durch ihr klares Zeugnis sich noch viele bekehren.


Radio Freundes-Dienst
radiofd player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Radio Freundes-Dienst Schweiz
radiofd schweiz player
Zum Starten des Radioplayers Radio anklicken.
Spenden
Bild: Spenden Sie bitte!

Sprachwahl: Für Ihre Sprache klicken Sie bitte die passende Landesflagge an.