Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben.

Joh. 14,6

Sie sind hier: Wort zum Tag / Andachten für das Jahr 2012 / September 2012 / Gott übt Gericht

Gott übt Gericht

Da nahm ich den Kelch aus der Hand des Herrn und ließ alle Völker trinken, zu denen der Herr mich gesandt hatte.
(Jeremia 25,17)

Denn so sprach der Herr, der Gott Israels, zu mir: Nimm diesen Kelch voll Zornwein aus meiner Hand und gib ihn allen Völkern zu trinken, zu denen ich dich sende, damit sie trinken und taumeln und sich wie toll gebärden vor dem Schwert, das ich unter sie sende! Da nahm ich den Kelch aus der Hand des Herrn und ließ alle Völker trinken, zu denen der Herr mich gesandt hatte, nämlich Jerusalem und die Städte Judas, ihre Könige und ihre Fürsten, um sie zum Trümmerhaufen, zum Entsetzen, zum Gespött und zum Fluch zu machen, wie sie es heute sind; auch den Pharao, den König von Ägypten, samt seinen Knechten, seinen Fürsten und seinem ganzen Volk, dazu das ganze Völker- gemisch und alle Könige des Landes Uz und alle Könige des Philisterlandes, Askalon und Gaza, Ekron und den Überrest von Asdod; Edom und Moab und die Ammoniter; auch alle Könige von Tyrus und alle Könige von Zidon, und die Könige der Inseln jenseits des Meeres; Dedan, Tema und Bus und alle mit gestutztem Bart, alle Könige Arabiens und alle Könige des Völkergemisches, die in der Wüste wohnen; alle Könige von Simri und alle Könige von Elam samt allen Königen von Medien; dazu alle Könige des Nordens, die nahen und die fernen, einen wie den anderen, und alle Königreiche der Erde, die auf dem Erdboden sind - und der König von Scheschak soll nach ihnen trinken!

Und du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Trinkt und werdet trunken und speit aus und fallt hin, ohne wieder auf- zustehen vor dem Schwert, das ich unter euch senden werde! Und es soll geschehen, wenn sie sich weigern, den Kelch aus deiner Hand zu nehmen und daraus zu trinken, so sollst du zu ihnen sagen: So spricht der Herr der Heer- scharen: Ihr müsst dennoch trinken! Denn siehe, bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, fange ich an, Unheil zu wirken, und ihr solltet un- gestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben, sondern ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde! spricht der Herr der Heerscharen. Und du sollst ihnen alle diese Worte weissagen und zu ihnen sagen: Der Herr wird von der Höhe herab brüllen und seine Stimme erschallen lassen aus seiner heiligen Wohnung; er wird laut brüllen über seine Weide hin, ein Lied wie die Keltertreter wird er anstimmen über alle Bewohner der Erde. Es dringt ein Lärm bis an die Enden der Erde, denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Hei- denvölkern, er hält Gericht mit allem Fleisch; die Gottlosen übergibt er dem Schwert, spricht der Herr.

So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, es geht Unheil aus von einem Volk zum anderen, und ein gewaltiger Sturm erhebt sich vom äußersten Ende der Erde her, und an jenem Tag werden die vom Herrn Erschlagenen daliegen von einem Ende der Erde bis zum anderen; sie werden nicht beklagt, nicht gesammelt und nicht begraben werden; zu Dünger auf dem Erdboden sollen sie werden. Heult, ihr Hirten, und schreit, wälzt euch in Asche, ihr Beherrscher der Herde! Denn nun ist eure Zeit erfüllt, dass man euch schlachte, und ihr sollt zerschmettert werden und zu Boden fallen wie kostbares Geschirr. Da gibt es keine Zuflucht mehr für die Hirten und kein Entkommen für die Beherrscher der Herde. Man hört die Hirten schreien und die Beherrscher der Herde heulen, weil der Herr ihre Weide verwüstet hat, ja, weil die Auen des Friedens ver- wüstet sind vor der Zornglut des Herrn. Er hat sein Dickicht verlassen wie ein junger Löwe; so ist nun ihr Land ganz verwüstet geworden durch die Zornglut des Bedrückers, ja, durch seine grimmige Zornglut.

Jeremia 25, 15-38

 

Der Zorn Gottes kommt über alle Völker, zu denen der HERR seinen Diener geschickt hat. Das Gericht Gottes beginnt bei Jerusalem, beim Hause Gottes, und setzt sich fort an allen Völkern. «Die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes ... was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?» (vgl. V. 29 mit 1. Petr. 4,17). Ein schreck- liches Gericht Gottes erwartet die Unbußfertigen. Welch eine Gnade, die Gewissheit zu haben, dass wir durch das Blut Jesu Christi erlöst und für die Ewigkeit bereit sind.

Wir beten für die Freundes-Dienst Mission in Frankreich, unsere treuen Mit- arbeiter, Beter, Geber, Traktatverteiler, -Empfänger und Bibelkursteilnehmer. Trotz zunehmender Gottlosigkeit und dem Druck antichristlicher Religionen wird der Sieg unseres Herrn Jesus Christus über alle Feindesmächte täglich sichtbar. Möge der HERR noch mehr geistlichen Durchbruch durch unseren gemeinsamen Dienst schenken und aus den vielen tausenden Empfängern unserer Schriften und des Kalenders weitere zur Mitarbeit erwecken.

Gelobt sei der HERR für die gute Zusammenarbeit mit vielen Gläubigen und christlichen Gemeinden und für die mehreren Tausend Leser unserer fran- zösischen Missionsschrift auch in Belgien und weiteren französischsprachigen Ländern.


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